Hans-Jörg Niemeyer von Hengeler Mueller warnt Unternehmen: Ein Anwaltsgutachten ist kein Persilschein gegenüber den...
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48 Kommentare
1. : Es heisst, wenn überhaupt, Deutschlands bekannteste Unis. Personaler können gar nicht einschätzen, ob eine Uni gut ist oder nicht. Wie auch? im ersten Job verwendet man eh kaum Dinge, die man im Studium gelernt hat (Praxisschock)
2. : interessant der Punkt mit dem bachelorabschluss, kommen hier doch zahlreiche andere Studien zu völlig anderen Ergebnissen
3. : Wo sind die Fachhochschulen? Wo sind private institute wie bpsw. die FOM?

@Ensign:
1. Quatsch. Natürlich können die Personaler das abschätzen - denn sie haben direkten Kontakt zu den jeweiligen bewerbern. Und - wie ich auch im Artikel schreibe - haben sie so genannte "Zielunis".
2. Welche Studien meinen Sie?
3. Klicken Sie mal auf die Seite 2, dort finden Sie die Fachhochschulen - die FOM allerdings nicht.

Also ich habe im Job mit bewerbungen zu tun und kann sicher nicht sagen, ob ein Absolvent auf der Hochschule mehr gelernt hat oder der Absolvent auf der anderen Hochschule mehr gelernt hat. Wie auch? Hier ist dann doch eher Erfahrung das meinungsbildende Kriterium,. Solche Rankings sind und bleiben absoluter Schwachsinn, nicht umsonst stehen sie immer wieder weltweit in der Kritik. Wie sah denn der Fragebogen aus? Wurden alle Hochschulen in Deutschland aufgezählt und die Personaler musste sich durch den Wust durcharbeiten und nur noch ankreuzen oder sollten die Personal die beste Hochschule frei aufschreiben ohne vorherige Auswahlmöglichkeiten? Dann wären wir wieder beim Thema "bekannteste Hochschule", denn die beste fällt einem da nicht ein, sondern eher die bekannteste. Und ob Unternehmen Ziel-Hochschulen haben ist irrelevant, da hier eher auf Prestige geachtet wird (wir haben die besten Absolventen der (angeblich) besten Hochschulen).

Das Abschneiden der privaten institute würde mich auch mal interessieren. Wo lagen die am Ende?

Disqualifiziert sich ein Journalist, wenn er ernstgemeinte und durchaus begründete Kommentare als "Quatsch" abtut?
Die hinterfragende Kritik von Ensign ist mehr als berechtigt: Die Publikation von Umfrageergebnissen muss auch die Umfragemethode im Allgemeinen und die verwendeten Fragebögen im Speziellen offenbaren.
Die Erkenntnisse erinnern ansonsten allzu sehr an die häufigen und großformatig präsentierten Auflistungen der "Top-Arbeitgeber". in diesen landen die großen Firmen aufgrund ihrer bekanntheit - auch durch die entsprechenden Antworten von Erstsemestern, die oftmals noch kein klares bild ihrer Karriereabsichten und berufsmöglichkeiten besitzen - ganz vorne. Ähnlich könnte es sich hinsichtlich der befragten Personaler verhalten: Dass große Hochschulen mit entsprechend vielen Absolventen primär genannt werden, liegt auf der Hand. interessanter wäre eine Analyse, die Absolventenzahl der Hochschulen sowie Größe/branche/Standortnähe der Unternehmen mit einbezieht. Natürlich kann dies im Rahmen eines Artikels nicht durchgeführt werden. Trotzdem erscheinen die Ergebnisse als verwässert und die Erkenntnisse als irreführend. Wird denn ein Absolvent automatisch besser, nur weil er an einer der "Top-Hochschulen" studiert? Die genannte Persönlichkeit eines bewerbers, besonders in Verbindung mit dem jeweiligen Lebenslauf ist ausschlaggebend. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine neue Erkenntnis.
Die vom Autor genannten Zielunis gibt es; allerdings wird weder die Personalauswahl auf diese beschränkt, noch erhält jeder Absolvent dieser Hochschulen ein Angebot von den jeweiligen Unternehmen.
"Licht ins Hochschuldickicht" bringt der Artikel nicht.

Rankings sind Quatsch. Sie kommen aus den USA und werden hier kopiert, weil sie Aufmerksamkeit generieren. Warum kommen Rankings aus den USA? Weil hier 1. ein alles oder nichts - the Winner gets its all - du oder ich - Denken vorherrscht zum anderen weil es nur sehr wenige gute Hochschulen gibt. Die Schwankungen sind groß. Anders in Deutschland. Zumindest bis jetzt. Deutsche Unis sind dank staatlicher Förderung alle ziemlich gut. Deswegen sind bei bewerbern andere Faktoren ausschlaggebend als die Frage ob sie nun ihren Wirtschaftsing. in Hamburg München Karlsruhe oder Oldenburg gemacht haben. Mag sein dass es in den USA "exzellentere" Unis gibt. Als Firma braucht wir aber guten Durchschnitt, der auch bezahlbar ist. Und ob die Absolventen des MiT alle gewinnbringende Genies sind wage ich zu bezweifeln. Hoffentlich ebbt dieses Excelenz-Gefasel mitsamt Ranking-Unsitte bald wieder ab. *Jede* Hochschule muss *gut* sein. Dann kann sich auch ein Genie über all in Deutschland entfalten und uns bleiben aufgeblasene Schnösel mit horrenden Gehaltsvorstellungen erspart, die meinen sie können alles, weil sie an einem bestimmten Ort studiert haben. Deutschland lebt vom guten Durchschnitt, nicht von punktueller Heißluft-Excellenz.

