Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
3 KommentareDie Arbeitgeber haben die Zeit seit dem Mauerfall dazu genutzt, die Arbeitnehmer systematisch zu drücken. Galt in der bonner Republik "Leben und leben lassen", gelten in der berliner Republik Lohndumping, Leiharbeit und sinkende Reallöhne. Da sollte es eigentlich niemand verwundern, daß die Loyalität der Arbeitnehmer zu ihren Firmen deutlich gesunken ist! Die Analyse in der Wiwo unterschlägt die wesentlichsten Ursachen, warum nur noch Dienst nach Vorschrift abgeleistet wird.
Das Motto nachdem die Arbeitgeber mit den Arbeitnehmern umgehen lautet heute: Auspressen und bei gesundheitlichen Problemen (burnout) möglichst schnell über das Sozialsystem entsorgen.
Wen wundert es noch, dass sich die Arbeitnehmer wehren und nur noch die Leistung erbringen, die notwendig ist, um einermaßer über die Runden zu kommen? ich betrachte diese Verhaltensweise als NOTWEHR.
ihr armen, armen Leute, ausgepresst werdet ihr vom gemeinen Arbeitgeber. immer dieses Rumgejammere, das ist doch zum Kotzen! Meine Güte, dann bekommt den Arsch hoch, macht euch besser als den Durchschnitt (was ziemlich einfach ist) und los gehts. Aber in der Menge untertauchen, durchschnittlich zu sein und sich hier beklagen ist ja auch vieeel einfacher.
Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
Kommentare zu: Zwei Drittel machen Dienst nach Vorschrift
zum Artikel