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Uni-Ranking: Wie sich die Studienfächer entwickelt haben

Die gute Nachricht: Der Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen zieht an. Ob Konzerne, international tätige Mittelständler oder Beratungen, sie alle suchen hochqualifizierten Nachwuchs. Die schlechte Nachricht: Nicht alle Fächer profitieren von der boomenden Konjunktur gleichermaßen.

Während Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler begehrt sind wie selten, müssen sich Juristen in einem engen Bewerbermarkt behaupten. Und für alle gilt: Nur die Besten bekommen wirklich attraktive Jobangebote.

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Umso wichtiger ist die Wahl der richtigen Hochschule. Was sich in den einzelnen Fachbereichen ändert und welche Universitäten von den Personalmanagern am meisten geschätzt werden:

BWL:

Kein Fach wird häufiger studiert als Betriebswirtschaftslehre. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Einige wissen einfach nicht, was sie sonst studieren sollten, andere wählen Ökonomie, um später im Job Karriere zu machen. Die Chancen auf einen schnellen Aufstieg stehen nicht schlecht. Unternehmen suchen Wirtschaftswissenschaftler - heute und in Zukunft. Doch Studenten sind gut beraten, sich die richtige Hochschule auszuwählen. Die Qualität der BWL-Fakultäten variiert stark von Hochschule zu Hochschule. Das Uniranking zeigt: Vor allem Unis, die sich klar zu ihrer betriebswirtschaftlichen Fakultät bekennen und die BWL zur Kernkompetenz der Alma Mater erklären, punkten bei den Personalmanagern. Der Ruf der Uni wird immer wichtiger. Genauso wie Persönlichkeit und internationale Erfahrung. Und bei Auslandssemestern offerieren Hochschulen mittlerweile erstaunlich interessante Programme. Führende Universitäten haben oft weit mehr als 100 Kooperationen mit ausländischen Institutionen. Die Überraschung des diesjährigen Unirankings: Die Privaten Hochschulen, lange Zeit die Lieblinge der Personalmanager, büßen Plätze ein. Der Grund: Die Konkurrenz ist erwacht. Staatliche Hochschulen haben ihre Hausaufgaben gemacht und punkten mit Seminaren zu Persönlichkeitsentwicklung und praxisnahen Fallstudien in der Lehre. Früher war das die Stärke der Privaten. Der Sieger ist die Universität Mannheim

VWL:

Ob bei Forschungsinstituten, öffentlichen Behörden oder volkswirtschaftlichen Abteilungen großer Unternehmen – Volkswirte haben ihre Nischen, in denen sie gefragt sind. Die starke Theoriefokussierung im Job erfordert, dass die Studenten bereits während ihres Studiums Wissenschaft auf höchstem Niveau erfahren. Und hier punkten vor allem große Universitäten, meist Traditionsuniversitäten, die weltweit renommierte Professoren an die Lehrstühle locken. Die Mischung macht’s. Die Sieger des Unirankings zeigen, dass sie den Generationswechsel im Hörsaal weitestgehend abgeschlossen haben oder sich zumindest mitten in der Umsetzung befinden. Junge Professoren, die internationale Erfahrung an Top-Unis in den USA oder Europa gesammelt haben, mischen sich mit den Grandseigneuren der deutschen VWL-Szene. Für Studenten ist wichtig: An welche deutsche VWL-Fakultäten gehen die Shootingstars der wissenschaftlichen Szene. Der Sieger ist die Universität Köln

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