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Schwindel: Chronik bekannter Lügen

In Wirtschaft und Politik wird geschwindelt, was das Zeug hält – manches landet in den Geschichtsbüchern.

Eine Zeitung zeigt Bill Quelle: AP
Eine Zeitung zeigt Bill Clinton mit einer langen Nase Quelle: AP
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Teuerste Lüge aller Zeiten

„Ich habe Investoren mit Geld bezahlt, das eigentlich gar nicht da war“, gestand der 70-jährige Bernard Madoff, nachdem sein gigantisches Schneeballsystem aufgeflogen war. „Ich denke, ich werde im Gefängnis landen, es war alles eine große Lüge.“ Alles in allem soll Madoff seine Investoren um 50 Milliarden Dollar gebracht haben.

An Eides statt

Ministerpräsident Uwe Barschel begann am 18. September 1987 die Pressekonferenz, auf der er die Bespitzelung seines Konkurrenten Björn Engholm leugnete, mit der Beteuerung: „Über diese (...) Eidesstattlichen Versicherungen hinaus gebe ich Ihnen (...) mein Ehrenwort, (...) dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.“ Neun Tage später wurde er tot in der Badewanne eines Hotelzimmers in Genf aufgefunden. Er starb an einer Medikamentenvergiftung.

Mörderliebe

Stasi-Chef Erich Mielke im November 1989 vor der Volkskammer der DDR: „Aber ich liebe euch doch alle.“

Clinton und die Praktikantin

„I did not have sexual relations with that woman, Ms. Lewinksy – Ich hatte keine sexuelle Beziehung zu dieser Frau, Ms. Lewinsky.“ Die Lüge hätte Clinton fast das Präsidentenamt gekostet. Trotz des späteren Geständnisses scheiterte das Amtsenthebungsverfahren wegen Meineids und öffentlicher Lüge.

Massenvernichtungswaffen im Irak

Die angebliche Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak war einer der öffentlichkeitswirksamsten Gründe für die US-Invasion im März 2003. Bis heute fehlt jeder Nachweis. Präsident George W. Bush erklärte, von den Geheimdiensten falsch informiert worden zu sein, und der CIA-Chef musste zurücktreten.

Vorsorglich

Norbert Blüm (1986): „denn eins ist sicher: die Rente.“

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 20.01.2009, 11:53 UhrAnonymer Benutzer: Uwe Barschel

    Laut Aussage des ehemaligen Mossad Katsas Victor Ostrovsky wurde bartschel vom Mossad ermordet und die bespitzelung war ein Manöver des Mossad um die Ausbildung iranischer Kampfpiloten durch den bNb zu decken, die der Mossad eingefädelt hatte. Hintergrund war das intresse des Mossad den iran irak Krieg am laufen zu halten.
    Kann man in Geheimakte Mossad nachlesen. Klingt recht vernünftig und ist mit vielen Detaisl gespickt.

  • 20.01.2009, 11:16 UhrAnonymer Benutzer: patros

    mir fällt da noch herr daum ein......:D

  • 06.01.2009, 17:13 UhrAnonymer Benutzer: Peter Pit Liebmann

    Steinmeier und Kanzler Schröder gaben sich als Friedenskanzler, obwohl die Operation "CURVEbALL" über angeblich existierende Massenvernichtungswaffen im irak bekannt ist, und dass genau diese Papiere von Steinmeier, Schröder, Schily und Fischer auf Wunsch von bush und Rice in die USA geliefert worden waren, spielten diese Herren im bND-Untersuchungsausschuss nach wie vor die Friedensengel, ohne auch nur mit einem Wort Steinmeiers "CURVEbALL" erwähnt zu haben.
    Klartext, die bRD lieferte den USA die Einmarschlegitimation unterm Tisch und durfte überm Tisch den Kriegsgegner spielen, schließlich wurde Schröder noch eine Legislaturperiode gebraucht.
    Zuerst das Elbhochwasser und dann der "CURVEbALL"!

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