Kommentare zu: Frauen wollen kaum technische Berufe lernen

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

24 Kommentare
  • 23.04.2009, 02:29 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    Es kann nur eins bedeuten: Frauen haben einfach etwas gegen Technik.

  • 23.04.2009, 09:58 UhrAnonymer Benutzer: Sabine Czarnetzki

    Gesucht wird (hier der beruf) m/w. So, oder ähnlich beginnen die Stellenanzeigen auf den Seiten der Agentur für Arbeit. Nun lässt diese Formulierung die Vermutung zu, der bewerber könne männlichen als auch weiblichen Geschlechts sein. Dem ist nicht so. im Rahmen der „Chancengleichheit“ von Männlein und Weiblein ist die Formulierung gesetzlich geregelt. Arbeitgeber die dieses versäumen müssen damit rechen vor den Kadi gezogen zu werden. So kommt es zumindest in Handwerklichen berufen, dass eine Frau durchaus zum Schreiner oder KFZ Mechaniker ausgebildet aber nie in diesem beruf tätig wird. Mal sind es die fehlenden sanitären Einrichtungen, mal die körperliche belastung die ausgerechnet in diesem „Ausnahmefall“ keinen weiblichen bewerber zum Zuge kommen lässt. Ganz Dreiste behaupten: „Sie sind überqualifiziert.“ Der wahre Grund, nämlich die befürchtung diese Frauen könnten während der beschäftigungszeit Schwanger werden, oder es kommt zu „Missverständnissen“ mit den männlichen Kollegen, bleibt der bewerberin verborgen. So kommt es, dass sich diese Frauen dann schnell hinter einer Ladentheke, einer Supermarktkasse oder an einem Fließband wieder finden. Wenn ihnen also nach dem Wochenmarktbesuch einmal das Auto nicht anspringt, fragen sie einfach die Dame vom Obststand, die kann fachmännische Hilfe leisten. Zumindest ist das meine Erfahrung.

  • 23.04.2009, 12:46 UhrAnonymer Benutzer: Mustrum

    "von Sabine Czarnetzki am 23.04.2009 07:58 Uhr (...)"

    ich übersetze das mal: Die Männer sind also wieder mal an ALLEM schuld.

    ist nicht weiter schwer, denn das ist die eigentlich immer zutreffende Übersetzung, wenn Frauen sich zu einem x-beliebigen Frauen betreffenden und so empfundenen gesellschaftlichen "Mißstand" äußern.

    Der Gedanke, dass etwa die vermeintlich unfairen männlichen Arbeitsgeber oder die bösen männlichen Kollegen ja dadurch vermieden werden könnten, indem sich eine Frau nach abgeschlossener Ausbildung als z.b. Kfz-Mechanikerin, Köchin, Elektrikerin oder Schreinerin selbstständig macht (wie viele Männer das ja schließlich auch tun), der kommt ihnen scheinbar gar nicht erst.

    Warum auch, wenn man ganz bequem anderen die Schuld geben kann?

  • 23.04.2009, 13:00 UhrAnonymer Benutzer: Sabbel

    Wo bleibt eigentlich der boy's Day für "Frauenberufe"? Warum tut an die Leyne nicht mal was für die Jungs? Wo sind die ganzen Erzieher und Pfleger?

    Der größte Teil der Jugendlichen ohne Ausbildungplatz ist männlich - spezielle Jungsprogramme? Pustekuchen.

    Angst davor, "die Mädchen" könnten nach jahrzentelanger Fördernung zu kurz kommen ...?

    Hamburg setzt derzeit Zeichen: "Wir müssen Jungen besser mit ihren bedürfnissen und Problemen wahrnehmen", so die jugend- und familienpolitische Sprecherin der GAL, Christiane blömeke, und selbstkritisch fügt sie hinzu: "Da ist in den letzten Jahren zu wenig geschehen."

    bravo - bitte mehr davon.

  • 23.04.2009, 13:13 UhrAnonymer Benutzer: Bruno

    Der Girls Day ist ein Witz. Er hat seinen Zweck eindeutig verfehlt, und sollte abgeschafft werden. Einen boys Day gibt es übrigens regional auch. Da werden den Jungs berufe angediehen, die Frau für sich empörend ablehnen würde: Scheiderin, Kosmetikherstellhelferin.

