Neues Hochschulranking: 850 Universitäten im Vergleich

Neues Hochschulranking: 850 Universitäten im Vergleich

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Was macht eine gute Uni aus? Das weiß EU-Multirank. Das Vergleichsportal ermittelt die Stärken und Schwächen von weltweit 850 Universitäten.

Die EU-Kommission hat ein neues Portal für Hochschulrankings gestartet: U-Multirank vergleicht weltweit 850 Hochschulen.

Ein neues Portal soll angehenden Studenten bei einem alten Problem helfen: "U-Multirank" nennt die EU-Kommission ein neues Hochschulranking. Insgesamt 850 Universitäten wurden dabei bewertet, 62 Prozent in Europa, 17 Prozent in Nordamerika, 14 Prozent in Asien und 7 Prozent in Lateinamerika und Afrika.

Die Besonderheit: Das EU-geförderte Projekt U-Multirank präsentiert keine allgemeine Rangliste. Stattdessen können die Nutzer verschiedene Typen von Hochschulen bezüglich der Aspekte vergleichen, die sie interessieren. Dargestellt wird, wie die Hochschulen in fünf verschiedenen Dimensionen abschneiden: Forschung, Lehrqualität, internationale Ausrichtung, Wissenstransfer und regionale Einbindung. Insgesamt fließen 31 Indikatoren ein, in jedem Bereich bekommen die Unis Noten in fünf Abstufungen. A bedeutet "sehr gut", E heißt "schwach".

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"Eine der Stärken ist die Tatsache, dass Nutzer selbst entscheiden können, welche Indikatoren wichtig sind und sie ihr eigenes Ranking erstellen können", sagt Androulla Vassiliou, EU-Bildungskommissarin. Ein klassisches Ranking mit Platzierungen der weltweiten Top-Universitäten wurde daher bewusst vermieden. "Mit U-Multirank wurde auf eine Reihe von berechtigten Kritikpunkten reagiert, die gegenüber den gängigen internationalen Rankings geäußert wurden", sagt Dr. Frans van Vught, Professor an der Universität Twente in den Niederlanden.

Auch von Seiten der Studenten gibt es bislang nur Lob für das neue Vergleichsportal. Fernando M. Galán, Vizepräsident der "European Student Union" (ESU) glaubt: "U-Multirank wird ein extrem nützliches Vergleichstool für Student aus der ganzen Welt. Denn es ist das erste internationale Ranking, das auch den Bereich Studium und Lehre ernst nimmt."

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Insgesamt deckt das Ranking 850 Universitäten, 1.200 Fakultäten und 5.000 Studienprogramme ab - auch Fachhochschulen, spezialisierte Hochschulen oder regional orientierte Hochschulen. Noch lassen sich aber nur bestimmte Fächer vergleichen: Physik, Elektro- und Informationstechnik und Betriebswirtschaft. In den kommenden Jahren soll das Portal weiter ausgebaut werden. Auch eine App soll folgen.

Auffällig ist das kritische Urteil des Rankings: Nur zwölf Prozent der Hochschulen schnitten erhielten bei mehr als zehn Indikatoren sehr gute Bewertungen.

Das zweite Ranking von U-Multirank soll im März 2015 veröffentlicht werden. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programmes "Lebenslanges Lernen" zunächst mit zwei Millionen Euro gefördert. Nach Auslaufen der Anschubfinanzierung soll es sich jedoch selbst tragen.

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