Studium: Richtig studieren

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Das richtige Fach zu studieren will gut überlegt sein

Studiengebühren, neue Abschlüsse, private Unis - die Verwirrung ist groß. Zehn wichtige Fragen zum Studienstart. Was Personalchefs und Karriereberater empfehlen.

Welches Fach?  Studenten sollten sich für Themen entscheiden, für die sie sich begeistern. Pragmatismus hilft allerdings ebenso. Personalexperten schätzen die Aussichten für technische Absolventen und BWLer als sehr gut ein.

Wie viel Geld brauchen Studenten?  Das Durchschnittsbudget eines Studenten liegt laut Deutschem Studentenwerk bei knapp 700 Euro im Monat, Studiengebühren nicht eingerechnet.

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Wie lässt sich das Studium finanzieren? Am besten sind Bafög-Förderung und Stipendien bei Begabtenförderungswerken. Alternativ gibt es Bildungskredite nach dem Bildungskreditprogramm des Bundes (bva.bund.de) sowie Studienkredite der Geschäftsbanken und der staatlichen KfW. Fonds wie die Deutsche Bildung wiederum geben Kredite, deren Rückzahlungsbeiträge vom Einkommen abhängen.

Fachhochschule oder Uni? Beide Hochschultypen werden in Unternehmen geschätzt. Die Persönlichkeit „sollte entscheiden“, sagt Karriereberaterin Ute Bölke. Die FH ist verschulter, bietet mehr Kontakte zur Wirtschaft und eignet sich daher „besser für Studenten, die Orientierung wünschen“. Ein Uni-Studium fordert jene heraus, die Eigenständigkeit wertschätzen.

Privat oder staatlich studieren?  Ein Studium an einer renommierten Privatuni ist gut für den Marktwert: Absolventen privater Unis verdienen später oft mehr (siehe Kasten Seite 120). Wer in die Forschung gehen will, ist an der staatlichen Hochschule besser aufgehoben.

Wie wichtig ist das Uni-Renommee? Für Konzerne sehr. Viele der Top-Manager haben an Spitzen-Schulen studiert, und „für sie ist eine ähnliche Hochschule oft das Maß aller Dinge“, sagt Berater Wehrle. In kleineren Unternehmen spielt das eine geringere Rolle.

Bachelor oder Master? Jeder zweite für das Uni-Ranking befragte Personalchef empfiehlt den Master. 47 Prozent haben keine klaren Präferenzen. Ein Bachelor kann ein guter Job-einstieg sein, dem sollte aber „ein Master innerhalb von fünf Jahren folgen“, sagt Karriereberater Martin Wehrle. „Dann können sich Praxis und Theorie befruchten.“

Welche Auslandsstation? Wer weiß, bei welchem Arbeitgeber er seine Karriere beginnen will, sollte dort studieren, wohin der expandiert. Ansonsten empfehlen 60 Prozent der Personalchefs ein bis zwei Semester in den USA. Einen Aufenthalt in Asien (55 Prozent) halten sie immerhin für besser als Osteuropa (48) und Westeuropa (44).

Brauche ich eine Promotion? Der Doktortitel empfiehlt sich, wenn er auf den Job vorbereitet, etwa wenn die Promotion berufsbegleitend erfolgt.

Welches Gehalt kann ich erwarten?

Uni-Absolventen steigen im Schnitt mit 40 400 Euro im Jahr ein, FH-Diplomanden mit rund 37.000 Euro. Experten schätzen, dass sich Einstiegssaläre von Bachelor-Absolventen bei 35.000 Euro und Master-Absolventen bei 44.000 Euro einpendeln werden.

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