Arbeitsmangel: Wenn das Büro zum Simulantenstadl wird

Arbeitsmangel: Wenn das Büro zum Simulantenstadl wird

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Büro Schreibtisch Stress

Wenn die Arbeit weniger wird, mutiert mancher Mitarbeiter zum Stress-Schauspieler. Ein gefährliches Täuschungsmanöver für alle Beteiligten. Die typischen Tricks der Gelegenheitsarbeiter.

Morgens halb zehn in der Wirtschaftskrise: Es gibt nichts zu tun. Kaum noch Anrufe von Kunden, keine Meetings, die Produktionsbänder drehen langsamer oder ruhen ganz. Wer noch nicht in den Zwangsurlaub geschickt wurde oder Kurzarbeit schiebt, der dreht Däumchen. Gefährlich, denn das dokumentiert: Ich bin verzichtbar – ein Kostenfaktor, kein Leistungsträger.

Also simulieren manche Beschäftigung. Sei es in Form von überquellenden Schreibtischen, ständig bimmelnden Mobiltelefonen oder stressgeplagten Mienen. Die Botschaft: Während sich andere im hohen Wellengang der Rezession in die Beiboote verkriechen, spiele ich an Deck noch Musik. Große Oper!

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Gerade in Krisenzeiten mutiert manches Unternehmen zum Simulantenstadl.

Die Strategie, maximale Auslastung vorzugaukeln, ist jedoch doppelt gefährlich: Manager werden so über das wahre Ausmaß der Strukturschwächen getäuscht und treffen womöglich falsche Schlussfolgerungen. Die Gelegenheitsarbeiter riskieren aufzufliegen – und damit einen Kündigungsgrund.

Von den folgenden Täuschungsmanövern ist dringend abzuraten – nicht zuletzt, weil sie der Chef jetzt auch kennt:

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