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Jobwechsel: Wann es Zeit ist, den Job zu wechseln

von Daniel Rettig

Dass Ihre tägliche Arbeit nicht zum Kerngeschäft Ihrer Firma gehört, hat noch nie jemanden gestört. Bisher. Wenn Firmen sparen, konzentrieren sie sich aber auf das Wesentliche. Für Sie könnte das bald das berufliche Aus bedeuten.

Jobwechsel: Auch hier gilt es, Fehler zu vermeiden Quelle: Foto: aboutpixel.de/Malo
Jobwechsel: Auch hier gilt es, Fehler zu vermeiden Quelle: Foto: aboutpixel.de/Malo
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Sie arbeiten in einer unwichtigenAbteilung.

Dass Ihre tägliche Arbeit nicht zum Kerngeschäft Ihrer Firma gehört, hat noch nie jemanden gestört. Bisher. Wenn Firmen sparen, konzentrieren sie sich aber auf das Wesentliche. Für Sie könnte das bald das berufliche Aus bedeuten. Versuchen Sie deshalb, in einer wichtigeren Abteilung unterzukommen.

Ihre Kollegen werden entlassen.

Sobald die ersten Kündigungen ausgesprochen werden, ist der Damm gebrochen.

Damit ist klar: Die Geschäftsführung hat einen Kostenplan und setzt diesen nun um. Spätestens jetzt sollten Sie prüfen, ob Ihnen die Sozialauswahl eher schadet als nützt. Im ersten Fall sollten Sie sich schon einmal einen guten Fachanwalt für Arbeitsrecht suchen. Der rettet vielleicht nicht den Job, kann aber bei der Abfindung oft noch etwas herausschlagen.

Sie stecken in einer Sackgasse.

Bei wichtigen Projekten werden Sie seit einiger Zeit vom Chef übergangen. In Meetings lässt er sich vertreten, nur nicht von Ihnen. Sie haben ihn mehrfach um ein Gespräch gebeten, doch immer hat er eine Ausrede? Ihre Karriere verläuft äußerst steil – abwärts. Entweder Sie hängen sich noch einmal voll rein oder suchen das Weite.

Ihr Job macht Sie krank.

Schon morgens wachen Sie übellaunig auf. Durch den Arbeitstag schleppen Sie sich voller Kopf- und Magenschmerzen, und abends können Sie vor lauter Frust und Stress schlecht einschlafen. Das kann nicht gutgehen. Besser, Sie organisieren Ihr Leben neu. Mindestens aber eine Auszeit sollten Sie sich geben.

Sie identifizieren sich nicht mehr mit der Firma.

Wenn Sie jemand fragt, für wen Sie arbeiten, drucksen Sie rum und fühlen sich wie ein Söldner. Am Herzen liegt Ihnen die Firma schon lange nicht mehr. Gefährlich! Wer ohne Leidenschaft arbeitet, wird bald nachlässig, macht häufiger Fehler, ist nicht mehr kreativ. Und das fällt früher oder später negativ auf.

Sie sind sozial isoliert.

Mittags gehen Sie meist allein in die Kantine, die Geburtstagsfeiern und Dienstjubiläen finden seit Langem ohne Sie statt. Obacht! Einzel‧gänger sind oft die Ersten, die gegangen werden. Denn sie haben weder Für‧sprecher noch ein Netzwerk.

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