Olympische Spiele: Ein Autor kämpft sich durch 80 Disziplinen

ThemaSport

InterviewOlympische Spiele: Ein Autor kämpft sich durch 80 Disziplinen

Bild vergrößern

Schriftsteller Trojanow beim typischen Dreh des Hammverwurfs (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer)

von Thorsten Firlus

Schwimmen, Radfahren, Laufen? Triathlon ist nichts gegen das Projekt des Schriftstellers Ilija Trojanow. 2012 entschloss er sich während der Olympischen Spiele von London alle Einzeldisziplinen selber auszuprobieren und möglichst halb so gut zu sein wie die jeweiligen Gewinner. Binnen vier Jahren trat er in 80 Disziplinen an und lernte beim Erlernen von Tokio bis Iran viel über die Geschichte und sich selbst.

Herr Trojanow, Sie haben die Olympischen Spiele nachgespielt: 26 Sportarten, 80 Disziplinen. Wie verändert das die Perspektive auf das Geschehen?

Die Beschäftigung mit der jeweiligen Sportart an sich, mit ihrer kulturellen, sozialen und geschichtlichen Eigenheit hat mich ein wenig vom Leistungssport weggeführt. Andererseits werde ich künftig auf Aspekte achten, die mir vorher überhaupt nicht bekannt waren. Es ist ein wenig so, als ginge man in die Nationalgalerie, nachdem man Kunstgeschichte studiert hat und nun auf Pinselstrich und Lichteinfall achtet und sich nicht nur vom Gesamteindruck überwältigen lässt.

Anzeige

Steigert die theoretische wie praktische Kenntnis über die Sportarten das Vergnügen beim Zuschauen?

Es steigert enorm das Vergnügen! Vor allem bei den Sportarten, die man sonst vier Jahre lang im Fernsehen nicht sieht. Da kapiert man ja nichts. Da hat der Zuschauer keine Sehgewohnheiten und er begreift auch kaum, worauf er achten muss. Das ist meiner Ansicht nach fast unsinnig, sich so was dann anzuschauen. Dafür führen die Moderatoren einen auch nicht genug ein, so dass man lesen und erkennen könnte, was da gerade passiert.

Herr der Ringe

  • Ilija Trojanow

    Der gebürtige Bulgare kam als Kind nach Deutschland, siedelte später nach Kenia um, begann ein Rechtsstudium in München und gründete 1989 den Verlag Kyrill & Method. Seine Romane wie "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall" oder zuletzt "Macht und Widerstandt" sind Bestseller, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Heute lebt der seit früher Kindheit sportliche Autor in Wien. Für das Buch "Meine Olympiade. Ein Amateur. Vier Jahre. 80 Disziplinen" reiste er in den Iran oder nach Tokio. Das Buche ist erschienen bei S. Fischer.

Gilt das für alle Sportarten?

Das ist wie in der Kultur. Es gibt komplexere und einfachere, leichter zugänglichere Literatur. Und dann gibt es Ulysses von James Joyce. Und dazwischen gibt es alle möglichen Schattierungen.

Sie sprechen von Ihrer Skepsis gegenüber dem Leistungssport. Ausgerechnet bei den olympischen Spielen starten sogar echte Amateure. Sind nicht olympische Spiele eben die Sportveranstaltung, die nicht allein dem Kommerz dient?

Die Amateur-Ausnahmen sind wunderbar. Aber selbst in den eher exotischen Bereichen wie Trampolin oder Judo könnten sie als wahrer Amateur keinen Blumentopf gewinnen.

Sie hatten das Ziel, in allen Sportarten halb so gut zu sein, wie der Olympiasieger. War das Leistungssport?

Nein, darum ging es auch nicht. Es sollte eine Reise sein in den alltäglichen Sport. Ich wollte jene Bereiche ausleuchten, die gerade in der Berichterstattung über den Leistungssport nie zur Sprache kommen. Das sind kulturelle Aspekte, die in Sportsendungen keine Rolle spielen.

