Bild: REUTERSFord fährt wegen der brummenden Geschäfte auf seinem US-Heimmatmarkt die Produktion hoch und verkürzt auch in diesem Jahr die 14-tägigen Werksferien im Sommer. Die Fertigung in 20 Werken stehe nur eine Woche lang still, teilte der zweitgrößte US-Autobauer mit. Dadurch könnten 40.000 Fahrzeuge mehr hergestellt werden. Es gebe eine gewaltige Nachfrage vor allem nach Kleintransportern, die abgearbeitet werden müsse, sagte der zuständige Ford-Manager Jim Tetreault. Bereits 2012 fielen die Werksferien für die Ford-Arbeiter in den USA eine Woche kürzer aus. Zudem soll mit Sonderschichten die Produktion gesteigert werden. In drei Viertel der Fabriken werde in mehr als zwei Schichten gearbeitet, teilte das Unternehmen mit.
Mit diesen Maßnahmen will Ford dieses Jahr 240.000 zusätzliche Autos herstellen. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verkaufte das Unternehmen knapp 13 Prozent mehr Autos und Pick-ups. Der gesamte US-Automarkt legte in dieser Zeit lediglich um sieben Prozent zu. Um die ehrgeizigen Ziele auch erfüllen zu können, will Ford rund 3500 Menschen zusätzlich einstellen - wenn auch vorerst nur auf Stundenbasis.
Bild: dpaAirbus plant an seinen deutschen Standorten vor allem zur Produktion seines neuen Verkehrsjets A350 XWB die Schaffung hunderter neuer Jobs. "Wir gehen von 1000 Neueinstellungen aus", sagte Airbus-Geschäftsführer Günter Butschek am 26. April im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Bei den Neueinstellungen handle es sich vor allem um Facharbeiter und Ingenieure. Den norddeutschen Standorten in Hamburg, Stade und Bremen mit derzeit rund 18.000 Mitarbeitern komme eine Schlüsselstellung bei der Entwicklung und Fertigung des Hightech-Fliegers zu. Im Sommer sei sein Erstflug geplant, Ende kommenden Jahres die erste Auslieferung.
Bild: dpaDas vergangene Jahr war für Volkswagen ein Jahr der Superlative: 192 Milliarden Euro Umsatz und 22 Milliarden Euro Gewinn. Nun möchte Volkswagen weiter wachsen - auch im Personalbereich: Der Konzern will seine Mitarbeiterzahl bis 2018 auf weltweit rund 600.000 erhöhen. Der Großteil der neuen Jobs soll nach Medienberichten allerdings außerhalb Europas entstehen. Erwartet wird, dass in fünf Jahren nahezu die Hälfte aller Beschäftigten der Marke VW im außereuropäischen Ausland arbeiten wird. Weltweit zählte der VW-Konzern Ende 2012 rund 550.000 Beschäftigte.
Bild: dpaDer Autobauer Audi hat im vergangenen Jahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5,956 Milliarden Euro erwirtschaftet. Allein der Q3 wurde 80.000 mal verkauft. Das gute Ergebnis dürfte auch die Angestellten freuen: Die durchschnittliche Ergebnisbeteiligung der Mitarbeiter lag bei 8030 Euro. Außerdem planen die Ingolstädter, noch in diesem Jahr rund 1500 neue Mitarbeiter in Deutschland einzustellen.
