Beruf und Karriere: Die 100 Top-Jobs der Zukunft

Beruf und Karriere: Die 100 Top-Jobs der Zukunft

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Ein Ingenieur prüft die Seilspannung in einem Infrarottrockner

von Daniel Rettig

Worauf sollten sich Absolventen spezialisieren? Eine exklusive Studie zeigt die gefragtesten 100 Berufe der Zukunft.

Studieren Sie derzeit Ingenieurwesen, Medizin oder Jura? Oder haben Sie sich vielleicht für ein oder zwei Fächer auf Lehramt entschieden? Dann können Sie sich jetzt über gute Nachrichten freuen: Bei der Suche nach einem Job dürften Sie in den kommenden Jahren keine großen Schwierigkeiten haben – und das ist noch untertrieben formuliert.

Der Grund: Lehrer, Ärzte und Ingenieure gehören zu den begehrtesten Jobs der Zukunft. Zu diesem Fazit kommt eine Studie, die das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos exklusiv für die WirtschaftsWoche erstellt hat. Dessen Ergebnis: die 100 begehrtesten akademischen Berufe der Zukunft.

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Grundlage der Auswertung war die Prognos-Untersuchung „Arbeitslandschaft 2030“. Dort hatten die Ökonomen bereits im Jahr 2009 einen Blick in die Zukunft geworfen. Für die WirtschaftsWoche stellten die Wissenschaftler nun erstmals ausführliche Daten über zukünftige Arbeitsplätze und deren Profile zur Verfügung.

Angeführt wird die Liste von Lehrern, Ärzten und Ingenieuren. Wer es in diesen Fächern durchs Studium schafft, dürfte bei der Jobsuche in den kommenden Jahren keine großen Probleme haben.

Erst Ende November warnte etwa die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erneut vor dem drohenden Lehrermangel: Mehr als 33.000 Pädagogen gingen bald jährlich in Rente – und noch stünden nicht genügend junge, voll ausgebildete Nachfolger bereit, diese Lücke zu schließen.

Ähnlich sieht es bei den Ärzten aus, auch deren Berufsverbände erinnern regelmäßig an den Engpass bei Medizinern. Bis zum Jahr 2020 müssten allein im ambulanten Bereich mehr als 50.000 Ärzte ersetzt werden, darunter knapp 24.000 Hausärzte.

Diese Malaise ist vor allem altersbedingt: Im Jahr 2009 lag das Durchschnittsalter der Ärzte bei 51,9 Jahren. Jeder zweite der 150.000 niedergelassenen Ärzte ist über 55. Der Mangel sei „kein irgendwann zu erwartendes Phänomen, sondern droht akut“, sagte Andreas Köhler, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Und auch für IT-Spezialisten, Juristen, Physiker, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gilt: Die Nachfrage wächst stärker als das Angebot.

In der Prognos-Auswertung wird auch der drohende Fachkräftemangel deutlich. Gefragt sind neben Spezialisten für die Boombranchen Energie, Gesundheit und Technologie vor allem Manager – knapp jede fünfte Stelle richtet sich an Führungskräfte.

Die komplette Studie mit den 100 besten Berufen für Akademiker finden Sie in der nächsten Ausgabe der Wirtschaftswoche (Erscheinungstermin: Montag, 10. Januar 2011).

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