Der Herr der Ringe. Trojanow vor dem Olympischen Logo. (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer) Quelle: PR

Der Herr der Ringe. Trojanow vor dem Olympischen Logo. (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer)

Bild: PR

Sie haben geboxt, sie haben gefochten, sind geschwommen, gelaufen, gesprungen - gibt es etwas, das alle Sportarten gemein haben?

Eine Essenz habe ich bei der Vielfalt nicht entdecken können, nein. Parallelen sind mir ebenso nicht aufgefallen, was auch damit zu tun hat, dass ich mich jeweils sehr auf die eine Sportart konzentriert habe, die gerade dran war. Fechten und Boxen zum Beispiel, die auf den ersten Blick wegen des Kampfes gegeneinander etwas Gemeinsames besitzen, haben am Ende nichts miteinander zu tun. Man vermutet Gemeinsamkeiten und wenn man dann beginnt, sie zu betreiben, dann stellen sich rasch die Unterschiede heraus. Bogenschießen und Schießen empfand ich in der Ausführung fast als diametral entgegengesetzt - auch wenn es jeweils darum geht, die Zielscheibe möglichst genau zu treffen.

Ziehen bestimmte Sportarten einen bestimmten Typus Menschen an?

Ja, unbedingt. Manche ziehen Tüftler an. Beim Gewehr zum Beispiel oder bei dem Bogen. Der kann immer noch perfektioniert werden. Einige Sportarten sind – ich möchte nicht unhöflich sein – im Training eher dumpf, sehr redundant. Demgegenüber stehen die, in denen man den Kopf einsetzen muss für Strategie, Flexibilität und Kreativität. Dann gibt es den sozialen Status. Bei Rudern merken sie, dass es einen hohen Status hat. In den Clubs, in denen ich trainiert habe, waren überdurchschnittlich viele erfolgreiche Akademiker.

Sie haben sich für jede Sportart nur einige Wochen Zeit genommen, die dafür sehr intensiv genutzt. Sie beschreiben, wie Sie selbst beim Gehen auf der Straße, teils Abläufe übten. Denkt man in so einer Phase noch an irgendwas anderes?

Es gibt eine Phase, bei der man etwas neues einstudiert und das lernen muss. Da kann wirklich nicht an viel anderes denken. Wenn sie gerade beim Sportgehen lernen, wie sie mit durchgedrückten Knien und einer relativ unnatürlichen Hüftdrehung gehen, dann müssen sie dran denken, weil automatisch kommt nichts.

Halb so gut wie die Olympiasieger

Keine Erfolgserlebnisse gehabt?

Es gab bei den Sportarten, die ich länger betrieben habe, den Punkt, da gewöhnt man sich an die Bewegung. Dann können die Gedanken abschweifen.

Was war die größte Entbehrung in den vier Jahren für den Sport?

Gar nichts. Ich halte nichts von Entbehrung. Das ist eine Frage der Einstellung. Das ist nur ein Wort, das wir benutzen, wenn wir mit etwas nicht klarkommen. Wenn man den neuen Weg einschlägt, sei es eine gewisse Diät oder ein Muskelkater, dann muss man das umarmen. Als Teil einer neuen Erfahrung. Deswegen würde ich das nicht Entbehrung nennen. Ich habe das sehr genossen, zu sehen, was für eine Anzahl an Muskeln ich habe und festzustellen, was da so alles weh tun kann am nächsten Morgen. Und Ruderer sind sehr gerne schon um sechs Uhr in der früh auf dem Wasser und müssen dafür um fünf aufstehen. Das wäre für mich unter normalen Umständen eine Entbehrung. Aber so früh im Sonnenaufgang auf dem Wasser, das ist selbst in einer Großstadt wie Wien fast paradiesisch.

Haben Sie nicht Alkohol reduziert oder „gesünder“ gegessen?

Daran gewöhnt man sich sehr schnell. Es gibt ein paar Tage, wo man damit zu kämpfen hat, aber Entbehrung ist ein viel zu starkes Wort dafür.

