Arbeitswelt: Enterprise 2.0 - Seite 4

Arbeitswelt: Enterprise 2.0

4
Was sich die Unternehmen versprechen
Was sich die Unternehmen versprechen

„Maximal zehn Prozent meiner Mitarbeiter benötigen meine Unterstützung, um sich richtig zu fokussieren. Sie würden tägliche Arbeitsanweisungen vorziehen, nach dem Motto: Heute arbeitest du bitte an diesem Projekt, morgen beschäftigst du dich damit.“

Maja Kumme, Leiterin Lotus Software IBM

Auswirkungen auf die Unternehmenskultur
Auswirkungen auf die Unternehmenskultur

Entsprechend gibt es trotz der genannten Vorteile auch Unternehmen, die sich gegenüber dem Trend zum Enterprise 2.0 sperren. Oder wieder sperren, weil sie damit schlechte Erfahrungen gemacht haben. Das betrifft etwa 22 Prozent der Unternehmen, die damit bisher experimentiert haben.

Letztlich passiert dies immer dann, wenn die technischen Werkzeuge angepriesen und eingeführt werden, ohne dass sich die Unternehmenskultur maßgeblich verändert und das Management an alten Strukturen festhält.

Und natürlich ist Enterprise 2.0 auch kein Allheilmittel. Die kollaborativen Arbeitsformen im Netz ergänzen die bisherigen Arbeitsformen – aber sie ersetzen sie nie vollständig.

Larissa Haider, Autorin, WirtschaftsWoche: Quelle McKinsey

„Auch wenn mein Team in der virtuellen Welt zusammenarbeitet, muss ich es doch einmal im Monat in einer physischen Konferenz zusammenrufen. Ohne diese persönlichen Treffen funktioniert es dann doch nicht.“

Harald Kiehle, Leiter Geschäftsfeld Smarter Work IBM

31 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 31.01.2011, 14:52 UhrAnonymer Benutzer: IT-Radar

    Aktuell ist der zweite Teil des spannenden interviews zum Thema "Enterprise 2.0" aus wissenschaftlicher, dabei aber praxisnaher Perspektive auf www.it-radar.org erschienen!

    Hier geht es direkt zum zweiten Teil des interviews:

    http://www.it-radar.org/serendipity/archives/89-Dr.-Alexander-Richter-zu-Enterprise-2.0-Teil-ii.html

    im interview stellt Dr. Alexander Richter von der Forschungsgruppe Kooperationssysteme an der Universität der bundeswehr München seine Erfahrungen aus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Enterprise 2.0 vor. Spannend sind vor allem seine Einschätzungen zu den Fragen des Nutzens und dem Stand der Verbreitung in deutschen Unternehmen....

  • 27.01.2011, 17:12 UhrAnonymer Benutzer: IT-Radar

    Gerade ist ein interessanter beitrag zum Thema "Social Software in Unternehmen" aus wissenschaftlicher Perspektive auf www.it-radar.org erschienen!

    Hier geht es direkt zuim interview:

    http://www.it-radar.org/serendipity/archives/88-Dr.-Alexander-Richter-zu-Enterprise-2.0-Teil-i.html

    Darin stellt Dr. Alexander Richter seine Erfahrungen aus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Enterprise 2.0 vor. Spannend sind vor allem seine Einschätzungen zu den Fragen des Nutzens und dem Stand der Verbreitung in deutschen Unternehmen...

  • 19.01.2011, 17:28 UhrAnonymer Benutzer: Seagull

    Zur Zeit findet in Merklingen die MiPo11 statt, welche sich auch mit diesem Thema befasst.
    http://www.mipo11.de

Alle Kommentare lesen

Blogs

Die Trillerpfeife dürfen sie nicht nehmen, aber Unfug reden wird man dürfen - Notwehrmassnahmen gegen Call-Center-Anrufe
Die Trillerpfeife dürfen sie nicht nehmen, aber Unfug reden wird man dürfen - Notwehrmassnahmen gegen Call-Center-Anrufe

Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...

weitere Fotostrecken

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.