Kommentare zu: Studie: Weniger Mut, mehr Geschäftsideen

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18 Kommentare
  • 16.06.2009, 14:28 UhrAnonymer Benutzer: Willi Wichtig

    Seit wann veröffentlicht die Wirtschaftswoche Studien eines MLM-Unternehmens? Damit schadet die Wirtschaftswoche nur ihrem Ruf. Das ist ähnlich seriös, als würden bei wiwo.de die Lehren von L. Ron Hubbard verbreitet werden.

  • 16.06.2009, 15:41 UhrAnonymer Benutzer: Foxtrott

    Junguntenehmer sind gegenüber banken und behörden auf der
    untersten sozialen Stufe - wir haben in Deutschland keine Unter-
    nehmerkultur - das ist das Kernproblem

  • 16.06.2009, 18:49 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    in der Krise werden Existenzgründer gerne von den Medien hochgejubelt, in der Realität dagegen werden sie staatlich behindert, ausgebremst und ausgeplündert - das ist die bittere Realität im ARbEiTNEHMERSTAAT bRD. Jeder verantwortungslose Manager und Politker hat ein besseres Ansehen in diesem Land, als ein Existenzgründer der eventuell noch Arbeitsplätze schaffen könnte.

  • 16.06.2009, 23:29 UhrAnonymer Benutzer: Syndikus

    ich bin selbst berater für Existenzgründer. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nur wenige dauerhaft schaffen. Viele scheitern allein am Problem der Vermarktung und Kundgewinnung. Andere wiederum haben ein Produktproblem, weil ihr Markt "kunkurrenzverseucht" ist. Hinzu kommt noch das Problem des Eigenkapitals, der Liquidität. banken geben so gut wie keinen Kredit mehr. Es ist ja verständlich, dass sich viele Menschen selbstverwirklichen oder einer frustranen Arbeitwelt entkommen möchten, aber der Weg zum Erfolg in der Selbstständigkeit ist recht steinig. Deutschland ist ein Land, in dem man es als beamter oder Arbeitsplatzbesitzer meistens bequemer und sicherer haben kann, zumindest bis jetzt.
    Unternehmer gleichen Seiltänzer: bleiben sie oben und vollführen ihre Kunststücke, dann applaudiert die Menge. Fallen sie herunter......

  • 17.06.2009, 00:13 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    ...und es wird noch schlimmer kommen, viele mittelständische Unternehmer erfahren gerade in der Krise wie unwichtig sie in den Augen der Staatsmächtigen geworden sind, denn es zählt nur schiere Größe um beachtet und ernstgenommen zu werden. Diese unerträgliche, von der Regierungspolitik mit System betriebene, gesellschaftliche Ausgrenzung, werden etablierte Unternehmer, den angehenden Existenzgründern als WARNUNG mit auf den Weg mitgeben. 4 Milliarden für 90% der deutschen Wirtschaft (Mittelstand) - aber 100 Milliarden für eine einzige bank - ein SKANDAL den kein echter Unternehmer jemals vergessen wird.

  • 17.06.2009, 10:44 UhrAnonymer Benutzer: Gründer

    Seit fast 5 Jahren mit kleiner Firma ohne jemals Kredite bekommen zu haben. Persönlich mit Haus und Hof haftend, das ist die Realität in diesem. Warnung an Alle die Gutes vorhaben, macht es woanders (Österreich z.b.), nicht hier! Der Gründer von heute ist Dauervervolgter vom Finanzministerium. Es heißt Vorauszahlung und muss nach spätesttens zweiten bilanzjahr für das erste Jahr danach zwei Jahre als Vorauszahlung geleistet werden, Gewerbesteuer und die Körperschafssteuer hauen dem Jungunt. die beine weg. Dann die Umsatzsteuervorauszahlungen sind auch sofort abzuführen, das nach jeder ausgestellten Rechnung. Wenn dann die Kunden nicht zahlen ist man Tot. Die Finanzämter kennen keine Gnade, egal ob die Kunden zahlen. Wenn sich dann alles eingepegelt hat und man die zuviel geleisteten Vorausszahlungen zurück haben will, was einem lt. Gesetz zusteht, dann verweigern sich die Finanzämter. Es wird reglementiert wo es nur geht, ganz besonders scharf sind sie bei Fahrzeugen im Firmeneinsatz. Für jede Steuer gibt es betriebsprüfer, die vom Finanzamt kommen, hier muss alles lückenlos passen. Die Kontenrahmen sind so verschachtelt angelegt, dass es ratsam ist, keine Gewinne zu machen. Eine investition in die Firma wird in Deutschland wie ein Gewinn behandelt- Vorsicht das mus als Gewinn versteuert werden, Deuschland ist gegenüber den Mittelständlern eine komplette Katastrophe. Durch SPD und SPD-CDU-Regime aufgebaute Staats-Monopoldiktatur und durch Lobbyisten bestochen, wurde der gesamte Mittelstand verraten und wird abgezockt und mit Füßen getreten. Es gibt wohl kaum ein Land auf dieser Welt wo es schlimmer zugeht. Die Steuergesetze sind der absolute betrug und nur darauf ausgerichtet über komplizierte Konten-Systeme die Unternehmen zu noch mehr Steuern zu zwingen. Die notwendigen Steuerberater zocken dann im Staatsauftrag weiter in dem sie versuchen bei Unternehmen Gewinne auszuweisen, damit sie teurere Rechnungen stellen können.

