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Coaching: Die Coaching-Phasen

von Jochen Mai

Coaching - klingt ja interessant, aber was genau erwartet einen da und wie läuft es ab. Jochen Mai hat den Ablauf im Überblick für Sie zusammen gestellt.

Hürden nehmen Quelle: Foto: aboutpixel.de/Broiler
Hürden nehmen: Der Coach bietet Unterstützung während der verschiedenen Coaching-Phasen Quelle: Foto: aboutpixel.de/Broiler
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1. Vorgespräch In dieser Aufwärmphase lernen sich Coach und Coachee zunächst kennen, klären berufliche Hintergründe und Arbeitsweisen, bauen gegenseitiges Vertrauen auf und identifizieren die Schwerpunkte der Beratung. Oft wird dabei schon die aktuelle Situation des Managers angesprochen sowie die Ziele und der zeitliche Rahmen für das Coaching: Wo und wann finden die Sitzungen statt? Was ist, wenn einer absagt? Und natürlich: Was wird es kosten?

2. Analyse Das Coaching beginnt. Der Coach stellt nun vor allem Fragen, sammelt Informationen, identifiziert Problemfelder, konkretisiert sie und analysiert mögliche Blockaden und Potenziale beim Klienten. Konkrete Tipps gibt er in dieser Phase noch nicht.

3. Veränderung  Der Coach gibt nun sein erstes Feedback, reflektiert seine Analyse, stellt Handlungsoptionen und Strategien vor. Das sind jedoch keine Anweisungen! Vielmehr moderiert er die vom Klienten gewünschten Veränderungsschritte. Allenfalls hinterfragt er noch Details oder verstärkt den Coachee in seiner Entscheidung.

4. Umsetzung  Jetzt gibt es Hausaufgaben. Der Coach überträgt die identifizierten Handlungsschritte in konkrete Alltagsaufgaben, die der Coachee umsetzen soll. Entscheidend ist dabei dessen Wille und Disziplin, die Ziele konsequent zu verfolgen, sonst bringt es nichts.

5. Erfolgskontrolle  Was ist passiert? Was hat sich verändert? Coach und Coachee analysieren nun die Effizienz und den Erfolg der vereinbarten Strategien. Daraus leiten sie weitere Schritte ab oder aber sie orientieren sich um und entwickeln neue Hausaufgaben.

6. Abschluss Coaching endet erst mit einem abschließenden Resümee: Was hat der Coachee gelernt? Welche Methoden und Kompetenzen hat er im Laufe des Prozesses neu entwickelt? War er mit der Beratung zufrieden? Und traut er sich zu, die behandelten Probleme künftig auch ohne den Coach zu meistern? Denn ein Ziel hat jedes Coaching: Die Hilfe zur Selbsthilfe und nachhaltige Unabhängigkeit des Klienten.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.12.2008, 16:18 UhrAnonymer Benutzer: alexander hendrix

    wieso kommt mir ihre entgegnung so vor, als wenn sie mich in die nähe von quacksalbern und scharlaten rücken wollen, die nicht wissen, was sie machen ? war das ihre absicht oder haben sie keine kontrolle über die wirkung ihrer worte, haben sie eventuell nichts besseres zu tun, als ohne kenntnis und weiteres nachfragen tendenziöse kommentare zu den diskutanten hier abzugeben ?

    da sie nebenbei eine frage gestellt haben, die man beantworten kann : wenn ich feststelle, dass es den klienten nicht stärkt, ändere ich mein vorgehen sofort, das nenne ich flexibiltät. und ich halte nichts davon, sich an "gute" methoden zu klammern, ein guter coach holt sich ebenso viel feedback von seinen klienten, wie er gibt.

    letztlich nehme ich an, dass sie meinen beitrag gar nicht verstehen und dorthin einordnen, wo er hingehört. vielleicht habe ich bei ihnen die richtige methode angewandt, stärkt sie diese ganze sinnlose diskussion ? mein interesse haben sie nicht mehr, mir ist meine zeit zu wertvoll.

  • 26.11.2008, 15:00 UhrAnonymer Benutzer: Jochen Mai

    @ilias Moschos: Sie scheinen uns allen gegenüber einen großen Wissensvorsprung zu haben, was Coaching wirklich ist. Vermutlich haben Sie das seriöser recherchiert. Es würde mich daher freuen, wenn Sie mich/uns an ihrem Herrschaftswissen teilhaben lassen.

    @alexander hendrix: ich finde ihre Argumentation bedenklich. "Alles, was den Klienten stärkt, ist legitim." Mit dem Argument dürfte ich mich auch in der Psychotherapie versuchen - solange es meinem Patienten nutzt, war es legitim. Und was ist, wenn Sie hinterher feststellen, dass es ihren Klienten leider nicht gestärkt hat? Oder schlimmer: Wenn Sie das gar nicht mehr mitbekommen und beim nächsten Coachee einfach so weitermachen, weil Sie der irrung erliegen, dass das eine gute Methode wäre?

    ich persönlich würde mich doch lieber in die Hände eines ausgebildeten Fachmanns begeben, der weiß, was und warum er etwas macht - erst recht wenn es um meine persönliche Entwicklung geht. Menschenkenntnis ist sicher wichtig. Aber sie reicht nicht. Doch genau diese Einstellung (im Grunde kann ja jeder mit Menschenkenntnis coachen) sorgt dafür, dass die Scharlatanerie in diesem Markt kein Ende findet.

    Lesen Sie mal die Kommentare in den anderen beiträgen. Da klagen Leser, dass Sie bisher nur an Quacksalber geraten sind.

  • 26.11.2008, 11:08 UhrAnonymer Benutzer: alexander hendrix

    ich habe als coach für CEOs und unternehmer sehr grossen erfolg, indem ich kaum so vorgehe, wie hier vorgestellt. der mensch, die beziehung und die ergebnisorientierung stehen vollständig im mittelpunkt. ich ziehe lieber im dienst am klienten alle register, und es ist mir gleichgültig, ob man das coaching, strukturierte beratung, mentoring oder auch einmal anschnauzen nennt. ich tu alles, was zum gewünschten ergebnis beitragen kann. der grösste schatz eines coaches ist seine lebenserfahrung, seine menschenkenntnis, seine intuition und seine führungsqualität, sie machen 80% seiner wirkung aus. strukturen und methodenkompetenz kommen ergänzend hinzu. es gibt NiCHTS, das ein coach NiE macht. alles was den klienten stärkt, ist legitim.

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