Bild: dpaDer Schweizer Uhrenhersteller Swatch hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 mit den erwirtschafteten Umsätzen nicht nur Analysteneinschätzungen sondern auch die eigenen Prognosen geschlagen: Statt des erwarteten Umsatzes von 7,74 Milliarden Franken setzte Swatch 8,14 Milliarden Franken um. Auch für 2013 erwartet das Unternehmen ein gesundes Wachstum und will daher 1500 neue Mitarbeiter einstellen, 900 davon allein in der Schweiz
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Bild: dapdDer Autobauer Porsche möchte seine derzeit schon gut 17.000 Köpfe zählende Belegschaft weiter ausbauen. Ziel sei es bis 2020 die Belegschaft auf 20.000 Mitarbeiter aufzustocken. Deshalb sollen in diesem Jahr etwa 1.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die aktuelle Belegschaft könne außerdem darauf hoffen, wieder einen satten Jahresbonus zu kassieren, denn Porsche-Mitarbeiter werden am Erfolg beteiligt. Einen Bonus von 7.600 Euro hatten 2012 alle Tarifbeschäftigten der Porsche AG - egal ob Küchenkraft oder Ingenieur bekommen.
Bild: dpaDer US-Autohersteller Ford holt sich für die Entwicklung neuer Modelle in diesem Jahr 2200 Mitarbeiter ins Haus. Offene Stellen gebe es etwa für Ingenieure sowie Produktions- und IT-Fachleute. Vor allem an spritsparenden Fahrzeugen sollten die neuen Kollegen tüfteln, sagte der Ford-Chef für Nord- und Südamerika, Joe Hinrichs. Einige der neuen Stellen will der zweitgrößte US-Autobauer mit befristet Beschäftigten und Praktikanten besetzen. Ford beschäftigt in seinem Heimatmarkt inzwischen fast 14 Prozent mehr Fachkräfte als zum Höhepunkt der Rezession 2009. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen mehr als 8100 neue Mitarbeiter eingestellt. Bei Ford lief es zuletzt wieder rund, der Konzern erzielte im Dezember den besten Absatz in diesem Monat seit 2006. Angesichts der Euro-Krise gilt der Heimatmarkt USA derzeit als einer der Hoffnungsträger der gesamten Branche.
Bild: dapdDer Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern Roche steckt mehr als 240 Millionen Franken (über 200 Millionen Euro) in seine Diagnostika-Produktion in Deutschland. Am Standort Penzberg bei München solle ein neues Produktionsgebäude entstehen und es sollen 50 zusätzliche Stellen geschaffen werden. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2014 geplant.
Bild: dpaDer amerikanische Onlinehändler Amazon will für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft 50.000 Saisonarbeitskräfte einstellen. Die Mitarbeiter sollen in Logistikzentren im ganzen Land beschäftigt werden, kündigte das Unternehmen an. Man gehe davon aus, das mehrere Tausend von ihnen anschließend in eine reguläre Vollzeitbeschäftigung wechseln könnten.
Zuvor hatten bereits andere große Einzelhändler in den USA die Einstellung Zehntausender Saisonarbeiter angekündigt, darunter der Konzern Wal-Mart, die Kaufhauskette Macy's und der Spielzeughändler Toys 'R' US.
Bild: PressebildRossmann
Der Drogeriemarktbetreiber hatte bereits zum Beginn des Jahres 2012 angekündigt, 100 neue Läden eröffnen und dafür 1000 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen. Nach der Pleite des größten Konkurrenten Schlecker, übernahm Rossmann dann einfach 100 der insgesamt 490 Ihr-Platz-Filialen - der ehemaligen Premium-Markte im Schlecker-Imperium. Auf diesem Weg haben 2000 Schlecker-Frauen einen neuen Job bei Rossmann gefunden. Außerdem sind rund 30 Auszubildende von Ihr Platz bei Rossmann untergekommen. Damit arbeiten für Rossmann nun insgesamt 23.000 Menschen. Durch die Schlecker-Insolvenz haben 25.000 Menschen ihre Arbeitsstelle in Deutschland verloren - 14.000 von ihnen suchen nach wie vor einen neuen Job.
