Arbeitsmarkt: Wie Sie jetzt Ihren Job retten können

Arbeitsmarkt: Wie Sie jetzt Ihren Job retten können

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Die Jobkrise kommt: Wie Sie sich vorbereiten können

Die Finanzkrise schlägt auf den deutschen Arbeitsmarkt durch: Spätestens 2009 erwarten Experten sogar Kündigungswellen. 20 Tipps, wie Sie sich schon jetzt auf die Jobkrise vorbereiten und unentbehrlich machen können.

Jede Krise hat ihre Bilder. Manchmal sind sie dramatisch, wie die einstürzenden Türme des World Trade Centers am 11. September 2001 in New York.

Manchmal sind sie auch ganz banal und zeigen Menschen in Schlips und Kragen, die mit ernsten Mienen Umzugskartons aus ihren Bürotürmen tragen. Wie am 15. September 2008, ebenfalls in New York. Der Tag, an dem Lehman Brothers, eine der größten Investmentbanken der Welt, Insolvenz anmeldete.

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Für Schadenfreude ist in den kommenden Monaten jedoch keine Zeit. Längst beschränkt sich die Krise nicht mehr nur auf die Finanzbranche. Nach den Zusammenbrüchen einstiger Großbanken, die allein an der Wall Street rund 110.000 Menschen den Job gekostet haben, und Pleiten ganzer Länder wie Island, erreicht die Krise nun den deutschen Arbeitsmarkt. Langsam, aber mit noch unabsehbaren Folgen.

Die Wirtschaft hat darauf längst reagiert. Vor allem bei den Autobauern sind die Aussichten düster, sie legen ganze Werke still. Daimler schickt seine Mitarbeiter ab Anfang Dezember für fünf Wochen in den Zwangsurlaub, bei Opel liefen die Bänder schon im Oktober wochenlang nicht. Auch Ford und VW fahren die Produktion herunter und schicken Leiharbeiter nach Hause. Bis zu 20.000 Jobs könnten in der Fahrzeugbranche verloren gehen.

"Die Konjunktur ist im Keller"

Auch in anderen Branchen bebt es gewaltig: Nur 5 von 30 Unternehmen, die im Deutschen Aktienindex (Dax) notiert sind, wollen noch Personal einstellen – bei 13 zeigen die Zeichen hingegen nach unten (siehe WirtschaftsWoche 43/2008). Selbst der Softwarekonzern SAP, der eigentlich neue Jobs schaffen wollte, schließt einen Stellenabbau nicht mehr aus und will alle Mitarbeiter zwischen Weihnachten und Neujahr in Zwangsurlaub schicken.

„Spätestens im zweiten Halbjahr 2009 steigt die Arbeitslosigkeit an“, prognostiziert etwa Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA). Auch die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute sagen in ihrem Herbstgutachten voraus, dass die Arbeitslosenquote 2009 von derzeit 7,4 auf 8,3 Prozent steigen könnte. Ende des kommenden Jahres werde es fast 400.000 Arbeitslose mehr geben.

Keine Branche wird sich der fatalen Spirale aus Finanzkrise und Nachfragerückgang entziehen können

„Die Konjunktur ist im Keller“, fasst ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die Lage zusammen.

Keine Branche wird sich der fatalen Spirale aus Finanzkrise und Nachfragerückgang entziehen können. Stellenabbau und Einstellungsstopp sind die unausweichliche Folge. Umso wichtiger, dass sich jeder schon heute auf die Arbeitsmarktkrise von morgen vorbereitet.

Es ist nun einmal so: In schwierigen Zeiten fragen sich Vorgesetzte zuerst, auf welche Mitarbeiter sie im Zweifel verzichten könnten. Daher muss jeder seinem Chef gerade jetzt zeigen, dass er nicht Teil des Problems ist, sondern zur Lösung der Krise beitragen kann. Das oberste Ziel: sich möglichst unentbehrlich machen.

Eine weitere Strategie kann es sein, jetzt in Abteilungen zu wechseln, die aller Voraussicht nach nicht oder kaum von der Krise betroffen sein werden. Und wenn alles nichts hilft, kann auch ein Jobwechsel – etwa mithilfe eines Headhunters – eine Chance sein. Welche Alternativen Sie haben und ob es Zeit für einen Jobwechsel ist, zeigen Ihnen die folgenden Strategien.

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