Sie beschreiben die Glücksmomente, in denen ein Knoten platzt und eine Disziplin in der Ausführung ihren Zauber entfaltet. Ist das wie ein Rausch?

Die körperliche Anstrengung bringt etwas mit sich, das das rein Geistige bei mir nie erreicht hat. Ich denke, dass es ein bestimmter Typus Mensch ist, der die Reise an die Grenze des eigenen Körpers und die Überwindung als ein zentrales Moment des Lebens betrachtet. Das ist kein Leiden, das man erfahren hat, sondern eine Einladung, in Bereiche vorzustoßen, die einem vorher unbekannt waren.

Das ist schon ein besonderes Glück, das man nicht so leicht durch andere Tätigkeiten erfahren kann.

Sport als gesellschaftlich gebilligte Flucht?

In unserer Gesellschaft, die ja doch für viele recht abgesichert ist, ist es doch so, dass wir keine so großen Amplituden haben. Sport ist etwas, wo man sich aus dieser gesicherten Wohlstandsgesellschaft in die prickelnde Unsicherheit begeben kann.

Sind dafür ständig persönliche Bestleistungen nötig?

Da sind die Menschen unterschiedlich. Es gibt die Zahlenfetischisten, die stundenlang erzählen können, wie viel sie trainiert haben und sich deswegen sieben Sekunden verbessert haben. Das gibt es und ich möchte das gar nicht kleinreden. Es sind unterschiedliche Typen. Und es gibt die instinktiv und intuitiv vorgehen.

Schmales Brett - Rudern blieb Trojanow positiv in Erinnerung. (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer) Quelle: PR

Schmales Brett - Rudern blieb Trojanow positiv in Erinnerung. (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer)

Bild: PR

Ihre selbst gestellte Anforderung war: Halb so gut wie der jeweilige Olympiasieger in London 2012. Das haben sie in vielen Fällen geschafft, in vielen nicht.

In manchen nicht mal annähernd!

Haben Sie manchmal vor den Profis den Respekt ein wenig verloren? Manchmal waren Sie knapp an denen.

Nein, gar nicht. Daran sieht man, wie wenig Zahlen aussagen. Auf dem Papier schaut es so aus, dass ich zum Beispiel nur 25 Prozent schlechter bin als der Olympiasieger im Bahnradfahren. Aber wenn Sie dann sehen, wie unglaublich viel Training es bedarf, um sich selber nur eine weitere Sekunde zu verbessern, dann wissen Sie, dass man nicht wirklich nah dran ist.

Die Steigerungskurve ist in jeder Sportart unterschiedlich. Bei den Radfahrern auf der Bahn ist es brutal. Da wird jahrelang trainiert, um Zehntelsekunden schneller zu werden.

Das Ringen, eine der klassischsten Sportarten, sollte aus dem Programm der Spiele entfernt werden. Haben sie bei einigen Sportarten gedacht, dass sie nicht so gut zu Olympia passen oder kennen andere, die es Ihrer Meinung nach sein sollten?

Nehmen wir das Schießen. Die Schützen haben sehr viele Disziplinen. Einige davon erschließen sich für einen Nicht-Schützen nicht. Ich habe auch keinen getroffen, der mir sagen konnte, warum 50 Meter liegend so viel anders ist als 50 Meter stehend. Da fragt man sich schon, warum es bei manchen Sportarten noch eine erstaunliche Vielfalt an Disziplinen gibt und bei anderen eher wenig. Die Logik ist nicht ersichtlich.

Am schnellsten lässt sich Schießen lernen

Sie schreiben, dass das Abspeichern von Erfolgen zum Kern der Sportpsychologie gehört. Ist das etwas, das sich in das normale Leben übertragen lässt?

