Gamification: "Zweite Muttersprache"

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InterviewGamification: "Zweite Muttersprache"

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Durch spielerisches Arbeiten sollen Mitarbeiter besser mit Kunden umgehen lernen

von Manfred Engeser

Zukunftsforscherin Nora Stampfl erklärt, warum wir künftig spielend arbeiten.

WirtschaftsWoche: Frau Stampfl, Angestellte sollen arbeiten, Kunden kaufen – warum sollen sie jetzt auch noch spielen?

Stampfl: Weil die Stimulation von Mitarbeitern und Kunden mit Spielen besonders gut funktioniert.

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Nora Stampfl Quelle: Presse

Nora Stampfl

Bild: Presse

Warum?

Weil Spiele viele Aspekte des menschlichen Wesens ansprechen: Wir messen uns gern mit Gegnern, freuen uns, wenn wir etwas erreicht haben und sind interessiert an unmittelbarem Feedback zu unseren Leistungen. Menschen genießen es, so Teil eines größeren Ganzen zu werden. Diese Mechanismen lassen sich auf viele Bereiche unseres Lebens übertragen – auch auf ökonomische.

Wie müssen diese Spiele konstruiert sein, damit das funktioniert?

Das bloße Sammeln von Punkten genügt nicht. Diese Spiele müssen die Teilnehmer mitnehmen auf eine Reise in eine andere Welt. Die eigentliche Aufgabe wird dabei wie nebenbei spielerisch erledigt.

Früher ging das auch ohne Spiel.

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Aber die Motivationskraft von Spielen zahlt sich aus. Es wächst eine Generation heran, die mit Computerspielen groß geworden ist. Für diese Menschen ist es selbstverständlich, Aufgaben spielerisch zu lösen, Spiele sind für sie eine zweite Muttersprache. Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, müssen sich Unternehmen in diese Art des Denkens hineinversetzen können.

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