  • 17.06.2009, 12:29 UhrAnonymer Benutzer: Peter

    ich möchte einmal kurz Stellung nehmen zu dem unten stehenden Artikel von Herrn "Gründer" vom 17.6.
    ich kann das nur unterstreichen was der Kollege dort gesagt hat. Wenn Sie eine Chance haben aus Deutschland wegzugehen, dann tun Sie es und Gründen auf keinen Fall hier. Die bRD ist ein von Lobbyistenund schlechten Politikern durchseuchtes Land geworden.
    Eine wirkliche Entwicklungsmöglichkeit gibt es hier nicht mehr.

    MfG us der abgesoffenen bRD

  • 17.06.2009, 12:56 UhrAnonymer Benutzer: zarromanowski

    die Existenzgründer betreffenden Artikel in der wiwo, werden von NiCHTHAFTERN geschrieben anders kann man dieses gebetsmühlenartige flehen nach dem "Gründer-Wirtschaftswunder" nicht mehr deuten. Ein Staat der seinen unternehmerischen Mittelstand permanent mit Füßen tritt, wird eines Tages zu 100% ein Almosenstaat sein - regiert von Global-Playern die ihre Verluste in der bRD sozialisieren und ihre tatsächlichen Gewinne, im Ausland arbeiten lassen. Die Regierungen der bRD verschließen vor dieser Tatsache tagtäglich die Augen, aus Angst vor einer Massenarbeitslosigkeit geht man nicht dagegen vor. Als wehrloser Popanz muß der unternehmerische Mittelstand herhalten, auf dem kann man rumtreten um ihn anschließend auszuplündern. Wer in der unternehmerfeindlichen bRD noch exorbitante Gewinne macht, ist selbst schuld. Mitten in Europa hat sich still und heimlich ein Unrechtsstaat entwickelt, der es sich mit Hilfe seiner asozialen Regierungen zur obersten Aufgabe gemacht hat den Mittelstand auszulöschen - also Hände weg von Existenzgründungen in einem Staat der nur noch auf dem Papier als Demokratie bezeichnet werden kann.

  • 17.06.2009, 16:33 UhrAnonymer Benutzer: Begfex

    Dem Kommentar von zarromanowski gibt es nichts hinzuzufügen-
    wir leben in einer Scheinwelt von "Nichthaftungsschwäzern ". ich
    habe meinem Sohn geraten in der Schweiz zu studieren, in der
    Schweiz heiraten und in der Schweiz zu bleiben

  • 17.06.2009, 17:53 UhrAnonymer Benutzer: Watz

    Den Kollegen Gründer und Peter kann ich ebenfalls voll zustimmen.

    Habe auch diese Erfahrungen, mit dem Finanzamt noch schlimmere gemacht. Das ist "sorry" eine einzige Schweinerei was die bei Firmen die Erfolg haben abziehen. ich konnte die Firma nur retten indem ich ins Ausland flüchtete.
    ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen, habe eine mittlere siebenstellige Summen an KSt, GewSt, USt, und EKSt in den letzten 5 Jahren seit Gründung bezahlt. Das reichte den Herrschaften vom Finanzamt aber noch nicht. Wer weiß schon dass betriebsprüfer erfolgsabhängig seit Eichels Ära bezahlt werden.

    Unter den gegebenen Umständen würde ich niemanden empfehlen sich selbständig zu machen. Gängelung, Ausbeutung, bevormundung und noch oben drauf Neid. Deutschland ist seit ca. 2000 eine einzige Katastrophe für Unternehmer und es wird immer schlimmer.

    PS: Syndikus: Den Vergleich mit dem Seiltänzer - einfach super:)

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