Es war mir nicht so bewusst und war eine interessante Erkenntnis. Es hört sich natürlich so einleuchtend banal an. Aber es setzt einen bewussten Prozess voraus. Im Alltag kann ich selber das nicht nutzen, da ich als Literat genau das Gegenteil mache: Ich versuche eher nicht, mich von vorangegangenen Erfolgen leiten zu lassen, um die Welt jedes mal neu zu entdecken.

Hatten Sie bei irgendeiner Sportart am Ende ihres Ausprobierens das Gefühl, sie zu beherrschen?

Nein, gar nicht. Nicht mal annähernd. Ich fand es auch beruhigend zu hören, dass der Nationaltrainer der Mountain-Biker sagt, dass es nur wenige Fahrer gibt, die ihr Fahrrad beherrschen. Und je besser sie werden, desto mehr versuchen sie, ihre Grenzen auszuloten und was neues zu machen. Und immer wenn sie etwas Neues probieren, stellen sie fest, dass sie ganz ganz weit Weg sind von irgendeiner Beherrschung.

Abnehmen ohne Diät und Sport Mit Kälte zur idealen Figur

Immer mehr Menschen frieren sich zur Traumfigur: Die Kryolipolyse bekämpft unerwünschte Fettpolster mit Kälteschocks. Doch die Methode ist teuer - und kann falsch angewendet zu Erfrierungen führen.

Eiskalt zur idelen Figur. Quelle: Getty Images, Montage

Was war das Leichteste zu erlernen?

Am schnellsten reingekommen bin ich beim Schießen. Gerade auf der Distanz 10 Metern, da ist die Technik in zwei Stunden erklärt. Die Leistungsdichte bei den Profis ist deswegen auch so hoch. Das würde mich auch immens frustrieren. Sie trainieren vier Jahre und dann entscheidet ein einziger Schuss. Sie müssen drei Stunden konzentriert sein und einmal zuckt ihr Augenlid und dann sind die ganzen Jahre futsch.

Und am schwersten?

All die Sachen, die mit Gymnastik zu tun haben. Also, das ist eigentlich kaum noch nachzuvollziehen, was die Reck, an den Ringen oder die Wasserspringer am 10-Meter-Brett machen. Es dauert Monate, bis sie so eine Kombination einstudiert haben. Es ist am weitesten weg von dem, was ein normaler Mensch erreichen könnte.

Verletzt haben Sie sich erstaunlicherweise gar nicht!

Nein, zum Glück nicht.

Tischtennis ist für Trojanow guter Stoff für ein ganzes Buch. (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer) Quelle: PR

Tischtennis ist für Trojanow guter Stoff für ein ganzes Buch. (Copyright Thomas Dorn / S. Fischer)

Bild: PR

Haben Sie nach dieser Zeit eine Idee, warum es Sportarten gibt, die in der Zeit zwischen den Spielen so gut wie gar nicht geschaut werden?

Nein, keine. Ich halte das für eine große kulturelle Tragik, dass es diese Fokussierung auf den Fußball gibt. Ich schaue sehr gerne Champions League und Welt- und Europameisterschaften. Aber wenn ich sehe, dass stundenlang bei uns Zweit- und Drittligaspiele übertragen werden, es aber gleichzeitig eine Weltmeisterschaft in einer viel ästhetischeren und aufregenderen Sportart gibt, die nicht übertragen wird, empfinde ich das als Einfalt der Gesellschaft. Das ist sehr bedauerlich. Es gibt Sportarten, wie das Fechten, die sind durch das Fernsehbild nicht zu vermitteln. Man sieht kaum, was passiert und das geht so wahnsinnig schnell. Aber Trampolinspringen - das ist nicht zu verstehen, warum Menschen viel Geld zahlen, um in den Zirkus zu gehen und bei einer WM oder EM der Trampolinspringer kein Fernsehsender überträgt. Der Sport ist sofort zu begreifen, schön anzuschauen. Die Athleten springen bis zu neun Meter hoch, das ist eine Akrobatik sondergleichen.

Olympiateilnehmer trainieren oft von früher Kindheit an und hören meist in einem Alter auf, in dem andere ins Berufsleben einsteigen.

