Marke Eigenbau: Wie man im Internet zur Marke wird

Marke Eigenbau: Wie man im Internet zur Marke wird

Selbstdarstellung rund um die Uhr - Xing und Co. machen es möglich Quelle: AP

Selbstdarstellung rund um die Uhr - Xing und Co. machen es möglich

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Der Imperativ zur Selbst-PR wirft allerdings auch Fragen auf: Wie gestaltet man im Internet seine Marke? Welche Schritte sind dazu notwendig? Und vor allem: Wo lauern die Fallen?

Beim Personal Branding geht es nie darum, ein bisschen Ego-Schminke aufzutragen und sich ein massentaugliches Image zuzulegen. „Man kann den Leuten im Netz nichts vormachen“, warnt Markus Giesler, der derzeit als Marketing-Professor an der Schulich School of Business in Toronto lehrt und im Herbst an die Uni Witten-Herdecke wechseln wird. „Solche Auftritte verpuffen oder enden peinlich.“

Vielmehr empfiehlt er, zu seiner Kernbotschaft immer auch eine möglichst originelle Geschichte zu erzählen: Wie unterscheide ich mich von anderen? Was sind meine Lehren?

Wie wichtig das ist, lernen sogar seine Studenten an der Schulich School kurz vor ihrem Abschluss. Dann durchlaufen die Absolventen ein sogenanntes Storytelling-Seminar, wo sie unter anderem üben, ihren bisherigen Lebensweg wie eine klassische Heldensaga zu erzählen: vom Hirten-David zum Super-König, vom Saulus zum Paulus – oder eben vom Underdog, der sich mit Stipendien und harter Arbeit bis zum Top-Abschluss durchgekämpft hat.

Die Zielgruppe ist entscheidend

Lauren Luke war bis vor Kurzem noch eine junge Frau, die sich oder ihre Freundinnen gerne schminkte. Es war ein Hobby, das sie gerne zum Beruf machen wollte. Ende Juli 2007 startete die Britin eine Serie von YouTube-Tutorials, in denen sie erklärte, wie sich Frauen besser schminken können oder wie Promis besser aussähen. Die Clips wurden zum Hit: Mehr als 40 Millionen Menschen schauten sich die Schminktipps an. Lauren Luke bekam auf einmal Proben von Kosmetikherstellern geschickt, stellte manche davon vor, monierte aber gleichzeitig das Fehlen anderer Produkte.

Eine solche Erfolgsstory verdankt sie allerdings auch einer klar erkennbaren Zielgruppe. Die ist entscheidend für Internet-Marken. „Web-Seite designen, Logo entwickeln, Schriften festlegen – alles zweitrangig“, sagt Markenberater Barho. „Solange Sie nichts anbieten, wofür es einen konkreten Bedarf gibt, konstruieren Sie nur einen leeren Container.“ Heiße Luft.

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Umso mehr sollte man bei der Auswahl des Domain-Namens darauf achten, dass dieser entweder den eigenen Namen enthält oder zumindest das Stichwort, das man mit sich verbinden will – also etwa susannemustermann-safaris.de. Wer dann keine eigenen Inhalte dort hinterlegen will, kann die Seite zumindest auf sein Netzwerk-Profil umleiten. So steigt zumindest dessen Verlinkungsgrad und Suchrang.

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