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Soziale Netzwerke: Wie Mittelständler im Netz Mitarbeiter finden

Jeder dritte Mittelständler nutzt Social Networks, um neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

71 Prozent der Unternehmern Quelle: dpa
71 Prozent der Unternehmern nutzen Social-Media-Plattformen, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Quelle: dpa

Inzwischen klagen drei Viertel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), dass sie kaum ausreichend qualifizierte Mitarbeiter finden, so das Ergebnis einer Umfrage von Ernst & Young. Laut der Beratungsgesellschaft müssen die Unternehmen deshalb schon Umsatzeinbußen in Höhe von rund 30 Milliarden Euro verkraften.

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Das Problem der Mittelständler: Kaum einem gelingt es, sich als attraktive Arbeitgebermarke zu etablieren. Viele sind schlicht zu unbekannt oder haben ihren Firmensitz in irgendeinem Kaff, in das der Nachwuchs nicht ziehen will. Zudem sind die Budgets für die Suche nach geeignetem Personal und für Imagekampagnen zu klein. Nur jeder dritte Mittelständler kann überdies mit einem Talentmanagement-Programm punkten, haben die Personalvermittler von New Placement herausgefunden. Zum Vergleich: Bei großen Unternehmen und Konzernen sind es 80 Prozent.

Kampf um Köpfe

Doch geben sich die KMU im Kampf um die besten Köpfe nicht geschlagen. Vor allem via Internet und Social Media können Arbeitgeber eine zugkräftige Marke entwickeln. Laut einer Umfrage der Personalagentur von Rundstedt HR Partners nutzt bereits jedes dritte mittelständische Unternehmen soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter sowie Blogs zum sogenannten Employer Branding – höher ist diese Quote bei den Konzernen auch nicht. Der Münchner Automobilzulieferer In-Tech etwa liefert via Facebook und Firmenblog Einblicke in den Büroalltag und Hinweise, wie das Haus Talente fördert: Die In-Tech Akademie bietet Kurse für Einsteiger und Profis, neue Kollegen können in eine Firmenwohnung ziehen, Auszeiten für die Familie sind selbstverständlich. Ergebnis: 15 Prozent aller Bewerbungen gehen mittlerweile online ein.

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