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Headhunter: Vorsicht, Falle!

von Daniel Rettig

Tipps für den richtigen Umgang mit Headhuntern

Beachten Sie Tipps im Umgang mit Headhuntern, tappen Sie nicht in die Falle. Quelle: Foto: aboutpixel.de/Rainer Sturm
Beachten Sie Tipps im Umgang mit Headhuntern, tappen Sie nicht in die Falle. Quelle: Foto: aboutpixel.de/Rainer Sturm

Rechtzeitig kontaktieren. 

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Setzen Sie sich nicht erst dann mit Personalberatern in Verbindung, wenn Sie schon kurz vor der Kündigung stehen oder bereits vor die Tür gesetzt wurden. Bei der Kontaktaufnahme gilt: Qualität vor Quantität. Es gibt knapp 2000 Personalberatungen in Deutschland. Verschicken Sie bloß nicht massenweise Briefe, sondern suchen Sie gezielt diejenigen heraus, die auf Ihre Branche spezialisiert sind. Und übertreiben Sie es im ersten Anschreiben nicht – eine Kurzvita reicht.

Geduldig sein.

Erkundigen Sie sich nicht alle paar Tage bei Ihrem Headhunter, was aus der Stellensuche geworden ist. Personalberater arbeiten im Auftrag von Unternehmen – und nicht in Ihrem. Es kann also einige Monate dauern, bis der Berater eine passende Position für Sie gefunden hat.

Den Online-Auftritt pflegen.

Auch Headhunter nutzen längst Online-Netzwerke wie Xing, Linkedin oder Facebook. Halten Sie Ihr Profil regelmäßig auf dem neuesten Stand, und heben Sie sich von der Masse ab, etwa durch besondere Fähigkeiten oder Kontakte zu wichtigen Köpfen Ihrer Branche.

Viele der Seiten bieten zudem eine Funktion, die Sie darüber informiert, wer auf Ihrem Profil war. War ein Headhunter dabei, sollten Sie ihn ansprechen – auch das dokumentiert, dass Sie Ihr Netzprofil gewissenhaft pflegen.

Dumme Fragen vermeiden. 

Falls ein Personalberater bei Ihnen anruft, fragen Sie bloß nicht: „Wie sind Sie auf mich gekommen?“

Das wirkt naiv und senkt Ihren Marktwert. Sie sind ein Talent – natürlich musste er Sie finden, hoffentlich sogar als Ersten! Ebenfalls verboten: „Gut, dass Sie anrufen...“ Das wirkt verzweifelt und disqualifiziert Sie genauso. Auch ein Headhunter will das Gefühl haben, dass Sie begehrt sind und noch andere Angebote haben.

Freundlich bleiben.

Selbst wenn der Personalberater Ihnen Angebote macht, die unter Ihren Erwartungen sind – bleiben Sie stets höflich und vermeiden Sie schroffe Abfuhren.

Sie hinterlassen nur verbrannte Erde und einen schlechten Eindruck. Wer weiß, vielleicht ruft derselbe Berater in der nächsten Woche mit einer Traumofferte an. Und falls Sie den Job derzeit nicht wechseln wollen, sagen Sie ihm das ruhig – aber auch, dass Sie für Herausforderungen grundsätzlich offen sind.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 12.11.2008, 13:10 UhrAnonymer Benutzer: I. Pabst

    Die "kalte" Anbahnung eines Kontaktes zu einem Headhunter ist nicht der Königsweg, die massenhafte Verbreitung des eigenen CV´s über Headhunterdatenbanken ist möglicherweise bequem führt aber meist auch in Sackgassen, weil die Mehrzahl der an Headhunter verteilten CV`s im Papierkorb landen.
    Da sollte man bei einer so wichtigen Entscheidung wie der Suche nach einem neuen Job schon sorgfältiger und zielgerichteter vorgehen. Das bedeutet, daß man bestehende Kontakte zu Headhuntern pflegt und neue Kontakte aufbaut, wenn man kurzfristig eine neue Position anstrebt. Das geschieht am besten durch Telefonate und den damit verbundenen Versuch, den Headhunter persönlich kennenzulernen. Um den berater dazu zu bewegen, muß er ein interesse haben, Sie näher kennenzulerenen. D.h. Sie müssen ihn neugiering auf sich machen durch Fakten ihrer bisherigen beruflichen Erfolge und die neuen interessanten Ziele, die Sie ansteuern. Das gelingt am besten in einem Gespräch bzw. Telefonat und durch einen nachgereichten CV, wenn interesse daran signalisiert wird. Um an die relvanten Adressen der wichtigen Headhunter mit deren branchenschwerpunkten zu kommen, gibt es seit vielen Jahren gut gepflegte und aktuell gehaltene Adressenlisten der wichtigsten Headhunter z.b. unter www.headhunteradressen.de oder www.pabstconsulting.de

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