
Höchstens ein verdienter Mitarbeiter dürfe sich eine Auszeit gönnen. Jemand, der bereits jahrelang geschuftet und Erfolge erzielt hat. Jemand wie Ralf Hilscher.
17 Jahre arbeitet der Personalreferent nun schon bei der Allianz. Eine lange Zeit. Vielleicht eine zu lange. Um den Kopf wieder freizubekommen, bat er seinen Chef um eine fünfmonatige Auszeit. Und der hatte Verständnis: Hilscher habe viel für das Unternehmen gegeben, jetzt sei es an der Zeit, etwas zurückzubekommen.
Immerhin: Hilscher hatte bereits Überstunden gehamstert, Weihnachts- und Urlaubsgeld in Freizeit umgewandelt und seinen gesamten Jahresurlaub aufgespart. Effekt: Er bekam während des Sabbaticals auch weiterhin sein Gehalt.
Was man beim Sabbatical beachten sollte
Die Zeit nutzte er, um durch Asien zu reisen – unter anderem nach Indonesien, Malaysia und Singapur. Von den Eindrücken profitiere er nach seiner Rückkehr inzwischen auch im Alltag: Im Job sei er viel gelassener und sensibler als vorher, sagt er.
Ganz gleich, wie man die Zeit nutzt – der Arbeitgeber sollte wissen, was er von der Auszeit des Mitarbeiters hat. Experten raten dazu, dem Vorgesetzten schriftlich vorzulegen, was man während der Zeit tun will und was man sich davon verspricht. Das zeigt zum einen, dass man sich den Schritt gründlich überlegt und vorbereitet hat. Zum anderen ist man so gezwungen, Kosten und Nutzen für den Arbeitgeber zu bilanzieren.
Und nur wenn die Bilanz positiv ausfällt, lohnt sich der Interimsabschied derzeit für beide Seiten.














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Alle Kommentare lesen19.09.2011, 18:23 UhrAnonymer Benutzer: Manager für Menschen
Toller Artikel. ich finde eine Auszeit vom Job sollte ein fester bestandteil im Lebenslauf sein.
Wie eine solche Auszeit verbracht werden kann, und wie sie vorbereitet wird, angefangen vom Gespräch mit dem Chef und Vemriter bis hin zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, das ist unser Geschäft! Hierbei beraten wir jeden "Auszeiter" gerne.
Mehr infos unter www.managerfuermenschen.com
18.08.2009, 14:14 UhrAnonymer Benutzer: Daniel Rettig
@Thomas: Tja, so ist das eben mit Henne und Ei...
18.08.2009, 13:33 UhrAnonymer Benutzer: Thomas
@Daniel: Ja und ihre Ergebnisse schränken die Authoren mit dem Hinweis fehlender Untersuchungen ein: Es sei noch zu prüfen, ob Auslandsaufhalte Kreativität fördern oder Kreativät Auslandsaufenthalte. Hinzu gilt als letztes zu prüfen, ob ein kausaler Zusammenhang oder eine Koreletation vorliegt.
Gruß