
Für Jungingenieure ein Traum: Bei BMW sind die besten Nachwuchsjobs noch unbesetzt. Für das BMW Sauber Formel- 1-Team suchen die Münchner dringend fünf Absolventen: Getriebeexperten und Motorenentwickler. Es locken Einsätze rund um die Welt, ein Hauch von Glamour und Benzin. Besser ist ein Start in das Berufsleben kaum vorstellbar. Tolle Produkte, spannende Aufgaben, eine Firmenkultur, die dem Nachwuchs viele Chancen bietet — das macht den Konzern attraktiv. Zum fünften Mal in Folge kürten Jungakademiker BMW zu Deutschlands beliebtestem Arbeitgeber. Die WirtschaftsWoche veröffentlicht die Ergebnisse der wichtigsten und größten Studentenumfrage exklusiv. Doch auch die Konkurrenz gibt Gas. Der Vorsprung von BMW schmilzt. Vor allem Porsche jagt den Bayern Sympathiepunkte ab und kommt dem Spitzenreiter gefährlich nahe: Rang zwei. Es folgt der Elektronikkonzern Siemens auf dem dritten Platz. Ihre Anziehungskraft steigern konnten auch Steuerberatungen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie KPMG, Ernst & Young und PricewaterhouseCoopers. Das Image dieser Branche hat sich immens verbessert. Dramatische Verluste dagegen bei DaimlerChrysler. Der Autokonzern bricht um mehrere Prozentpunkte ein und erreicht gerade nur noch einen Platz unter den Top Ten. Zum achten Mal prämiert die WirtschaftsWoche in Kooperation mit den Forschern vom Berliner Trendence Institut für Personalmarketing die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands. Rund 7600 Wirtschaftswissenschaftler und 6600 Ingenieure, die kurz vor ihrem Examen stehen, urteilten, bei welchem Unternehmen sie am liebsten einen Arbeitsvertrag unterschreiben würden. Die Logik hinter ihren Bewertungen scheint simpel: Je attraktiver das Produkt, desto höher ist das Ansehen der Arbeitgeber. Traditionell begeistern Autohersteller aus dem Premiumsegment am meisten. „Unsere Fahrzeuge üben sicher eine große Anziehungskraft aus“, bestätigt Martin Meyer, Leiter Personalrekrutierung bei Porsche. Doch das allein ist es nicht. Auch der Geschäftserfolg spielt eine Rolle. Seit Porsche 1994 nach drei Verlustjahren den Turn-around geschafft hat, geht es stetig bergauf: Elf Konzernabschlüsse in Folge mit jeweils mehr Gewinn als im Vorjahr. Das macht auch bei Studenten Eindruck.













