Arbeitsmarkt: Wie Sie jetzt Ihren Job retten können - Seite 5

Arbeitsmarkt: Wie Sie jetzt Ihren Job retten können

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Mentoring ist die Königsdisziplin der Kollegialität

18 Aussitzen

Gehen Sie einen Schritt weiter: Bevor Sie sich mit der Krise plagen, nehmen Sie sich eine Auszeit, ein Sabbatical, und absolvieren Sie entweder einen MBA oder promovieren Sie.

Das hat gleich drei Vorteile: Ihr Arbeitgeber spart unmittelbar Personalkosten, Sie selbst ersparen sich die aufreibenden Grabenkriege im Büro, gleichzeitig steigern Sie mit dem Abschluss Ihren Marktwert.

Wenn Sie nach einem oder zwei Jahren zurückkehren, ist das Schlimmste hoffentlich überstanden, und Sie stehen qualifizierter da als zuvor. Sogar unabhängig vom Arbeitgeber: Sollte es Ihnen dort nicht mehr gefallen, können Sie sich mit dem Titel auch woanders bewerben. Talente werden immer gebraucht.

19 Entwickeln

Aber nicht Sie sich, sondern andere. Mentoring ist die Königsdisziplin der Kollegialität. Dabei bieten Sie Ihren Erfahrungsschatz und Ihr Wissen meist jüngeren Kollegen an.

Die dürfen Sie dann bei wichtigen Konferenzen und Verhandlungen begleiten oder aber bei eigenen Problemen um Rat fragen. Der Effekt: Sie leisten einen wichtigen Teil zur Personalentwicklung, bauen parallel ein Netzwerk auf und machen sich unentbehrlicher.

Viele schaden ihrer Karriere mit chronischer Schwarzmalerei

20 Aufmuntern

Selbst wenn Ihnen nicht danach zumute ist, bleiben Sie positiv eingestellt.

Viele schaden ihrer Karriere mit chronischer Schwarzmalerei. Die US-Wissenschaftler Tiziana Casciaro und Miguel Sousa Lobo fanden heraus, dass Vorgesetzte wichtige Aufgaben eher an die Mitarbeiter vergeben, die ihnen sympathisch sind, als an solche, die sie für kompetent halten.

Wenn Sie im Büro also ständig nur Pessismismus verbreiten, könnten Prestigeprojekte an Ihnen vorbeiziehen – und damit die Chance, sich zu einer tragenden Säule im Unternehmen zu entwickeln.

9 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 18.11.2008, 12:36 UhrAnonymer Benutzer: Johannes

    an Andreas.
    wer in diesen Zeiten das Wort Krise immer noch nicht schreiben kann, dem ist nicht mehr zu helfen!!

  • 03.11.2008, 17:46 UhrAnonymer Benutzer: enttäuschter Gast

    Vor langer, langer Zeit hatte ich die Artikel der WiWo sehr gerne gelesen. Doch inzwischen werden Artikel wie der oben aufgeführte publiziert. Plattitüden über Plattitüden… Schade… ich werde den Newsletter abbestellen.

  • 03.11.2008, 15:35 UhrAnonymer Benutzer: andreas

    genau solche taktiken sind mit ein grund für die finanzkriese. man könnte auch den tipp geben" halt deinen mund und schaue das du dir am wichtigsten bist" . riskiert etwas und nutzt die kriese um etwas neues zu machen.

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