Eine Auswahl: Universitäten und Schulen für die Elite

Eine Auswahl: Universitäten und Schulen für die Elite

Mehr und mehr Universitäten und Schulen werben damit, die Meinungsführer von morgen hervorzubringen. Eine Auswahl.

1971* European Business School (EBS) Die erste private Hochschule Deutschlands will die „Nummer eins“ in der betriebswirtschaft-lichen Ausbildung sein; ihr Alumni-Verein „eXebs“ strebt „Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Gesellschaft“ an. Die 2000 Mitglieder unterstützen Studenten in Oestrich-Winkel mit Kontakten sowie finanziell mit einem Bildungsfonds. Die Kosten fürs Bachelor-Studium: 4950 Euro pro Semester; für den Master: 6500 Euro pro Semester.

1983 Universität Witten/Herdecke Die Reform-Uni sieht es als „gesellschaftlichen Auftrag“, neue Wege in der Lehre zu gehen. 1200 Studenten sind hier in Medizin, Zahnmedizin, Musiktherapie, Pflege-, Wirtschafts- und Biowissenschaften eingeschrieben. Im Studium fundamentale bilden sie sich fachübergreifend fort. Zunächst finanzierte die Hochschule sich rein privat. Seit den Neunzigerjahren sind Bund, Land und Studenten an den Kosten beteiligt.

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1984 WHU – Otto Beisheim School of Management

Initiator der internationalen „Elite-Hochschule zur Vorbereitung von Führungsnachwuchskräften für die Wirtschaft“ war die IHK Koblenz. An den Gebühren (Bachelor: 5000 Euro pro Semester; Master: insgesamt 15.000 Euro) soll in Vallendar keiner scheitern, der das Auswahlverfahren nach Note, Persönlichkeit und Interview besteht. Angeboten werden Finanzierungsmodelle wie Stipendien oder Kredite.

1992 Handelshochschule Leipzig (HHL) -– Graduate School of Management

Die HHL zählt sich zu den „führenden Business Schools Europas“. Aufnahmevoraussetzung: Die rund 300 Studenten haben einen ersten Hochschulabschluss schon in der Tasche und spezialisieren sich hier in Master-, Diplom-, Doktoranden- oder MBA-Programmen. Zum Kooperationsnetzwerk zählen rund 100 Partnerhochschulen von Argentinien bis Uruguay.

1999 Bayerische Elite-Akademie

Pro Jahr werden 30 „hervorragende“ Studenten in Seminaren und Projekten für „Führungsaufgaben in der Wirtschaft“ qualifiziert. Dauer: drei Semester in der vorlesungsfreien Zeit. Die Sponsoren sind bayrische Unternehmen. Kosten der Ausbildung: 20 000 Euro, davon 650 Euro Eigenbeteiligung pro Semester.

1999 ESCP-EAP European School of Management

Die europäische Wirtschaftshochschule entstand aus dem Zusammenschluss der École Supérieure de Commerce de Paris und der École Européenne des Affaires. Das erklärte Ziel: künftige Top-Manager mit interkultureller Kompetenz ausbilden. Das Studium findet daher neben Berlin in Paris, London, Madrid und Turin statt.

2000 Bucerius Law School

Die erste Privathochschule für Rechtswissenschaft will die Juristenausbildung reformieren. Teil des Konzepts: das Studium generale mit Fächern wie Geschichte, Kunst oder Naturwissenschaften. Im Bachelor-Programm (erstes juristisches Staatsexamen) sind gut 550 Studenten eingeschrieben. Daneben zählt die Law School 45 Master- und 150 Promotionsstudenten.

2003 Zeppelin Universität

Anspruch der Stiftungsuniversität in Friedrichshafen: „Pioniere“ ausbilden, die in Wirtschaft, Kultur und Politik „das Unwahrscheinliche wahrscheinlich machen“. Forschen soll Beobachten vor Ort sein, etwa in Museen oder Ministerien. Die Auswahl der Studenten sei unabhängig vom Vermögenshintergrund der Eltern.

2003 Schule für Hochbegabtenförderung am Staatlichen Heinrich-Heine Gymnasium, Kaiserslautern

Hochbegabte Schüler erwerben ihr Abitur sowie einen zweiten internationalen Abschluss in verkürzter Zeit, außerdem nehmen sie Angebote der Hochschulen vor Ort wahr. Ein spezieller Auswahltest entscheidet über die Aufnahme.

2003 Internatsschule Schloss Hansenberg

Das Oberstufengymnasium des Landes Hessen nimmt „leistungsfähige, leistungsbereite, sozialkompetente“ Schüler nach der neunten Klasse auf; sie überspringen die zehnte Klasse. Voraussetzung: mindestens gute Noten in Hauptfächern sowie ein Notendurchschnitt von 2,0 in allen anderen Fächern. Ein Internatsplatz kostet 300 Euro im Monat.

2004 Elite-Unis

Bund und Länder riefen einen Exzellenzwettbewerb in den Kategorien Forschung, Doktorandenförderung und Gesamtkonzept aus. Von 2006 bis 2012 erhalten die Sieger insgesamt 1,9 Milliarden Euro. Für ihre Gesamtkonzepte wurden neun Elite-Unis gekürt: LMU und TU München, TH Karlsruhe, RWTH Aachen, FU Berlin sowie die Unis Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz.

2007 Frankfurt School of Finance and Management

„Internationales Spitzenniveau“ beansprucht die Privathochschule für ihre Finanzausbildung und Beratung. Ihre Wurzeln gehen auf die 1957 gegründete Bankakademie in Wiesbaden zurück. Das Gros der Studenten (7200) belegt berufsbegleitende Programme, 900 studieren Vollzeit.

2007 Metropolitan School

Die staatlich anerkannte Ersatzschule in Frankfurt will eine „hervorragende, internationale Kindergarten- und Schulausbildung“ bieten. Ein Kindergartenganztagsplatz kostet 410 Euro im Monat für Frankfurter, 770 Euro für auswärtige Kinder. Grundschule: 550 Euro.

* Gründungsjahr/Aufnahme des Lehrbetriebs

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