Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
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15 KommentareHerr Sattelberger hat sich im Namen des Shareholder Value und des großangelegten Personalabbaus die miesesten Führungskräfte ins Haus geholt, die man sich nur vorstellen kann. Dass gerade er sich als Erster mit dieser Kehrtwende präsentiert, löst bei mir Verwunderung aus. Aber ich wünsche ihm viel Erfolg, dass er jetzt die richtigen Kandidaten findet!
Und das stimmt leider auch. Da kann aber der Wulf nix für: Die Familie Schimmelmann ist durch den Sklavenhandel groß und vermögend geworden. ich hab lange nachgedacht. Aber solch eine unmenschliche Einstellung kann sich biologisch nicht vererben. Und zu allerletzt: ich habe gesagt, ich sei mit Wulf verschwägert. ich bin nicht verwandt mit ihm. Nur für den Fall, dass sich jetzt einer meldet und sagt, das sei mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass sich so was doch biologisch vererbt.
ich unterstütze die Sichtweise von Herrn Sattelberger voll und ganz. Als Personalberater lerne ich sehr viele Leute kennen, mit und ohne MbA-Abschluss. Was haben die MbA-ler dem guten alten Diplomanten voraus? Nichts! Diese Meinung habe ich schon vor mehr als 10 Jahren vertreten und damals einen öffentlichen Disput mit einem anderen Personalberater geführt.
Darüber hinaus finde ich es ebenso wie Herr Sattelberger wichtig, dass ethische Grundsätze und die gesellschaftliche Verantwortung von Managern beachtet werden. Über die begrenzung von Vorstandsbezügen zu diskutieren ist die falsche Diskussion. Meinetwegen kann ein Vorstand viele Millionen verdienen, wenn er denn auf der anderen Seite die ethischen Grundsätze und die Verantwortung für die Gesellschaft beachtet. Die Corporate Government Kommission sollte sich hierum bemühen.
Norbert Möhring
Selten aber schön, diese Einsichten zu hören, dass eine Organisation einen gesellschaftlichen Gesamtnnutzen hat, der den Kundennutzen zwar einschliesst, sich aber nicht auf ihn beschränkt.
ich habe das Gefühl. in den Führungsetagen ändert sich dort gerade mehr als man gemeinhin schon bemerkt.
Zu Herrn Möhring möchte ich nur noch folgende Präzisierung machen:
Ethische Grundsätze und die Verantwortung für die Gesellschaft wahrzunehmen, berechtigt natürlich keinesfalls zu Millionengehältern. Diese zwei Punkte darf man von jedem Mitarbeiter erwarten. Auch wenn er mit einem Durchschnittsgehalt oder weniger nach Hause geht.
Entscheidend ist, dass der Manager entsprechend hohe Werte schafft, und zwar für alle beteiligten am Organismus, also eben nicht nur für Kunden, Manager oder Aktionäre, sondern auch für Mitarbeiter, Geschäftsumfeld, Lieferanten usw.
Wenn alle blendend profitieren, dann ist ein Manager Millionen wert.
Hallihallo,
ich glaub mein Schwein pfeift!
Das es DAX Konzernvorstände gibt, die noch zur Selbstreflexion fähig sind und "die richtigen Fragen stellen" anstatt "Antwortplattitüden", das haut mich ja echt aus dem Karton.
Am Ende bekommen wir noch eine bildungsreform und selbstständig denkende - evtl. trotzdem gut thematisch bestückte junge Menschen - mit eigenständiger Problemlösungskompetenz. Anstatt nachplappernde High-Potenzials bei deren intelektuellen bildung sich mir die Fußnägel hochklappen.
Die Kritik an MbA-lern muss man auf die Tatsachen herunter brechen. MbA-ler sind meist Quereinsteiger, die ohne diesen Titel beruflich nicht vorankommen können. Sie lernen lediglich das Rüstzeug das junge Diplomanden bereits haben. Nur haben Diplomanden nach 10 Jahren berufserfahrung bereits gelernt, dass diese ökonomischen Modelle eben nur Modelle sind und von der Realität abweichen. berufserfahrene die dann diesen theoretischen Hintergrund lernen halten Dies dann für die Ultima-Ratio.
Das man bei der Telekom keinen Shareholder Value betreibt sieht man am Aktienkurs. Mit dem Stakeholder Ansatz ist die Telekom gut vorbereitet, um politischen Lobbyismus erfolgreich zu betreiben. Denn das wird auch nötig sein, da die Telekom der nächste "Rettungskadidat" sein wird.
Vorsicht vor dem bösen, bösen Pauschalurteil!
Es soll sogar MbAs geben, die vorher einen seriösen Abschluss hinter sich gebracht haben. Oder sind alle Dr.-Titelträger auch Ärzte?
PS: die Heuchelei des Herrn Sattelbergers erinnert mich an eine andere traurige Geschichte, an die eines gewissen R. Enke, dessen einziger Ausweg au seiner Sicht der Suizid war. Nach zweiwöchiger Staatstrauer feuerte man dann mit Getöse einen Herrn M. babbel in Stuttgart. Hinkt dieser Vergleich...?
ich halte es für äußerst erfreulich, dass Herr Sattelberger die Frage nach den ethischen Grundlagen des Managementhandelns so klar und unmissverständlich stellt. Allerdings würde ich als Zielgruppe nicht nur business Schools und MbA-Programme, sondern die wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung an den Universitäten grundsätzlich thematisieren. Auch dort gibt es einen Mangel an reflexiven Momenten, hat die "Casino-Mentalität" vielfach überhand genommen. Die Finanzkrise ist ja nicht nur Ergebnis von ein paar wildgewordenen Spekulanten sondern Ausdruck von Werthaltungen, die kein Zufall sind.
Die Debatte um die "gesellschaftliche Verantwortung von Großunternehmen", wie sie in den 60er, 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts geführt wurde, ist den heutigen Absolventinnen und Absolventen eines Wirtschaftsstudiums oft nur mehr in Form eines mehr marketingorientierten "CSR-Programms" bekannt - wenn überhaupt!
Wirtschaftsblatt Ausgabe 7
Thomas Sattelberger : Reform der Manager-Ausbildung
Herr Sattelberger bringt es wirklich auf den Punkt, was hier im Argen liegt. Der Shareholder Value als alleiniges Kriterium für den Erfolg kann weder Mitarbeiter noch Kunden motivieren
und ist im Ansatz höchst unsozial. Große Unternehmen, wie General Electric, wurden mit einfachen Leitsätzen aufgebaut, wie: „Personal Performance – Personal integrity und Social Responsibility“, die eigentlich alles aussagen.
ich kann mit dem inhalt voll übereinstimmen und gratuliere Herrn Sattelberger zu den mutigen Aussagen.
Heinz Fritz, Coach für Lebensplanung
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Kommentare zu: "Reflexion statt Gehirnwäsche"
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