Innovationsmanagement: Chefs können Wandel nicht vorantreiben

Innovationsmanagement: Chefs können Wandel nicht vorantreiben

Wer rastet, rostet, sagt das Sprichwort. Entsprechend wichtig sind Innovationen für Unternehmen. Doch nur 17 Prozent der Führungskräfte glauben, dass ihre Chefs dieser Aufgabe gewachsen sind.

Schlechtes Zeugnis für Unternehmenslenker: Wandel steht auf der Prioritätenliste der meisten Manager noch vor der Verbesserung der Profitabilität und der Steigerung von organischem Wachstum. Nur: Ihren Chefs, also den Top-Managern trauen sie nicht zu, das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. So lautet das Resultat einer Studie des weltweit größten Headhunters Korn Ferry. Die Talentsucher befragten über 7500 Führungskräfte aus 107 Ländern. Das Ergebnis: Nur eine Minderheit von 17 Prozent traut dem Vorgesetzten erfolgreiche Veränderungen zu. "Als Vorstandschef oder Geschäftsführer wäre ich heute schon deutlich beunruhigt, wenn ich das Gefühl hätte, dass meine Führungskräfte nur teilweise die komplexen Change-Prozesse gestalten können", sagt Hubertus Graf Douglas, Geschäftsführer von Korn Ferry in Deutschland.

In fünf Schritten zum Innovationsführer

  • Eine strategische Basis schaffen

    Ungewöhnliche Ideen führen langfristig nur zu Innovationen, wenn sie kontinuierlich erfasst und hinterfragt werden. Das kann nur gelingen, wenn die Strategie des Unternehmens klar definiert und jedem bekannt ist.

  • Die Führungskräfte mit einbinden

    Führungskräfte fördern eine Kultur, die neue Ideen unterstützt. Dazu zählt die Entwicklung klarer Strukturen und Prozesse, um Innovation zu erkennen und umzusetzen.

  • Mitarbeiter zu Mitdenkern machen

    Zu einem innovationsfreundlichen Klima gehört auch die Personalentwicklung. Sie fördert die für Innovation wichtigen Kompetenzen der Mitarbeiter, etwa eigenverantwortliches Handeln, ein Verständnis für Fehler oder visionäres Denken.

  • Infrastruktur ausbauen

    Die Grundlagen für Innovationen sind sowohl finanzielle als auch technologische Möglichkeiten. So kann die IT mit modernen Technologien wie Big Data oder Cloud Computing Innovationen unterstützen – und gleichzeitig attraktiv für Fachkräfte werden.

  • Auf externe Unterstützung setzen

    Neue Ideen entstehen nicht immer ausschließlich aus den eigenen Reihen heraus. Deshalb sollten sich Unternehmen auch für Innovationen von außen öffnen und Partner, Dienstleister und Kunden in eine Problemstellung miteinbeziehen. Oder sie lassen Mitarbeiter aus anderen Abteilungen Ideen einreichen.

Ein klares Signal an die oberen Abteilungen, hier etwas zu tun: „Die in unserer Studie befragten Teilnehmer haben selbst Defizite zur Erreichung dieser Ziele bei den Kompetenzen ihrer Führungskräfte benannt. Dementsprechend müssen sie jetzt handeln und ihre Führungskräfteentwicklung deutlich anpassen“, sagt Hubertus Douglas.

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