Wirtschaftsprüfer Vielen Unternehmen ist es gesetzlich vorgeschrieben, ihre Jahresabschlüsse von Experten prüfen zu lassen. Das ist das Hauptbetätigungsfeld der Wirtschaftsprüfer. Sie untersuchen, ob der Abschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht, ob alle Positionen richtig verbucht sind und fassen ihr Ergebnis am Ende in einem Bericht zusammen. Neben der klassischen Prüftätigkeit haben sich für Wirtschaftsprüfer in den vergangenen Jahren viele weitere Felder aufgetan: So unterstützen sie ihre Kunden inzwischen auch in Steuerfragen, prüfen die Bücher vor Unternehmensfusionen, wirken als Treuhänder oder schreiben Gutachten für Gerichte. In begrenztem Umfang dürfen Wirtschaftsprüfer ihre Kunden auch rechtlich beraten. Wirtschaftsprüfer sind teils angestellt, teils selbstständig tätig. Wer den Beruf ergreift, muss längst nicht sein Leben lang Abschlüsse testieren: Wirtschaftsprüfer sind auch geeignet für Spitzenämter in der Industrie, etwa als Leiter des Finanz- und Rechnungswesens, im Beteiligungscontrolling, in der Internen Revision oder sie werden Leiter der Vermögensverwaltung. Der Bedarf an Nachwuchs steigt stetig: Allein KPMG sucht dieses Jahr 1350 neue Mitarbeiter. Voraussetzungen Abgeschlossenes Studium, analytisches Denken, gute EDV-Kenntnisse, Führungs- und Kommunikationsstärke. Ausbildung Die meisten Wirtschaftsprüfer haben ein wirtschaftswissenschaftliches Studienfach abgeschlossen. Zugang zum Beruf ist das Bestehen einer staatlichen Prüfung und einige Jahre einschlägige Berufserfahrung. Einstiegsgehalt Im Schnitt 35.000 Euro. Nicht selten ver-doppelt sich das Gehalt in den ersten fünf Jahren.
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