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Kommentar Traumjob: Karriere planen in unruhigen Zeiten

von Uta von Boyen

Wie schaffe ich es nach ganz oben? Die Wege zu einer erfolgreichen Karriere sind heute vielfältiger denn je. Zehn Kernkompetenzen ebnen die Straße zum Erfolg.

Uta von Boyen Quelle: PR
Uta von Boyen Quelle: PR

Der Begriff „Karriere“ wird oft mit Zielstrebigkeit in Verbindung gebracht. Der Begriff weckt Assoziationen von „Planung“ und „Kalkül“ bis hin zum negativ besetzten Wort „Karrierismus“, mit dem keiner so richtig in Zusammenhang gebracht werden möchte.

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Die Job-Wirklichkeit hat sich jedoch gerade in den letzten Jahren vehement verändert. Uns allen ist klar, dass es heute nicht mehr die klassische Karriere unserer Elterngeneration gibt – die Gesetzmäßigkeiten sind längst andere geworden.

Vorbei ist die Welt, in der man vordefinierte Karriereleitern innerhalb ein und desselben Unternehmens hinaufstieg, bis man es nach Erreichen der Rente und nach feierlicher Übergabe einer Treueurkunde wieder verließ.

Nur ganz vereinzelt halten Unternehmen an diesen Gepflogenheiten noch fest und pflegen auf diese Weise ihre Mitarbeiterarchive, die langsam aber sicher mit einer Staubschicht überdeckt werden. Vor allem die traditionellen Großkonzerne haben bis vor einigen Jahren noch versucht, an solchen Szenarien festzuhalten. Sie sind jedoch selbst so großen Veränderungen unterworfen, dass es ihnen zunehmend schwerer fällt, ihre Versprechen gegenüber Mitarbeitern langfristig und glaubhaft aufrecht erhalten zu können.

Was also tun, wenn alte Gesetzmäßigkeiten der Karriereentwicklung nur noch wenig Gültigkeit haben? Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es meiner Meinung nach nicht. Das Scheitern der linearen äußeren Karriereplanung hingegen ist offensichtlich, denn dafür ist die Wirtschafts- und Job-Realität mittlerweile zu komplex geworden. Und genau diese zunehmende Komplexität und die konkurrenzbetonten Rahmenbedingungen stellen uns beim Weiterkommen auf uns selbst. Das gilt für Einzelpersonen wie auch für Organisationen.

Jeder braucht heute einen persönlichen und individuellen Plan, um eine stabile und kontinuierliche berufliche Laufbahn zu absolvieren. Und zwar einen Plan, der sich nicht alleine am Außen und an den naheliegenden Möglichkeiten beim aktuellen Arbeitgeber orientiert, denn dann hat man häufig schon verloren.  

Zu diesem Artikel
2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 17.10.2011, 21:40 UhrSascha Clifford Borchert

    Der Artikel ist wirklich gut, Frau von boyen.Die zehn Faktoren sind zeitgemäß. ich möchte mir zum Talent im Change-Management eine Ergänzung erlauben. Hier fehlt mir die emotionale Kompetenz der Führungskraft, seine oder ihre Mitarbeiter für eine Veränderung zu motivieren. in vielen Unternehmen geschieht dies hauptsächlich durch Angst und Druck. Das geht dann grundsätzlich schief. Eine Veränderung im Unternehmen gelingt nicht ohne überzeugte und begeisterte Mitarbeiter im Rücken.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sascha Clifford borchert.

  • 13.10.2011, 10:11 UhrBruno Schuster

    Genau, Frau von boyen, mit Marketingwissen und Quick Wins überdecke ich meine inkompetenz und werde noch schneller befördert. Aufgrund meines finanziellen Scharfsinns handle ich Top-Abfindungen für mich heraus und mein Wissen über Gruppendynamik lasse ich für mich spielen. Wieder so ein sinnloser Artikel von ihnen

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