Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
17 KommentareNoch verbreiteter im Konkurrenzkampf ist Mobbing, gerade in den büros der banken tobt ein gnadenloser Krieg um jeden Arbeitsplatz.
harrygambler@aol.com und seine AMR berichten ständig darüber,
in der tat ein sehr relevantes thema, auch wenn kaum jemand offen drüber redet!
Wer glaubt, daß nur Führungskräfte das Zeug brauchen, liegt gründlich daneben. Gerade das Fußvolk wird unglaublich unter Druck gesetzt, mit Forderungen, die mit legalen Mitteln unerfüllbar sind. Aus Angst um den Arbeitsplatz ist man zu allem bereit.
Dieses Thema ist sicher kein Neues, nur angesichts der aktuellen Finanzmarktkrise hat sie ein neues und verschärftes Ausmaß angenommen. Doch auch eine Abkehr von dem Trend "immer höher und weiter" ist abzusehen und Menschen wenden sich ab vom Leben auf der Überholspur und rückbesinnen sich ihrer Werte. Hier wird auch Coaching in der Zukunft einen immer höheren Stellenwert einnehmen, was all diesen Menschen nur zu wünschen ist. Denn Coaching hilft, die Kraft und den Mut zur Rückbesinnung freizusetzen und dem Menschen sein individuelles Potential wieder erkennen zu lassen. Erst dann werden Dopings und andere "Heilsbringer" hoffentlich bald vollumfänglich verschwinden können.
Sollten wir jetzt auch auf den banken Urin- und bluttests einführen? Vielleicht vor einer möglichen beförderung?
@ carioca: Das war wohl eine rhetorische Frage, aber Sie treffen damit ins Schwarze. Rein statistisch waren einige Dutzend banker stoned, als sie die Finanzkrise ausgelöst haben, das könnte man nachprüfen.
@ call center agent: Da hilft nur eines und das sage ich als ehemaliger Agent: den Job hinschmeissen; ich habe das gemacht und war dann acht Monate arbeitslos, aber es hat sich gesundheitlich mehr als gelohnt, denn mein Leben ist wichtiger als irgend ein Verkaufsziel. Nebenbei kann man das später bei bewerbungen als Flexibilität verkaufen ;-).
Eigentlich einfach - für alles ein Tablettchen; fürs Schlanksein, Glücklichsein, gegen Frust, Stress usw.
War auch jahrzehntelang Vollzeit bei einem großen Vers.konzern beschäftigt, nebenher noch Familie, Tiere und Haushalt.
Stress, Druck, Ärger pur. Entspannt habe ich mich in meiner badewanne bei klassischer Musik, das hilft wirklich.
Viele setzen sich permanent selbst unter Druck; übertriebener Ehrgeiz, Macht, Gier, Erfolg, viel zu hoch gesteckte Ziele. Manche drehen sich wie ein Hamster im Rad. Wenn man merkt, es geht an die Substanz, muss man eben zurückrudern, auf beförderung/Gehaltserhöhung verzichten. Weniger ist da manchmal mehr. Denn, Gesundheit und eine gute Psyche sind Gold wert.
Solange in der Chefetage weiter der imponiert und gefördert wird, der durch Überstunden und Hyperaktivität besticht, wird sich dieses Problem drastisch steigern. Es geht um den Wunsch nach (All-)Macht und Geld, bei dem alle Mittel recht sind. Früher wurde man durch Drogen oder Psychopharmaka zum Außenseiter. Wir sind längst in einer Gesellschaft gelandet, in der es chic ist einen Psychiater zu haben, der die passende Medikation verordnet.
Wow! So offen und ehrlich über Drogenmissbrauch in der Arbeitswelt zu schreiben? Respekt! ich „kann“ aus eigener Erfahrung „empfehlen“: Kokain zum pushen, Alkohol als Downer. Kiffen zum Entspannen. Am Ende war ich am Rand der Psychose!
Also: Kein Gift, keine Tabletten, keine Drogen! Schlaf, Vitamine: Ja. Organisiertes, effizientes Arbeiten: Ja. beizeiten ausspannen!
Und den Anfängen wehren, wenn Vorgesetzte / Kunden Stress aufbauen.
interessant: Die verstehen, dass man nur begrenzte Kapazitäten hat!
Niemand ist es wert, sich kaputt zu machen. Hat mit Leben nichts zu tun!!
Viel Erfolg! Mit bestem Gruß, Michael Süßmeier
ich finde es großartig, daß die WiWo knallharte Fakten über die erschreckenden Neben- (oder besser Haupt-)wirkungen von Ritalin und anderen Antidepressiva abdruckt. ich kenne selbst junge Erwachsene, die seit der Kindheit Ritalin genommen haben, was in der Schule gefördert wurde, und diese jungen Menschen stehen jetzt vor einem gesundheitlichen und geistigen Ruin. Sie sind nur noch Haut und Knochen, können sich auf nichts konzentrieren, sind arbeitsunfähig. Sie haben ihr ganzes Leben noch vor sich. Aber was für ein Leben??? Wenn Menschen wüßten, was sie sich mit der Einnahme dieser Gifte antun, würden sie sicherlich nicht so leichtsinnig damit umgehen. Aufklärung ist gefragt. Und WiWo hat einen sehr lobenswerten Anfang damit gemacht. Prima! P.S.: Übrigens sind Vitamine, Mineralien und vor allem viel Wasser super Streßkiller.
Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
Kommentare zu: Doping im Büro: Was Leistungsdruck anrichtet
zum Artikel