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Offene Stellen: Die interessantesten Stellen im Bereich Beratung

Die Wirtschaftswoche hat die 40 meistgesuchten Jobs in Deutschland ermittelt. Hier erfahren Sie die zur Zeit gefragtesten Stellenprofile im Bereich Beratung.

Unternehmensberater

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Offene Stellen: 7 812

Top-Einsteller: PricewaterhouseCoopers; IDS Scheer; Steria Mummert Consulting, Deloitte & Touche; SAP

Profil: Die Branche meldet ein Umsatzplus von zehn Prozent und entsprechend Neueinstellungen. Consultants werben sowohl um Hochschulabsolventen als auch um Berufserfahrene. Neu: Auch Wirtschaftsprüfer drängen in das Beratungsgeschäft, und Unternehmen vergrößern ihre internen Beratungsabteilungen.

Gehalt´: Einsteiger: 48.500 Euro; Berufserfahrene*: 63.900 Euro

SAP-Berater

Offene Stellen:  1022

Top-Einsteller: SAP; IDS Scheer; Computer Futures Solutions; Capgemini Deutschland; Mieschke Hofmann und Partner

Profil: Der SAP-Berater schneidert die Firmensoftware auf die Bedürfnisse der Unternehmen zu. Grundlage ist ein Informatik- oder BWL-Studium — inklusive SAP-Kenntnissen. Zunehmend nutzt der Mittelstand die Software: gute Perspektiven für Quereinsteiger.

Gehalt: Einsteiger: 43.500 Euro; Berufserfahrene*: 57.900 Euro

IT-/Softwareberater

Offene Stellen: 873

Top-Einsteller: T-Systems; Softlab; Computacenter; CENIT; sd&m

Profil: Er vermittelt zwischen Unternehmen und Programmierer. Ziel: das Tagesgeschäft des Auftraggebers mittels Software zu erleichtern. Gute Karten haben Wirtschaftsinformatiker. Softwarefirmen, Beratungen und Finanzdienstleister suchen Verstärkung. Die Freiberuflichkeit ist eine attraktive Alternative.

Gehalt: Einsteiger: 43.100 Euro; Berufserfahrene*: 53.500 Euro

Technologieberater

Offene Stellen: 644

Top-Einsteller: SAP; T-Systems; Softlab; IDS Scheer; De-loitte & Touche

Profil: Unternehmen engagieren Berater, die wissen, wie sich wirtschaftliche Ziele mithilfe neuer Technik erreichen lassen. Die Profis kennen die technischen Innovationen und verfügen über Branchenkenntnisse – ein Krankenhaus steht vor anderen Herausforderungen als ein Lebensmittelhersteller.

Gehalt: Einsteiger: 43.500 Euro; Berufserfahrene*: 57.900 Euro

Rechtsanwaltsgehilfe

Offene Stellen: 636

Top-Einsteller: KPMG; Ernst & Young; Sara Lee; Baker & McKenzie; Bosch Sicherheitssysteme

Profil: Als rechte Hand der Anwälte vereinbaren sie Termine mit Mandanten und achten auf die Einhaltung von Fristen. Die dreijährige Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten erfolgt meist in Kanzleien. Auch bei Wirtschaftsprüfern sowie in Mahnabteilungen von Versandhäusern sind sie derzeit gefragt.

Gehalt: Einsteiger: 27.600 Euro; Berufserfahrene*: 29.600 Euro

Rechtsanwalt

Offene Stellen: 452

Top-Einsteller: PricewaterhouseCoopers; KPMG; Ernst & Young; Deloitte & Touche; Bilfinger Berger

Profil: Als Einzelkämpfer haben sie es schwer. Wer aber den Sprung in Großkanzleien oder Unternehmen schafft, hat gute Aussichten. Dort begleiten sie Vertragsverhandlungen und verteidigen ihren Arbeitgeber in Rechtsfragen.

Gehalt: Einsteiger: 45.400 Euro; Berufserfahrene*: 53.500 Euro

Steuerberater

Offene Stellen: 364

Top-Einsteller: KPMG; PricewaterhouseCoopers (PwC); Deloitte & Touche; Ernst & Young; TPW Todt & Partner

Profil: Sie prüfen die Jahresabschlüsse von Unternehmen und unterstützen ihre Mandanten in Steuerfragen. Für das Jahr 2008 kündigten Wirtschaftsprüfer eine Rekrutierungsoffensive an: Allein Ernst & Young, KPMG und PwC suchen 4000 Hochschulabsolventen.

Gehalt: Einsteiger: 47.100 Euro; Berufserfahrene*: 54.600 Euro

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* Zwei bis fünf Jahre Berufserfahrung, durchschnittliches Jahresbruttogehalt, Quelle: www.personalmarkt.de

11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.05.2008, 10:33 UhrHans Kolpak

    Warum gibt es eigentlich berater? Haben Fachleute versagt, wenn sie berater konsultieren? Ja und Nein.

    Ob Telefonberatung, firmeninterne Analyse und Entwickeln einer Lösung, ein berater kann nicht betriebsblind sein und er befindet sich stets außerhalb des Tellerrandes seiner Kunden.

    Deshalb kann er immer andere Sichtweisen und Vorgehensweisen einbringen. Alte Hasen in der beraterbranche haben nicht nur ihren eigenen Coach, der sie unterstützt, sondern sie brillieren mit intuition und Erfahrung, die zu überraschenden Erfolgen führt.

    Wer 50 oder 100 Unternehmen beraten hat, entwickelt ein Gefühl für das, was geht und für das, was versagt. Das ist fast unbezahlbar, zumal Vertrauen auch nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Es ist da oder es fehlt. Ein bißchen Vertrauen in die Kompetenz eines beraters funktioniert genausowenig wie ein bißchen Schwangerschaft einer Frau Erfüllung bringt - entweder oder, nicht wahr?

    Da beruhigt es fast, daß für berater ein bedarf besteht und diesen auch Gehälter gezahlt werden.

    Hans Kolpak
    Astro light Coach

  • 02.05.2008, 16:29 UhrBerater

    ich muss mich hier auch mal kurz einschalten. Die Gehälter in der SAP beratung liegen für Einsteiger zwischen 40K und 45K. Je nach Erfahrung können nach 2 Jahren durchaus 60K und mehr erreicht werden. Hat man 4-8 Jahre berufserfahrung sind >80 K keine Seltenheit. bonuse und Spesen sind da nicht mit eingerechnet. Die können entsprechen 25-30% on top ausmachen. ich spreche auch nicht von einer 70-80 Stundenwoche, sondern von 40! Gibts nicht überall, aber doch bei mehreren Firmen als vermutet. Dies ist sicherlich kein branchendurchschnitt, aber bei grossen Unternehmensberatungen üblich.

    Grüße.

  • 12.03.2008, 18:33 UhrDietmar

    Sie präsentieren hier lediglich die "oberen 10%". diese gehälter werden nur mit spitzennoten (jura: Prädikatsexamen) erzielt. die masse - auch bwler, wiwi und vor allem juristen - verdienen zw. 25 T und 35 T euro brutto. nur die "fab four" zahlen derart gut.

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