Ford fährt wegen der brummenden Geschäfte auf seinem US-Heimmatmarkt die Produktion hoch und verkürzt auch in diesem Jahr die 14-tägigen Werksferien im Sommer. Die Fertigung in 20 Werken stehe nur eine Woche lang still, teilte der zweitgrößte US-Autobauer mit. Dadurch könnten 40.000 Fahrzeuge mehr hergestellt werden. Es gebe eine gewaltige Nachfrage vor allem nach Kleintransportern, die abgearbeitet werden müsse, sagte der zuständige Ford-Manager Jim Tetreault. Bereits 2012 fielen die Werksferien für die Ford-Arbeiter in den USA eine Woche kürzer aus. Zudem soll mit Sonderschichten die Produktion gesteigert werden. In drei Viertel der Fabriken werde in mehr als zwei Schichten gearbeitet, teilte das Unternehmen mit.
Mit diesen Maßnahmen will Ford dieses Jahr 240.000 zusätzliche Autos herstellen. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verkaufte das Unternehmen knapp 13 Prozent mehr Autos und Pick-ups. Der gesamte US-Automarkt legte in dieser Zeit lediglich um sieben Prozent zu. Um die ehrgeizigen Ziele auch erfüllen zu können, will Ford rund 3500 Menschen zusätzlich einstellen - wenn auch vorerst nur auf Stundenbasis.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat am Mittwoch eine neue Studie vorgelegt, die den Unkenrufen aus Politik und Wirtschaft trotzt: Demnach konnten die meisten Betriebe im vergangenen Kalenderjahr 2011 ihren Bedarf an qualifizierten Fachkräften durchaus decken.
Wie die IAB-Experten weiter mitteilen, lag der Fachkräftebedarf 2011 sogar über dem bisherigen Höchststand im Boomjahr 2000. Der Druck, gute Kräfte zu finden, war dabei aber geringer als vor elf Jahren.
Demnach konnten im ersten Halbjahr 2011 nur acht Prozent der befragten Betriebe offene Fachkräftestellen nicht neu besetzen. Zwar stieg der Anteil in den letzten Jahren an, erreichte aber bislang nicht wieder den Höchstwert von zehn Prozent aus dem Jahr 2000.
Bild: dpaPlatz zehn: IT-Experten
Laut einer Erhebung von Personalmarkt.de verdienen Berater bei SAP im Schnitt rund 100.000 Euro pro Jahr. Etwas allgemeiner mit der Branche befasst sich eine Kienbaum-Studie, wonach Programmierer und sonstige IT-Fachleute im Schnitt 64.000 Euro pro Jahr verdienen. Projektleiter verdienen rund 3000 Euro mehr. In den oberen IT-Etagen sieht es ein bisschen anders aus: Für Führungskräfte gibt es im Schnitt 111.000 Euro pro Jahr, der Leiter IT-Management verdient rund 117.000 Euro und der Leiter Informationsverarbeitung und Organisation bekommt laut Kienbaum durchschnittlich 133.000 Euro.
Bild: dapdPlatz neun: Ärzte
Fachärzte an Kliniken starten laut einer Erhebung von Personalmarkt.de im Schnitt mit 84.000 Euro Jahresgehalt. Oberärzte bekommen 116.000 Euro und Chefärzte durchschnittlich 266.000 Euro. Allerdings ist auch das Chefarztgehalt vom Alter und der Dauer der Zugehörigkeit am jeweiligen Klinikum abhängig.
Bild: APPlatz acht: Chemiker
Chemiker und Pharmazeuten bekommen laut CRF Institut Einstiegsgehälter von 42.000 bis 48.000 Euro. Wer einen Doktortitel vorweisen kann, fängt mit durchschnittlich 58.000 Euro pro Jahr an. Laut dem Verband VAA bekommt eine 40-jährige Führungskraft mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung durchschnittlich um die 90.000 Euro pro Jahr. Ein Laborleiter bekommt dagegen zwischen 123.000 und 164.000 Euro im Jahr.
