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Serie Berufe mit Zukunft: Die zehn gefragtesten Jobs für Ingenieure

von cornelius.welp@wiwo.de

Die Zukunft der Technologienation Deutschland heißt Technik. Die WirtschaftsWoche hat die zehn gefragtesten Jobs für Ingenieure herausgefiltert.

Automatisierungstechniker Diese Spezialisten arbeiten in nahezu allen technischen Bereichen, im Fahrzeugbau und der Luft- und Raumfahrttechnik, in der Robotik und der Steuerung von Maschinen. Neben diesen traditionellen Gebieten erwarten Experten steigenden Bedarf auch im Gesundheitssektor oder im Baubereich. Grob gesagt ist der Automatisierungstechniker dafür verantwortlich, dass ein Gerät oder eine Anlage so funktioniert wie geplant und für den Nutzer auch bedienbar ist. Zudem ist es seine Aufgabe, Prozesse ständig effizienter zu machen oder neue Fertigungsverfahren zu entwickeln. Unterdisziplinen des Fachs sind die Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik. Voraussetzungen Breites technisches Wissen, strategisches und übergreifendes Denken, Fremdsprachen, BWL-Kenntnisse, Teamfähigkeit. Ausbildung Spezialisierungen sind an vielen Hochschulen vor allem in der Elektrotechnik, aber auch in Spezialfächern wie Fahrzeug- oder Chemietechnik möglich. Einstiegsgehalt Start um 40.000 Euro. Für alle Ingenieure gilt: FH-Absolventen verdienen am Anfang durchschnittlich etwa zehn Prozent weniger als Uniabgänger. Energietechniker Wo bekommen wir in Zukunft Energie her? Mit dieser höchst aktuellen Kernfrage beschäftigt sich der Energietechniker sein ganzes Berufsleben lang. Seine Aufgaben beginnen mit der Energiegewinnung, bei der alternative Quellen wie Solarenergie oder Biomasse eine immer größere Rolle spielen. In diesem Bereich zählt Deutschland bereits zur Weltspitze. Gerade hier spielen auch Fragen zur künftigen Speicherung und dem Transport von Energie eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt kümmert sich der Energietechniker darum, Prozesse effizienter zu gestalten und den Verbrauch zu drosseln. Denn Energie wird immer knapper und damit kostbarer. Gefragt sind zudem derzeit ausgebildete Klimatechniker, die sich nicht mehr nur um den Einbau von Anlagen, sondern auch um den möglichst effizienten Einsatz von Energie in Gebäuden kümmern. Voraussetzungen Abgeschlossenes Studium, Fremdsprachen. Ausbildung Möglichkeiten zur Vertiefung gibt es an vielen Hochschulen in Studiengängen wie Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen, etwa an der TU Hamburg-Harburg, der TU Berlin oder der Uni Kaiserslautern. Einstiegsgehalt Einstieg für Absolventen etwa 39.000 Euro, die Versorger zahlen überdurchschnittlich. Klimatechniker mit abgeschlossener Ausbildung um 20.000 Euro.

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Bildergalerie: Berufe mit Zukunft

Ingenieur für optische Technologien Natürlich war Licht schon immer wichtig. Doch die optischen Technologien sorgen seit einigen Jahren dafür, dass seine Bedeutung in nahezu allen Forschungs- und Wirtschaftszweigen immens wächst. Dass der deutsche Zukunftspreis im vergangenen Jahr an das Projekt „Lichtmikroskopie in ungekannter Schärfe“ ging, ist nur ein Beleg hierfür. Beispiele aus Forschung und Produktion sind etwa besonders leistungsfähige und präzise Laser oder neuartige Leuchtdioden. Auch Glasfasernetze basieren auf optischer Technik. Hinzu kommen Infrarotgeräte, die dafür sorgen, dass Autos nicht von der Spur abkommen. Ein optisches Pollenmesssystem kann bereits weit präzisere Voraussagen über mögliche Belastungen für Allergiker treffen als herkömmliche Verfahren. An dieser Vielfalt von Produkten arbeiten Techniker mit dem Schwerpunkt optische Technologien mit, meistens in der Entwicklungsabteilung oder auch bei der Produktionsplanung. Voraussetzungen Abgeschlossenes Studium, naturwissenschaftliche Kenntnisse, interdisziplinäres Denken, Forschergeist, Fremdsprachen. Ausbildung Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Optik oder Physikstudium mit entsprechender Vertiefung. Einstiegsgehalt Etwa 40.000 Euro.

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