Verlockende Spitzengehälter: Die zehn bestbezahlten Berufe - Seite 4

Verlockende Spitzengehälter: Die zehn bestbezahlten Berufe

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Energiehändler Gehalt: Einsteiger verdienen bis zu 52.000 Euro. Mit zunehmender Erfahrung und größeren Risiken von Deals (Handel mit Strom, Gas, Kohle und Mineralöl sowie mit Energiederivativen) wachsen die Gehälter. Die Spanne reicht von 76.000 bis 134.000 Euro. Abteilungsleiter verdienen rund 168.000 Euro. Chancen: E.On, RWE, Vattenfall – alle brauchen sie. Das Problem: Energiehändler sind eine» recht neue Spezies. Arbeitgeber werben sich die Spezialisten gegenseitig ab oder bilden sie gleich selbst aus. Weg: RWE etwa hat ein spezielles Traineeprogramm eingerichtet. Grundlage für den Job ist meist ein BWL-Studium mit Schwerpunkt „Quantative Finance“, Statistik oder Ökonometrie. Diese Disziplinen bieten beispielsweise die Universität Dortmund und die Universität Karlsruhe. Quereinsteiger bringen Trading-Erfahrung, Kenntnisse des Energiemarktes und Entscheidungsfreude mit. Entwickler in der Automobilbranche Gehalt: Im Durchschnitt starten Hochschulabsolventen mit 46.000 Euro pro Jahr, promovierte Spezialisten mit rund 55.000 Euro. Der hohe Projektbezug macht die Einsteiger schnell zu Teamverantwortlichen. Fachkräfte bringen es so auf bis zu 122.000 Euro, technische Leiter auf über 130.000 Euro. Chancen: Ob BMW, VW, Daimler oder Zulieferer wie Continental: Alle stellen in diesem Jahr mehrere Hundert Entwickler ein. Den Trend für 2008 bewerten Arbeitgeber mindestens genauso gut. Gute Perspektiven haben Entwickler mit ökonomischen Sachverstand. Viele Vorstandschefs wie Daimler-Chef Dieter Zetsche sind ausgebildete Ingenieure. Weg: Gefragt sind Kandidaten aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik, die sich bereits im Studium etwa auf regenerative Energien spezialisiert haben. Viele führt ein mehrmonatiges Praktikum in den Job: Porsche zum Beispiel rekrutiert 80 Prozent der jährlichen Einsteiger aus Ex-Praktikanten. Die großen Technischen Hochschulen wie die RWTH Aachen, die TU Darmstadt oder die Uni Karlsruhe werden oft von Personalern besucht. IT-Vertriebler für Großkunden Gehalt: Key Accounter steigen mit bis zu 45.000 Euro ein. Auf den nächsten Karrierestufen erwarten sie Bezüge zwischen 72.000 Euro und 150.000 Euro, 30 bis 40 Prozent variabel. Wer Führungsaufgaben übernimmt, verdient zwischen 160.000 und 195.000 Euro. Chancen: SAP, Dell und Hewlett-Packard suchen mehr als 300 Großkundenbetreuer. Und: Der Markt für sie „ist immer in Bewegung“, sagt Lutz-Martin Busch, von der IT-Personalberatung Hitec Consult. Weg: Der Posten IT-Vertriebler für Großkunden ist selten eine Einstiegsposition. Absolventen starten mit einem Traineeprogramm oder müssen durch den Außendienst. Wer sich bewährt, steigt auf. Kundenbetreuer haben meist Informatik oder Wirtschaftsinformatik studiert. In Hochschulrankings liegen die TU München, die Uni Potsdam oder die Uni Saarbrücken vorne. Produktmanager Konsumgüter Gehalt: Hochschulabsolventen starten meist als Marketingassistenten mit 44.000 Euro Jahresgehalt und steigen zu Junior-Produktmanagern auf. Die verdienen rund 63.000 Euro. Produktmanager mit Umsatz- und Budgetverantwortung beziehen zwischen 80.000 und 144.000 Euro. Das Gehalt eines Marketingleiters beträgt im Schnitt 153.000 Euro. Chancen: Procter&Gamble und Henkel suchen in diesem Jahr je 100 Absolventen, L’Oréal will 70, Beiersdorf 40 Neulinge einstellen – gut für den Marketingnachwuchs. Auf ge‧sättigten Märkten „wird die Schlacht vor allem durch die Kommunikation geschlagen“, sagt Pierre Deraëd von der Strategieberatung Oliver Wyman. Das steigert den Stellenwert des Produktmanagers. Weg: Während des BWL-Studiums mit Schwerpunkt Marketing oder Handel sind Praktika Pflicht. Neben numerischem Denken brauchen Anwärter Sprachgefühl und Gespür für Trends. Arbeitgeber werben an renommierten BWL-Fakultäten, etwa an den Unis Köln, Münster oder Mannheim sowie Privathochschulen wie der ESB Reutlingen. * alle Werte: durchschnittliches Jahresbrutto, gerundet

29 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 23.10.2011, 00:12 UhrAnonymer Benutzer: tobey

    Schaut doch auch noch unter http://www.lohncheck.ch die haben auch noch recht viele gute übersichten über die einstiegsgehälter. ich habe diese Seite eben auch erst gefunden, die ist aber wirklich noch spannend.

  • 03.08.2011, 22:30 UhrAnonymer Benutzer: Dipl. ALG II

    Dieser Artikel ist ein schlechter Scherz! ich idiot hab Wirtschaftsingenieur studiert, mit Erfolg, und was hab ich davon? Drei Jahre ALG ii trotz 300 bewerbungen. Mit meinem Abitur hätte ich Pilot bei der Lufthansa werden können, Fluglotse oder einen anderen gutbezahlten Job ergattern können. Tja, stattdessen beneide ich heute Dummköpfe bei denen es nur für die Mittlere Reife und eine einfache gewerbliche oder technische Ausbildung gereicht hat, die haben ein Auto, fahren in den Urlaub, gehen feiern und ich muss schon für eine neue Jacke ein paar Monate sparen.

  • 09.06.2011, 16:18 UhrAnonymer Benutzer: abcd

    der artikel ist ein einziger witz. der stellt 100 ein, der andere 50 und der eine ganze 30 - ui supi; leute die anzahl der studenten in deutschland geht in die zehn- bis hunderttausende. vielleicht bekommt gerade mal 0,1 % der absolventen so einen job, aber auch nur wenn derjenige die richtigen leute kennt. für die anderen heißt es a...-kriechen für einen hungerlohn mit burnout als folge.

    ich liebe deutscheland

    vlg

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