Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
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5 Kommentareinteressant sind auch Änderungen von persönlichen Verhaltensmustern. wenn die FK aus den eigenen Reihen stammt. Es beginnt mit toller Teamarbeit mit den direkt Unterstellten während der ersten Monate im neuen Job, weil man noch deren input braucht. irgendwann wendet sich Chef ab und verkleinert die Kommunikationskreise. Es folgt eine Grüppchenbildung mit "Vertrauten", wobei eine personenbedingte Ausgrenzung erste Formen annimmt und Manche nicht mehr direkt informiert werden. Anfragen und Zuarbeiten erfolgen nicht mehr dem Chef sondern übers Vorzimmer/ Kollegen. Es folgt die weitere Abnabelung vom Team, die Kommunikation erledigt das Vorzimmer. Wurden fachl. belange vorher noch im Team diskutiert und entschieden, erfolgt nun eine komplette Aufarbeitung derselben vorab Chef. Es werden nur noch JA/NEiN-Entscheidungen eingefordert. Die Abschlußbesprechung beim Vorgesetzten erfordert von dessen Seite keinerlei Vorbereitung mehr und ist auch nicht erwünscht. Einwände werden in Feldwebelmanier eingebracht; Defizite bei der Problemerkennung werden nicht eingestanden und die anwesenden Fachleute schweigen nach dem zweiten/dritten Einwurf. Chef-typisch ist es auch, die Themen völlig fremd erscheienen zu lassen , mit denen man sich nun nicht mehr befassen muß. Es erfolgt eine Trivialisierung der Anliegen/Probleme (typ. Redewendung : "... kann doch nicht so schwer sein."). Schlußendlich erfolgen quasi "hoheitliche" Verhaltensweisen wie z.b. die Vermeidung jeglichen Kontaktes bzw. das ignorieren von Mitarbeiter. Es wird nicht mehr gegrüßt, Meetings finden nur noch im sehr kleinen Kreis im eigenen Office statt; das vorher übliche gemeinsame Lunch entfällt, ausgesuchte Spezies werden im Firmenwagen zum auswärtigen Essen mitkommen etc. . Und zum Schluß : die "Optimierung der Anwesenheit" im büro; d.h. maximal 10 bis 16 Uhr und auch die Reaktion auf Mails erfolgt nicht mehr außerhalb dieser Zeiten (trotz blackberry & Co.).
interessant sind auch Änderungen von persönlichen Verhaltensmustern. wenn die FK aus den eigenen Reihen stammt. Es beginnt mit toller Teamarbeit mit den direkt Unterstellten während der ersten Monate im neuen Job, weil man noch deren input braucht. irgendwann wendet sich Chef ab und verkleinert die Kommunikationskreise. Es folgt eine Grüppchenbildung mit "Vertrauten", wobei eine personenbedingte Ausgrenzung erste Formen annimmt und Manche nicht mehr direkt informiert werden. Anfragen und Zuarbeiten erfolgen nicht mehr dem Chef sondern übers Vorzimmer/ Kollegen. Es folgt die weitere Abnabelung vom Team, die Kommunikation erledigt das Vorzimmer. Wurden fachl. belange vorher noch im Team diskutiert und entschieden, erfolgt nun eine komplette Aufarbeitung derselben vorab Chef. Es werden nur noch JA/NEiN-Entscheidungen eingefordert. Die Abschlußbesprechung beim Vorgesetzten erfordert von dessen Seite keinerlei Vorbereitung mehr und ist auch nicht erwünscht. Einwände werden in Feldwebelmanier eingebracht; Defizite bei der Problemerkennung werden nicht eingestanden und die anwesenden Fachleute schweigen nach dem zweiten/dritten Einwurf. Chef-typisch ist es auch, die Themen völlig fremd erscheienen zu lassen , mit denen man sich nun nicht mehr befassen muß. Es erfolgt eine Trivialisierung der Anliegen/Probleme (typ. Redewendung : "... kann doch nicht so schwer sein."). Schlußendlich erfolgen quasi "hoheitliche" Verhaltensweisen wie z.b. die Vermeidung jeglichen Kontaktes bzw. das ignorieren von Mitarbeiter. Es wird nicht mehr gegrüßt, Meetings finden nur noch im sehr kleinen Kreis im eigenen Office statt; das vorher übliche gemeinsame Lunch entfällt, ausgesuchte Spezies werden im Firmenwagen zum auswärtigen Essen mitkommen etc. . Und zum Schluß : die "Optimierung der Anwesenheit" im büro; d.h. maximal 10 bis 16 Uhr und auch die Reaktion auf Mails erfolgt nicht mehr außerhalb dieser Zeiten (trotz blackberry & Co.).
Wieso Chefs? Arbeitnehmer und Politiker vielleicht, aber bitte nicht Chefs. Damit stellen sie ja Unternehmer auf eine Stufe mit diesen Personen. Und so etwas in der wiwo!!!!
Den narzisstischen Aufsteigern macht es die wachsende Zahl der 'Untergebenbenen' aber allzu oft auch schwer, auf dem Teppich zu bleiben. Mich hat es angeekelt, wie diensteifrig sich manche Mitarbeiter um mich kümmern wollten, bis zum Tragen meines Koffers auf Dienstreisen. Vermutlich war ich nicht narzisstisch genug, um das zu geniessen...
Ekelhaft wird es, wenn das mittlere Management das obere an Qualifikation überragt, letztere dies merken und die disziplinarische Keule beginnen zu schwingen.
Wenn eine 61-jährige Frau aus Pirmasens sich so sehr über lästige, ungewollte Anrufe aus Call-Centern ärgert, dass sie...
Kommentare zu: Warum Chefs immer wieder an ihrem Ego scheitern
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