Daraus zu schließen, dass sich Führungskräfte im mittleren Management besser nicht outen sollten, wäre aber falsch. Die Geheimnistuerei kann auch nach hinten losgehen: Nichts ist so verdächtig wie wiederkehrende Termine, deren Anlass nebulös bleibt. Und nichts reizt Kollegen und Konkurrenten mehr, eine negative Spekulation zu verbreiten. Ich rate deshalb dazu, mit dem Thema offen umzugehen.
Führungskräfte im mittleren Management sollten sich Kommunikationsträger in ihrem Umfeld suchen, die selbst überzeugt sind vom Nutzen eines Coachings. So können die Manager ihr Coaching gezielt positiv im Unternehmen verbreiten. Dabei kommt es nicht zuletzt auf die eigene Einstellung an: Je selbstbewusster der gecoachte Manager von seinen Erfahrungen berichtet, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Kollegen positiv darauf reagieren.
Das beste Argument, mit Coaching offen umzugehen, ist schließlich, dass sich Coaching längst zu einer messbaren Managementberatung entwickelt hat, die Führungskräfte im Alltag wirkungsvoll unterstützt. Darüber hinaus prüfen professionelle Coachs, die aus eigener Managementerfahrung betriebliche Minenfelder kennen, sorgfältig, inwieweit die transparente Kommunikation ihrem Klienten und dessen Entwicklungsprozess nützt. Entscheidend ist, dass der Manager dabei stets das Heft in der Hand behält und entscheidet, ob und wann er sich outet.














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Alle Kommentare lesen26.11.2008, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: Dr.Barbara Osterkamp
Sehr verehrter Herr Nuß,
Als Coach mit einem Studium in Germanistik finde ich es wichtig, dass auch wir die deutsche Sprache beherrschen, was ja immer seltener vorkommt. Deshalb seien Sie nicht böse, wenn ich ganz einfach darauf hinweisen möchte, dass man entscheidend mit d am Ende schreibt und nicht mit t. Ansonsten stimmen meine beobachtungen mit den ihren voll überein.
Mit Entschuldigung für meine beckmesserei und guten Grüßen
von barbara Osterkamp
www.bo-coaching.de