Facebook-Umfrage: Welche Uni würden Sie empfehlen?

Facebook-Umfrage: Welche Uni würden Sie empfehlen?

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Uni Stuttgart Medien

von Daniel Rettig

Diese Frage stellte die Wirtschaftswoche den Fans ihrer Facebookseite. Die Antworten zeigen, worauf die Leser bei der Ausbildung wert legen.

Keine Frage: Die besten Hochschulen in Deutschland sind immer ein Aufreger-Thema – auch für Leser der WirtschaftsWoche. Schon im vergangenen Jahr war der Beitrag zum Uni-Ranking der meist gelesene Artikel 2010.

Der Grund ist offensichtlich: Jeder, der eine Hochschule besucht hat, will nachlesen, wie seine Alma Mater in der Rangliste abschneidet; aktuelle Studenten interessiert, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben, Abiturienten suchen Orientierung bei der Suche nach der richtigen Uni.

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Unbestritten ist auch: Redaktionen leben vom Dialog mit den Lesern. Daher hat die WirtschaftsWoche in diesem Jahr einen neuen Weg beschritten. Auf der Facebook-Fanpage fragten wir am vergangenen Freitag: „Welche Uni würdet ihr empfehlen - und warum?“

Immerhin etwa 30 Kommentare sind bislang dort eingetroffen. Natürlich sind die Ergebnisse nicht repräsentativ. Trotzdem zeigen sie, welche Hochschulen die Facebook-Fans bevorzugen – und vor allem: was ihnen bei der Ausbildung wichtig ist.

Praxisbezug ist ganz wichtig

Auf der Prioritätenliste steht demnach der hohe Praxisbezug im Studium besonders weit oben. Glaubt man unserem Leser Salim Zitouni, ist der vor allem an der Hochschule der Medien in Stuttgart gegeben. Es gebe „spannende Projekte“ in der Medienbranche, die die Dozenten außerdem exzellent betreuten. Dennis Ruske wiederum lobt das Studium der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Dort sei die hohe Praxisrelevanz allein schon durch die Organisation gegeben – denn der Träger der privaten Fachhochschule ist die Deutsche Telekom. Dementsprechend gebe es „sehr gute Chancen“, nach dem Studium im Konzern einzusteigen.

Für eine gute Ausbildung machen die Befragten auch die Dozenten verantwortlich – und daher haben sie an Professoren klare Anforderungen: Namhaft sollen sie sein und bitteschön gut vernetzt. Diese Wünsche werden nach Aussage von Benedict Rehbein vor allem an der Uni Leipzig erfüllt. Dort gebe es im Studiengang für Kommunikations- und Medienwissenschaften nicht nur gute Professoren, sondern auch immer wieder renommierte Gastdozenten. Boris Maskow lobt die „erstklassigen Professoren“ der Uni Bonn, „mit denen sich die Auseinandersetzung lohnt“, Sam Ican gefallen die BWL-Lehrkräfte der Fachhochschule Pforzheim, die auch viele Kooperationen mit renommierten Unternehmen aus der Region angestoßen hätten.

Kleine Kurse bevorzugt

Martin Randelhoff mag indes die TU Dresden und deren „Symbiose zwischen Vergangenheit und Moderne“. Erwähnenswert findet er vor allem die Nähe zu Fraunhofer-, Max-Planck- und Helmholtz-Instituten: „Wer später einmal in der Forschung arbeiten will, ist in Dresden sehr gut aufgehoben.“ Einziger Wermutstropfen: „Man merkt leider sehr stark, dass man an einer großen Universität mit vielen Studenten studiert.“ Manche Veranstaltungen seien stark überbelegt, das Familiäre falle leider aus.

Genau darauf legen vielen Studenten ebenfalls hohen Wert: Kleine Kurse und Nähe zu den Dozenten. Beides ist an der ESB Business School in Reutlingen gegeben, meint zumindest Claudia Engelmann. Und Pierre Haarfeld empfiehlt deswegen die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach. Die Studierenden hätten nicht nur engen Kontakt zu allen Kommilitonen, sondern auch zu Studiengangsleitern und allen anderen wichtigen Institutionen. „Man ist eine Person“, resümiert Haarfeld, „und nicht nur eine Nummer“.

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