Bild: APPlatz sieben: Ingenieure
Eine Erhebung des CRF Institutes zeigt: Der Fachkräftemangel macht sich bei den Ingenieursgehältern bemerkbar. Einstiegsgehälter liegen im Schnitt zwischen 40.000 und 44.000 Euro pro Jahr. Dies unterstützt auch eine Kienbaum-Studie, wonach Sachbearbeiter aus dem Bereich Materialwirtschaft/Logistik 43.000 Euro pro Jahr verdienen, ein Produktmanager bekommt schon 81.000 Euro pro Jahr. In leitenden Positionen sind 106.000 bis 153.000 Euro möglich.
Bild: FotoliaPlatz sechs: Marketing und Vertrieb
Die Jahresgehälter der Marketingangestellten und der Vertriebler variieren stark zwischen den einzelnen Unternehmen. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Kienbaum liegt die Spanne der Jahresgehälter von Fachkräften zwischen 20.000 und 200.000 Euro. Top-Verkäufer verdienen im Schnitt 89.000 Euro pro Jahr, Senior-Produktmanager 83.000 Euro. Ein Marketingleiter verdient laut Studie durchschnittlich 119.000 Euro pro Jahr, Vertriebsleiter 135.000 Euro und ein Gesamtleiter Marketing und Vertrieb 140.000 Euro.
Bild: FotoliaPlatz fünf: Investmentbanker und Private-Equity-Manager
Investmentbanker und Private-Equity-Manager können schon in den ersten Berufsjahren mehr als 150.000 Euro pro Jahr verdienen. Je nach Bonistruktur und Position sind Jahresgehälter von mehr als 300.000 Euro kein ding der Unmöglichkeit.
Bild: obsPlatz vier: Juristen
Auch bei den Juristen ist die Spanne der Einkommen gewaltig - abhängig davon, ob sie sich für den Beruf des Anwalts, Notars, Richters oder Staatsanwalts entscheiden oder aber in die Wirtschaft gehen und für Unternehmen tätig werden. Laut einer Erhebung der Bundesrechtsanwaltskammer verdienen Juristen in kleinen Kanzleien zwischen 26.000 und 39.000 Euro pro Jahr, in mittleren Kanzleien liegen die Einstiegsgehälter zwischen 50.000 und 80.000 Euro pro Jahr. Ganz anders die Dimensionen bei großen Wirtschaftskanzleien. Dort verdienen Absolventen anfangs zwischen 70.000 und 100.000 Euro pro Jahr - ohne Erfolgsbeteiligung. Bei Partnern in international agierenden Kanzleien sind auch 700.000 Euro pro Jahr nicht unüblich.
Richter und Staatsanwälte können da nicht ganz mithalten. Laut dem Deutschen Richterbund gibt es in den Besoldungsgruppen R1 und R2 (Bundesbesoldungsgesetz) maximal 5.500 pro Monat, Bundesstaatsanwälte und Bundesrichter bekommen ein Grundgehalt von rund 10.000 Euro monatlich. Bei beiden kommen allerdings noch Familien- und Ortszuschläge sowie Weihnachtsgeld hinzu.
Bild: dapdPlatz drei: Politiker
Bundestagsabgeordnete bekommen monatliche Diäten in Höhe von 7668 Euro. Hinzu kommen Entschädigung in Höhe von 3969 Euro pro Monat für arbeitsbedingten Mehraufwand wie die Wahlkreisbetreuung. Endet das Mandat, ist der Politiker also nicht mehr Abgeordneter des Bundestages, entfallen die Diäten. Dafür bekommt der ehemalige Abgeordnete ein steuerpflichtiges Übergangsgeld in der selben Höhe, das den Wechsel in seinen früheren Beruf erleichtern soll.
Ein Bundesminister bekommt so im Monat rund 12.800 Euro, die Kanzlerin rund 15.800 Euro monatlich (Quelle: Bund der Steuerzahler). Mit einem Jahresgehalt von 153.600 bis 189.600 Euro landen deutsche Politiker damit auf Platz zwei.
