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Uniranking 2007: Die Top-Hochschulen für Führungskräfte von morgen

von Christian Schlesinger

Die Personalchefs haben gewählt: Das Uni-Ranking 2007 der WirtschaftsWoche zeigt die besten Universitäten und Fachhochschulen für Ökonomen, Juristen, Ingenieure und Informatiker.

Studenten zu Beginn einer Vorlesung,  dpa
Studenten zu Beginn einer Vorlesung, Foto: dpa

Das Ergebnis ist eine kleine Revolution. Rudolf Steinberg, Präsident der Universität Frankfurt, verkündet Mitte Februar stolz die Entscheidung der Senatssitzung: Frankfurt wird Stiftungsuniversität — und somit von der Politik in die marktwirtschaftliche Freiheit entlassen. Die Veränderung ist „die größte Reform der letzten 50 Jahre“, freut sich Steinberg. Die neue Universität werde schon im nächsten Jahr ein Maß an Autonomie haben, von dem andere nur träumen. Pünktlich zum 100-jährigen Geburtstag der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Jahr 2014 soll dann auch das Ende der räumlichen Zersplitterung besiegelt sein. Frankfurt wird Campus-Universität. 15 Schwerpunktbereiche soll es künftig geben, die über die Mainmetropole verteilten Institute der Hochschule an drei Standorten konzentriert werden — das Klinikum im Stadtteil Niederrad, die Naturwissenschaften in Riedberg und in Westend die Geistes- und Wirtschaftswissenschaftler. Prestigeprojekt wird dort das „House of Finance“ sein: 130 Experten aller relevanten Institute forschen unter einem Dach, profitieren von kurzen Wegen zu Kollegen und basteln so an einem akademischen Leuchtturm der Finanz- und Geldtheorie.

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Die Dynamik der Hessen imponiert den Unternehmen. Im aktuellen Uniranking der WirtschaftsWoche, das in Kooperation mit dem Personaldienstleister Access und der Beratung Universum Communications erstellt wurde, bewerten die befragten Personalverantwortlichen die Frankfurter Universität besser denn je: Platz sieben sowohl in Betriebswirtschaftslehre (BWL) als auch in Volkswirtschaftslehre (VWL). Damit katapultieren sich die Hessen unter die besten zehn Hochschulen im Bereich Wirtschaft — vergangenes Jahr reichte es nicht einmal zu einem Platz unter den besten 15. Eine Veränderung mit Symbolcharakter. Die Frankfurter Universität macht vor, was Studenten und Unternehmen in Zukunft von den führenden akademischen Lehrstätten in Deutschland erwarten: klare inhaltliche Schwerpunktbildung, hohes internationales Renommee einzelner Fakultäten und moderne Ausstattungen. Das Hochschulranking zeigt, wo die Universitäten und Fachhochschulen heute schon Spitze sind. Mehr als 1000 Personal- und Rekrutierungsverantwortliche in den größten deutschen Unternehmen wurden zur Qualität hiesiger Hochschulen befragt. Die Talentscouts großer Beratungen, Mittelständler und Konzerne wissen aus Erfahrung am besten, wo sie hoch qualifizierte Absolventen finden und wo Dozenten den nötigen Praxisbezug vermitteln. Dies sind auch die Hochschulen, mit denen sie deshalb in Forschung und Lehre bereits eng kooperieren. Die Umfrage ist die größte ihrer Art. Firmenvertreter aller Branchen wählten die besten Unis und Fachhochschulen in den wirtschafts-, rechts- und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten sowie der Informatik. Die Rangliste unterscheidet zwischen BWL und VWL und differenziert bei Ingenieuren zwischen den studentenstärksten Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik. So wird noch deutlicher, wo das Studium wirklich fit macht für den Arbeitsmarkt.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 19.03.2009, 18:18 Uhrhuk

    Eichstätt hat dies alles nicht, sondern seit 20 Jahren von Profs die selben Lehrveranstaltungen .

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