Neuer deutscher Gründergeist: Jeder dritte Deutsche kann sich Selbstständigkeit vorstellen

Neuer deutscher Gründergeist: Jeder dritte Deutsche kann sich Selbstständigkeit vorstellen

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Mitgründer franz Duge im Chocri-Büro

Der Schritt in die Selbstständigkeit wird immer attraktiver. Grund dafür sind Unabhängigkeitsdrang und die Hoffnung auf große Gewinne. Doch auch die Angst vor dem Scheitern ist nach wie vor groß

Raus aus dem Konzern und loslegen mit dem eigenen Unternehmen: Jeder dritte Deutsche hält den Schritt in die Selbstständigkeit für attraktiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des Entrepreneurship Centers der Ludwig-Maximilian-Universität München im Auftrag des US-Direktvertriebsunternehmens Amway. Befragt wurden 2000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland zu ihrer Einstellung zur Selbstständigkeit.

Der Wille zur Selbstständigkeit ist vor allem bei jungen Menschen spürbar: Ein eigenes Unternehmen zu gründen, kann sich grundsätzlich jeder Dritte im Alter von 14 bis 29 Jahren vorstellen, der noch nicht selbstständig ist.

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Wichtigster Grund für den Schritt in die Selbstständigkeit: der Drang nach Unabhängigkeit (58 Prozent), gefolgt von „zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten“ (44 Prozent). An dritter Stelle: „Eigeninitiative und Selbstverwirklichung“ (42 Prozent). Ebenso viele erhoffen sich vom Schritt in die Selbstständigkeit eine „bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ (43 Prozent).

Angst vor dem Scheitern ist groß

Doch ohne doppelten Boden wollen nur wenige den Schritt wagen, selbst Unternehmer zu werden, Knapp zwei Drittel der Befragten würden eine Selbstständigkeit erst im Nebenerwerb testen, rund 30 Prozent nach den ersten Erfahrungen den Schritt zum Vollzeitunternehmer wagen. Lediglich jeder Fünfte würden direkt ins kalte Wasser springen und sich ohne Wenn und Aber selbstständig machen.

Denn die Angst vor dem Scheitern ist nach wie vor groß: 70 Prozent der Deutschen halten Selbstständigkeit für riskant, 37 Prozent für kompliziert umzusetzen. Als größte Hürden nennen die Befragten mangelnde Wirtschaftskenntnisse (73 Prozent), geringe Risikobereitschaft (71 Prozent) und fehlendes Startkapital (85 Prozent). Doch gerade an letzterem muss es nicht scheitern: „Die finanzielle Förderung von Gründungen ist in Deutschland objektiv betrachtet eine der besten in Europa“, sagt Professor Dietmar Harhoff, Direktor des LMU Entrepreneurship Centers in München. "Nur kennen leider viele die Angebote nicht.“

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