Bild: FotoliaPlatz zwei: Geschäftsführer und Vorstände
Bei den CEOs und Managern hängt das Gehalt natürlich strak vom Unternehmen ab, ein Dax-30-Chef oder Vorstand verdient deutlich mehr als der Vorstand eines Mittelständlers. Bei einem Unternehmen mit einem durchschnittlichen Umsatz von sieben Millionen Euro Umsatz verdient der Chef rund 184.000 Euro pro Jahr, bei Umsätzen zwischen 25 und 50 Millionen Euro pro Jahr liegen die Vorstands- und Chefgehälter bei 234.000 Euro pro Jahr. Bei den Big Playern mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro gibt es durchschnittlich 444.000 Euro pro Jahr und Boss. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
Bild: FotoliaPlatz eins: Unternehmensberater
Laut einer Erhebung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) liegt das Einstiegsgehalt eines Berater zwischen 35.000 und 60.000 Euro im Jahr. Hier gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher die Bezüge. Wer Partner in einer der großen Managementberatungen wird, verdient im Schnitt zwischen 250.000 und 300.000 Euro.
Platz zehn: IT-Experten
Laut einer Erhebung von Personalmarkt.de verdienen Berater bei SAP im Schnitt rund 100.000 Euro pro Jahr. Etwas allgemeiner mit der Branche befasst sich eine Kienbaum-Studie, wonach Programmierer und sonstige IT-Fachleute im Schnitt 64.000 Euro pro Jahr verdienen. Projektleiter verdienen rund 3000 Euro mehr. In den oberen IT-Etagen sieht es ein bisschen anders aus: Für Führungskräfte gibt es im Schnitt 111.000 Euro pro Jahr, der Leiter IT-Management verdient rund 117.000 Euro und der Leiter Informationsverarbeitung und Organisation bekommt laut Kienbaum durchschnittlich 133.000 Euro.
Die Forscher geben allerdings zu bedenken, dass für den einzelnen Betrieb jede offene Fachkräftestelle durchaus ein Problem sein kann. Die Firmen würden darauf mit unterschiedlichen Strategien reagieren, zumal viele von einer zukünftigen Verschärfung der Fachkräfteengpässe ausgehen: So wollte im Jahr 2011 beispielsweise schon jeder vierte Betrieb seine älteren Beschäftigten länger im Betrieb halten. Vier Jahre zuvor waren es gerade einmal 16 Prozent der Unternehmen.
Übernahmequote nach Ausbildung auf Rekordniveau
Während Beteiligung an der Ausbildung von Mitarbeitern insgesamt im Wesentlichen stabil blieb, ist die Übernahmequote nach der Ausbildung deutlich gewachsen und befindet sich aktuell auf einem Rekordniveau. Mehr als zwei Drittel der Ausbildungsabsolventen wurden im Jahr 2011 vom Ausbildungsbetrieb auch übernommen.
Auch die Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe ist gestiegen und hat mit 53 Prozent ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht. Vier Jahre zuvor lag der Wert bei 45 Prozent, im Jahr 2000 sogar bei lediglich 37 Prozent. Die Weiterbildungsquote (der Anteil der Mitarbeiter, die an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen haben) stieg auf 30 Prozent. Vier Jahre zuvor betrug sie lediglich 23 Prozent.
Nach wie vor nehmen ältere Arbeitnehmer in geringerem Maße an betrieblich unterstützter Weiterbildung teil, als es ihre jüngere Kollegen tun. Der Anteil der Älteren hat aber immerhin deutlich zugenommen.
Derzeit seien der Ausbau der Weiterbildung von Mitarbeitern, die verstärkte Ausbildung von Fachkräften, aber auch die Schaffung von attraktiven Arbeitsbedingungen in vielen Betrieben weit oben auf der Agenda, berichten die IAB-Forscher.
Die Ergebnisse der Studie beruhen auf dem IAB-Betriebspanel. Hierbei handelt es sich um eine jährlich durchgeführte, repräsentative Befragung von 16.000 Betrieben.




















