Vielfältigkeit: Erster „Deutscher Diversity Preis“ verliehen

Vielfältigkeit: Erster „Deutscher Diversity Preis“ verliehen

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Roland Tichy, Saori Dubourg (BASF), Frank Mattern (McKinsey), Kasper Rorsted (Henkel)

Im Rahmen einer festlichen Gala wurde am 14. November erstmalig der „Deutsche Diversity Preis“ in der Langen Foundation in Neuss verliehen.  Der Preis wurde von Henkel, McKinsey und der WirtschaftsWoche ins Leben gerufen und zeichnet Arbeitgeber, Persönlichkeiten und innovative Projekte für eine Kultur der Vielfalt aus.

Zu den Preisträgern zählten Chemiekonzern BASF als Großunternehmen mit der besten Diversity-Strategie,  die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen in der Kategorie Öffentliche Arbeitgeber. In der Kategorie kleinere und mittlere Unternehmen konnte das Berliner StartUp Twago überzeugen, das auf seiner Online-Plattform gegen Provision kompetente Freiberufler vermittelt und bewertet. Als preiswürdig erachtete die hochkarätig besetzte Jury um McKinsey-Deutschland-Chef Frank Mattern, Henkel-CEO Kasper Rorsted, Allensbach-Chefin Renate Köcher, Alt-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und Christine Stimpel, Deutschland-Chefin der Personalberatung Heidrick&Struggles außerdem diverse Projekte und Initiativen: Das Programm Azubi 50plus der Online-Bank ING Diba, die Menschen über 50 in einer mehrmonatigen Ausbildung für einen neuen Beruf in der Bank qualifiziert und im Anschluss in Festanstellung übernimmt. Den Verein TIO aus Berlin, der Frauen mit Migrationshintergund Wege zu einer Berufsausbildung aufzeigt.  Die Initiative Berufswege für Frauen aus Wiesbaden, die Frauen mit Mikro-Krediten und Beratung auf dem Weg in die Selbstständigkeit hilft. Sowie das Projekt Diverse City des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland, das die wirtschaftliche Attraktivität ausgewählter Landkreise, kleiner und mittlerer Städte in Deutschland stärken will durch einen gezielten Imagewandel im Umgang mit Zuwanderern. Das beste Diversity-Image hat Google – Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmen Universum 30 000 Studenten und Berufseinsteigern.

„Es geht nicht darum, Diversität als Minderheitenpolitik oder gar Gutmenschentum zu verstehen“, so die einhellige Meinung der Jurymitglieder. „Es geht um die Frage, wie man aus verschiedenen Talenten, unterschiedlichen Biografien, Nationalitäten, Geschlechtern und kulturellen Hintergründen einen Mehrwert erzielen und die Vielfalt als Erfolgsfaktor nutzen und das Zusammenleben der Menschen zu verbessern.“

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