@masterer: in den Uni-Tabellen finden Sie die EbS, die WHU und die bucerius Law School.
@DerLeser:
1. Die Aussage "Personaler können gar nicht einschätzen, ob eine Uni gut ist oder nicht" ist erstens keineswegs begründet (und schon gar nicht "gut") und zweitens falsch. Daher halte ich sie auch weiterhin für Quatsch - warum, habe ich begründet.
2. Schauen Sie mal auf Seite 2: Dort steht alles zur Methode der Umfrage. Und zum Fragebogen: Diese beinhalten sowohl die Namen der Hochschulen als auch die Möglichkeit, eigene Vorschläge zu machen.
3. Dass solche Umfragen immer im Verdacht stehen, verzerrte Ergebnisse darzustellen, ist uns bewusst. Aber wie Sie ja selbst zu eventuellen Alternativen sagen: "Natürlich kann dies im Rahmen eines Artikels nicht durchgeführt werden." Wir halten auch an unserer Herangehensweise fest. Und wenn Sie sich beispielsweise mal das CHE-Ranking anschauen, werden Sie feststellen, dass die Ergebnisse sooo unterschiedlich gar nicht sind.
5. Dass "die Personalauswahl auf diese" wenigen Unis beschränkt wird, behaupte ich gar nicht. Und erst recht nicht, dass "jeder Absolvent dieser Hochschulen ein Angebot von den jeweiligen Unternehmen" erhält. Da verweise ich Sie gerne an den Ende des Artikels: "Doch auch wer keine dieser Hochschulen besucht, sollte sich davon nicht entmutigen lassen. Die Personalchefs sehen die aktuellen Jobaussichten so optimistisch wie lange nicht: Knapp 85 Prozent bewerten sie derzeit als gut. im vergangenen Jahr sagten das nur 39 Prozent."

1. ich interpretiere die Aussage dahingehend, dass Personaler nicht einschätzen können, ob Absolventen später auch wirklich einen Mehrwert für das Unternehmen bringen. Darum geht es aber gar nicht - Es ist nur ein bisschen enttäuschend, wenn man sich mit begriffen wie "Quatsch" rechtfertigt. Die Wirtschaftswoche sollte doch darüber stehen.
2. Die Methode wird nicht vollständig dargestellt. Es fehlen Angaben zur Frageformulierung, der Position der Personaler, der Zahl der genannten Hochschulen usw. usf.
3. Eine wissenschaftliche Analyse im Rahmen einer Studie, die in einem Magazin veröffentlich wird, erwartet niemand. Dann soll man aber nicht den Anspruch erheben, "Licht ins Hochschuldickicht" zu bringen. Die Herangehensweise wird hierdurch nicht tangiert. Das CHE-Ranking ist hinsichtlich der Gesamtaussagen ähnlich wertlos, beinhaltet aber zusätzlich interessante Zahlenwerte.
4. ?
5. Diesen Vorwurf habe ich nicht gemacht. Es sollte nur die von ihnen in den Mittelpunkt gerückte bedeutung der Zielunis relativieren. Schön, dass Sie dies im Artikel auch tun. Die Aussagekräftigkeit sowie die Zielsetzung der Rankings wird hierdurch auch teilweise nivelliert.
Trotzdem habe ich den Artikel mit großem interesse gelesen; außerdem freut es mich, dass Sie an dieser Stelle auf Kommentare eingehen.

ich sehe meine Aussage, warum Personaler Unis nicht einschätzen können, als wesentlich begründeter an, als die Aussage von ihnen Herr Rettig.
Nochmal: Wie können Personaler, die maximal eine Hochschule von innen gesehen haben, deren Qualität einschätzen?
Sie sind imme rnoch eine Antwort schuldig.

@Ensign: Dass Sie ihre Aussage als "wesentlich begründeter" ansehen, freut mich natürlich. Gleichwohl wiederhole ich mich gerne: Erfahrene Personaler wissen um die Stärken und Schwächen der einzelnen Unis - das unterschiedliche Niveau im Hinblick auf Lehrpläne und Professoren muss ich ihnen ja hoffentlich nicht erklären. Und nebenbei bemerkt: Eine solche Einschätzung ist selbst dann möglich, wenn man, wie von ihnen unterschwellig kritisiert, "maximal eine Uni von innen gesehen" hat.
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