
Rechtzeitig kontaktieren.
Setzen Sie sich nicht erst dann mit Personalberatern in Verbindung, wenn Sie schon kurz vor der Kündigung stehen oder bereits vor die Tür gesetzt wurden. Bei der Kontaktaufnahme gilt: Qualität vor Quantität. Es gibt knapp 2000 Personalberatungen in Deutschland. Verschicken Sie bloß nicht massenweise Briefe, sondern suchen Sie gezielt diejenigen heraus, die auf Ihre Branche spezialisiert sind. Und übertreiben Sie es im ersten Anschreiben nicht – eine Kurzvita reicht.
Geduldig sein.
Erkundigen Sie sich nicht alle paar Tage bei Ihrem Headhunter, was aus der Stellensuche geworden ist. Personalberater arbeiten im Auftrag von Unternehmen – und nicht in Ihrem. Es kann also einige Monate dauern, bis der Berater eine passende Position für Sie gefunden hat.
Den Online-Auftritt pflegen.
Auch Headhunter nutzen längst Online-Netzwerke wie Xing, Linkedin oder Facebook. Halten Sie Ihr Profil regelmäßig auf dem neuesten Stand, und heben Sie sich von der Masse ab, etwa durch besondere Fähigkeiten oder Kontakte zu wichtigen Köpfen Ihrer Branche.
Viele der Seiten bieten zudem eine Funktion, die Sie darüber informiert, wer auf Ihrem Profil war. War ein Headhunter dabei, sollten Sie ihn ansprechen – auch das dokumentiert, dass Sie Ihr Netzprofil gewissenhaft pflegen.
Dumme Fragen vermeiden.
Falls ein Personalberater bei Ihnen anruft, fragen Sie bloß nicht: „Wie sind Sie auf mich gekommen?“
Das wirkt naiv und senkt Ihren Marktwert. Sie sind ein Talent – natürlich musste er Sie finden, hoffentlich sogar als Ersten! Ebenfalls verboten: „Gut, dass Sie anrufen...“ Das wirkt verzweifelt und disqualifiziert Sie genauso. Auch ein Headhunter will das Gefühl haben, dass Sie begehrt sind und noch andere Angebote haben.
Freundlich bleiben.
Selbst wenn der Personalberater Ihnen Angebote macht, die unter Ihren Erwartungen sind – bleiben Sie stets höflich und vermeiden Sie schroffe Abfuhren.
Sie hinterlassen nur verbrannte Erde und einen schlechten Eindruck. Wer weiß, vielleicht ruft derselbe Berater in der nächsten Woche mit einer Traumofferte an. Und falls Sie den Job derzeit nicht wechseln wollen, sagen Sie ihm das ruhig – aber auch, dass Sie für Herausforderungen grundsätzlich offen sind.