Rituale, Philosophie und Umgangsformen

Was haben Sie bei Ihren Begegnungen mit Exprofis gelernt?

Sie waren in der Schule oft Außenseiter, weil sie trainierten, wenn die anderen feierten. Wenn wir die sehen, ist eine ganz tiefe Identifikation mit ihrer Sportart da. Das ist ihr Lebensentwurf. Viele Sportler haben Mühe, das hinter sich zu lassen.

Zumal sie wissen, dass Erfolg nicht wiederholbar ist.

Sie ahnen und vermuten es. Denn eigentlich sind ihre Fähigkeiten, die sie haben, in der freien Wirtschaft begehrt. Sie merken es einem Spitzensportler sofort an, dass er Pünktlichkeit, Disziplin, Präzision, Hingabe und Konzentration lebt.

Welche Schönheiten im Sport haben sie entdeckt, die sie vorher nicht gesehen hatten?

Das war die schöne Erfahrung, dass ich entdeckt habe, dass selbst Sportarten, die von außen betrachtet scheinbar öde sind, viele eigene Verführungen in sich tragen. Nehmen wir Judo oder Ringen - allein die Rituale, die um das Training und die Wettkämpfe über die Jahrhunderte gestrickt wurden, sind einfach ein Genuss. Die Philosophie, die Umgangsformen, die jeweiligen Begriffe - das sind Sachen, die mich sehr bereichert haben.

ARD/ZDF Finger weg von den Olympia-Rechten!

Für die neue ARD-Vorsitzende gibt es "keine Obergrenze", um die Übertragungsrechte der Olympischen Spiele 2018 zu sichern. Wie bitte? ARD und ZDF sollten keine Gebührenmillionen verplempern! Ein Kommentar.

Karola Wille Quelle: dpa

Auch die Bewegung selbst?

Es gibt die Lust an einer gelungenen Bewegung. Das ist so schön, wenn sie im Judo einen Heber machen und das dann gelingt. Das ist interessant, dass sie auch als Anfänger recht schnell das Gefühl bekommen, dass sie etwas richtig machen. Es gibt einen instinktiven körperlichen Melder. Und wenn es das erst Mal gelingt. Und dann in der Wiederholung gelingt - das ist besonders. Ich hatte dieses großes Aha-Erlebnis beim Reiten. Als ich tatsächlich nur durch eine leichte Drehung des Oberkörpers das Pferd dazu brachte, zu wenden. Ohne Zügel. Das sind große Momente, wo ich eine Ahnung bekommen habe von einer eigenen Welt der Leistung und der Artistik.

Wenn sie Sie heute als junger Mensch entscheiden könnten für eine der olympischen Sportarten - welche würden Sie wählen?

Ich bin vom Körperbau für vieles nicht geeignet. Ich bin eher stabil gebaut. Viele Sportarten verlangen einen filigranen Körperbau. Mein Talent lag schon stark bei Ballsportarten. Alle Trainer haben bestätigt, dass ich eine große mentale Stärke habe und diese Möglichkeit, dass man körperliche Unterlegenheit kompensieren kann mit Willenskraft, Strategie und Taktik, das wäre das richtige für mich gewesen. Was ich überhaupt nicht könnte, wären Sachen wie Triathlon oder oder Marathon. Also diese endlos langen Ausdauersachen. Dazu bin ich zu unruhig im Geist.

Ist nicht gerade Ausdauersport eine Frage der mentalen Stärke?

Beim Rennen schon, ja. Aber die ganzen Trainingseinheiten. Also diese 80 bis 100 Kilometer die Woche, das ist für einen regen Geist schwierig, ich musste mich da schon sehr zwingen. Ich habe ja die Kenianer beobachet. Aufstehen, laufen, Frühstück, kurzer Schlaf, Laufen, Mittagessen, langer Mittagschlaf, Laufen, frühes Abendessen, Schlafen - das zehn Jahre lang. Ich würde durchdrehen.                                                  

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%