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Psychologie: Die zehn gefährlichsten Denkfallen im Job

von Jochen Mai und Daniel Rettig

Zahlreiche psychologische Phänomene beeinflussen täglich unser Verhalten – die meisten davon jedoch unbewusst. Die WirtschaftsWoche-Redakteure Jochen Mai und Daniel Rettig haben mehr als 120 dieser Effekte in einem neuen Buch gesammelt - und zeigen, wie Sie sie im Job und Alltag nutzen können.

Buchcover
Buchcover

Je näher man dem Ziel kommt, desto mehr strengt man sich an. Egal, wie sehr man sich verausgabt hat, egal, wie viele Energiereserven verbraucht sind, auf dem letzten Meter macht keiner schlapp. Aufgeben? Niemals! Da gibt jeder noch mal alles. Bis zum Finale. Wie beim Sex.

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Was Sexualwissenschaftler Klimax nennen, bezeichnen Psychologen als Goal-Gradient-Effekt. Dabei handelt es sich um eines der typischen Alltagsphänomene, die uns ständig begegnen. Ob bewusst oder nicht – deren Wirkungen machen sich viele Menschen zunutze: Chefs etwa, indem sie ihren Mitarbeitern kürzere Deadlines setzen, oder Verkäufer, die uns plötzlich einen besseren Preis machen, weil sie merken, dass wir schon an ihrem Haken zappeln. Die traurige Wahrheit ist: Wir Menschen sind so. Manipulierbar bis in die Haarspitzen, vielfach ferngesteuert oder schon ganz auf Autopilot.

Psycho-Effekte

Viele dürften den Domino- oder den Jo-Jo-Effekt kennen. Aber haben Sie schon mal vom Superstar-Effekt gehört? Vom TINA-Prinzip oder vom Hindsight-Bias?

Dann wird es Zeit! Denn diese Phänomene beeinflussen Ihren Alltag stärker, als Sie womöglich ahnen. Eine Auswahl der häufigsten und zugleich gefährlichsten Psycho-Effekte im Joballtag – insbesondere dem von Managern – haben wir Ihnen auf den folgenden Seiten zusammengestellt.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.07.2011, 09:16 UhrJoselyn

    Der Autor dieses Artikels hat bestimmt noch nie mit einen durchschnittlichen Arbeitseinkommen seinen Lebensunterhalt komplett bestreiten müssen. Auf mich wirkt das völlig realitätsfremd.

    Als Arbeitnehmer ist man heutzutage in vielen bereichen gezwungen, schlechtere Arbeitsbedingungen hinzunehmen, teilweise auch gegen seine Überzeugungen und Werte zu handeln, den Mund zu halten und sich anzupassen, wenn man seinen Arbeitsplatz behalten möchte. Das hat meines Erachtens nach bei vielen Menschen mit purer Existenzangst zu tun und genau diese nutzen viele Arbeitgeber aus. Meist nicht offensichtlich, sondern eher in Form von versteckten Drohungen.

    Einen Arbeitsplatz, bei dem man wirklich seine Meinung äußern kann, sich persönlich einbringen und auch einmal Kritik oder Vorschläge äußern kann, also wirklich im Team arbeitet, den kann man suchen wie die Stecknadel im Heuhaufen, ohne dass es negative Konsequenzen hat für den Mitarbeiter.

    im Grunde genommen hat Che Agenda recht, auch wenn er/sie es recht drastisch ausgedrückt hat ;-)

  • 13.07.2011, 12:54 UhrDaniel Rettig

    Liebe Leser,

    es wäre ganz reizend, wenn Sie sich hier in der Kommentarspalte auf Anregungen und/oder Fragen beschränken, die in einem Zusammenhang zum Artikel stehen. Hier anonym herumzuschimpfen, bringt weder ihnen noch uns etwas.

  • 13.07.2011, 02:25 Uhrbullo

    @Che Agenda:

    So reden nur arbeitsscheue Sozialisten :( ich hoffe, du kommst bald aus deinem Loch raus!

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