  • 23.04.2009, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: Remo

    Liebe Sabine Czarnetzki


    „8814 Veranstaltungen und 354 Arbeitskreise zählt der Aktionsticker“
    Fast jede grössere Firma macht da mit, also Stellen (und auch sanitären Einrichtungen) sind zu genüge vorhanden, aber wenn Mädchen nicht will, dann will sie nicht! Soll man sie zwingen?

    http://diestandard.at/
    „Rund 24 Prozent der Mädchen, die eine Lehre absolvieren wollen, zieht es in den Einzelhandel. Mit 12,5 Prozent folgt der berufswunsch bürokauffrau, zwölf Prozent möchten Friseurin werden. Ebenfalls beliebt sind laut der Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer die berufe Restaurantfachfrau, Köchin, Gastronomiefachfrau sowie Hotel- und Gastgewerbeassistentin. Das Problem dabei: Rund 70 Prozent der Mädchen wählen aus zehn Lehrberufen, bei den buben liegt dieser Wert bei 43,9 Prozent.“

    Dachte mal Gleichberechtigung führt dazu, dass MENSCH (egal welches Geschlecht) die Freiheit haben frei zu wählen, was für einen beruf man will. Scheinbar werden nun (nach den Jungs) auch die Mädchen dazu getrieben, die Vorstellungen der Feministinnen zu erfüllen, auf biegen und brechen.

    Freiheit, Gleichheit sieht für mich anders aus!
    Gruss
    Remo

  • 23.04.2009, 13:54 UhrAnonymer Benutzer: Frank Peters

    @Sabine Czernitzki

    ihr Kommentar klingt für mich so, als käme er direkt aus Wolkenkuckucksheim.
    Wir habe gerade eine Auszubildendenstelle in Webdesign und-programmierung zu besetzen. Von knapp über 100 bewerbungen kamen genau 4!! von Frauen.

    Wir bevorzugen Männer keineswegs, das Geschlechterverhältnis unserer Geschäftsführung ist 50/50 und wir haben auch 2 Toiletten. Aber wir können Frauen nicht dazu zwingen, sich zu bewerben.

    Vielleicht sollte mal endlich akzeptiert werden, dass die Prioritäten von Männern und Frauen nicht die gleichen sind.

  • 23.04.2009, 16:22 UhrAnonymer Benutzer: Sabine Czarnetzki

    Zu REMO vom 23.04.2009

    ich denke in meinem Text wurde nicht dazu gedrängt Mädels sollen einen "Männerberuf" lernen. Mit Feminismus hat dieses auch wenig zu tun. Die Realität ist einfach: Mädchen bekommen nach einer Ausbildung in einem "Männerberuf" (wobei ich denke Männerberuf Frauenberuf??? was soll das?) selten die Gelegenheit diesen beruf auszuüben. Das sind 14 Jahre Erfahrung in dem beruf der Personalreferent/in.

  • 23.04.2009, 20:36 UhrAnonymer Benutzer: Mustrum

    Liebe Sabine,

    seien Sie versichert, ihr Standpunkt iST originär feministisch.

    Warum denn 'nen beruf (von 'nen Mann?) "bekommen", anstatt ihn einfach selbstständig auszuüben?

    Auch SiE haben scheinbar einen beruf ergriffen, der weder selbstständig auszuüben ist noch dem Spektrum angehört, für das der Girls' Day Mädchen erfolglos zu interessieren sucht.

    Vielleicht würden sich Frauen eher auf technische berufe einlassen, wenn ihnen nicht ständig von ihresgleichen vorhergesagt würde, dass die bösen, bösen Männer sie dann ja dann doch nicht ließen und es damit schon für die Katz ist, eine entsprechende Ausbildung anzugehen...

    Spekulation, versteht sich.

  • 23.04.2009, 20:56 UhrAnonymer Benutzer: Frank L.

    immer mehr Jungen haben Probleme, einen vernünftigen Schulabschluss zu erlangen und nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Arbeitslosigkeit männlicher berufsstarter liegt weit über derjenigen von Frauen. Während die bildungspolitiker viele Jahre lang alles getan haben, um Mädchen zu fördern, verdüstern sich die Zukunftsaussichten der Jungen immer mehr.
    Was wir also dringend brauchen, ist ein bündnis der Politiker, Gewerkschafter und Unternehmer für Jungen und junge Männer. Als überkommenes Relikt eines ranzigen Feminismus hat sich der Girl's Day dagegen mittlerweile überlebt und sollte abgeschafft werden. Nicht zuletzt deshalb, weil er sein eigentliches Ziel, Frauen für Technikberufe zu begeistern, nicht nur nicht erreicht hat, sondern anscheinend sogar noch ins Gegenteil verkehrt hat.

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. ...

Blogs

Die Trillerpfeife dürfen sie nicht nehmen, aber Unfug reden wird man dürfen - Notwehrmassnahmen gegen Call-Center-Anrufe
Die Trillerpfeife dürfen sie nicht nehmen, aber Unfug reden wird man dürfen - Notwehrmassnahmen gegen Call-Center-Anrufe

Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...

weitere Fotostrecken

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.