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Research In Motion: Blackberry-Topmanager bringen Pilot zur Umkehr

von Achim Sawall Quelle: Golem

Zwei RIM-Manager haben sich auf einem Flug von Vancouver nach Peking so schlecht benommen, dass der Pilot den Flug abbrach. Der Senior Vice-President und der Vice-President des Blackberry-Herstellers wurden entlassen.

Die beiden Manager von RIM bekannten sich schuldig. Quelle: REUTERS
Die beiden Manager von RIM bekannten sich schuldig. Ein Gericht verurteilte sie zu 26.358 Euro Strafe und sprach das Verbot aus, die Fluglinie Air Canada zu nutzen. Quelle: REUTERS

Zwei ranghohe Manager von Research In Motion haben bei einem Direktflug von Kanada nach Peking Unruhe gestiftet. Senior Vice-President George Campbell (45) und Vice-President Paul Alexander Wilson (38) würden von der Royal Canadian Mounted Police beschuldigt, "zu viel Alkohol konsumiert und die Anweisungen der Besatzung missachtet zu haben", berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Stellungnahme des Unternehmens.

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Campbell und Wilson waren mit der Fluggesellschaft Air Canada unterwegs, die die Maschine wegen des Verhaltens der beiden Passagiere nach Vancouver zurückkehren ließ.

Keine Konflikte mit dem Gesetz erlaubt

Beide RIM-Manager plädierten in der vergangenen Woche vor einem Gericht in British Columbia für schuldig. Sie müssen jeweils 35.878 Kanadische Dollar (rund 26.358 Euro) Strafe an die Fluggesellschaft zahlen und dürfen sich laut Urteil Beschäftigten der Air Canada nicht nähern und die Fluggesellschaft nicht nutzen.

Wie Research In Motion erklärte, wurden Campbell und Wilson wegen des Vorfalls entlassen: "RIM duldet keine Verhaltensweisen, die Konflikte mit den geltenden Gesetzen hervorrufen und erwartet von seinen Mitarbeitern, dass sie sich zu jeder Zeit integer und respektvoll verhalten", erklärte Research In Motion. "Die Menschen, die in diesen Vorfall involviert waren, sind nicht mehr bei RIM beschäftigt."

Die kanadische Zeitung The Star berichtet, dass sich die Boeing 777, die mit 314 Passagieren und 17 Crew-Mitgliedern besetzt war, bereits nördlich von Alaska befand, als sich der Pilot zur Umkehr entschied. Die beiden RIM-Manager wurden am Flughafen von der Polizei abgeführt. Alle Fluggäste mussten in einem Hotel übernachten und konnten ihre Reise erst am nächsten Tag fortsetzen. In Peking wartende Passagieren mussten auf einen anderen Flug umbuchen.

Quelle: Golem

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