Rat & Tat: Tipps zur Stimmkraft

Rat & Tat: Tipps zur Stimmkraft

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Der Popsänger Herbert Grönemeyer wird für seine Stimmkraft geliebt

Sieben Tipps, wie Sie Ihre Stimmkraft verbessern.

Diese einfachen Übungen helfen, Volumen und Wirkung Ihrer Stimme zu verbessern:

Gähnen. Durch Gähnen senkt sich der Kehlkopf. Effekt: Der Resonanzraum wird größer, zugleich entspannt sich die Stimmmuskulatur. Die Stimme wird klarer, befreiter und teilweise tiefer. Summen. Wichtig ist, die Stimmlippen nach dem Aufstehen nicht zu sehr anzustrengen. Das Mitträllern von Melodien im Radio ist eher ungeeignet. Besser: Summen Sie wie professionelle Sprecher Ihre Stimme ein. Atmen Sie dazu durch die Nase langsam aus und ein. Während die Luft ausströmt, summen Sie ein „Mmmh“ dazu. Die Lippen sollten sich dabei kaum berühren. Effekt: Die Stimme bekommt mehr Volumen und Resonanz im Mund. Gleichzeitig bekommen Sie mehr Klanggefühl. Trinken. Die sprichwörtlich geölte Stimme ist keine Binsenweisheit. Wer viel trinkt, hält die Stimmlippen geschmeidig. Wasser neutralisiert zudem das hässliche Schmatzgeräusch beim Öffnen des Mundes. Atmen. Hier irrt das Sprichwort: Nicht im Brustton der Überzeugung wirkt ein Sprecher mutig und entschlossen, sondern wenn er in den Bauch atmet und beim Sprechen so sein volles Volumen nutzt. Auch wer verkrampft auf seinem Stuhl hockt, lässt dem Zwerchfell kaum Freiraum zum Luftholen. Entspannen. Stimmvolumen ist keine Frage von Anstrengung. Um zu überzeugen, pressen Sie Ihre Stimme nie raus, sondern lassen Sie sie aus dem Bauch strömen. Abwechseln. Wer mitreißen will, muss variieren: laut/leise, schnell/langsam, Pausen und verschiedene Sprachmelodien – all das sollte in einer Ansprache vorkommen.

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Aussprechen. Die nonverbalen Signale der Stimme wie lautes Ausatmen, Schnalzen oder Schmatzen sind mehrdeutig und gefährlich. Ein hörbares Luftablassen kann wie ein schnippisches „Pfft“ klingen. Stehen die Zuhörer unter Stress oder finden sie den Sprecher unsympathisch, interpretieren sie die Äußerungen negativ – selbst wenn sie anders gemeint waren. Deshalb: Lieber aussprechen, was man meint.

Wem das nicht hilft, der kann Profis hinzuziehen. Die sind aber nicht billig: Zwei- bis dreitägige Seminare kosten rund 1500 Euro, eine Stunde Sprecherziehung beim Logopäden um die 70 Euro. Und meist gibt es erst nach 20 Stunden hörbare Erfolge.

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