Weblog "Gründerraum": Liste: Mobile-Startups in Deutschland

Weblog "Gründerraum": Liste: Mobile-Startups in Deutschland

Seit Jahren ist mobiles Internet schon “the next big thing”. Inzwichen nehmen sich tatsächlich immer mehr Gründer das Handy vor. Ich habe mal die zusammengetragen, von denen man am meisten hört, mit freundlicher Bitte um Ergänzung. Aber schon bei der jetzigen Sammlung fällt auf, wo sich die nächste Blase bilden wird.

mobile soziale Netzwerke

Aka-Aki, Berlin, ist ein mobiles bluetooth-basiertes soziales Netzwerk. Mitglieder können zum Beispiel andere Mitglieder erkennen, die gerade im gleichen Bahnwaggon sitzen. Das Berliner Startup ist kürzlich mit großem Vorschusslob (Economist-Artikel) in die offene Beta-Phase gestartet.

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Qeep, Köln, nach eigenen Angaben die größte Handy-Community Deutschlands. Die Nutzer können sich mit anderen Menschen im Netzwerk austauschen, Fotoblogs führen oder spielen. Seit einigen Wochen ist das Netzwerk mit einer englischsprachigen Seite auch jenseits deutscher Grenzen unterwegs.

Gofresh, betreibt die mobile Community itsmy. Das Münchener Unternehmen ist mit Büros in UK, den UISA und Spanien schon recht gut unterwegs.

Rockitmobile, noch ne mobile Community.

Freitimer, siehe Kommentare...

Ortsbezogene Dienste

Qiro, Berlin, neu in der Stadt? Das zehnköpfige Qiro-Team will aktuelle und lokale Information bieten, mitsamt der Möglichkeit, Freunde zu finden, die auch gerade ind er Nähe sind. Meiner Meinung nach eins der großen Themen dieses Jahres: Ortsbezogene Dienste für das Mobiltelefon.

Nowhere, München, auch eine Community. Nutzer können sehen, wo sich Freunde und Bekannte gerade aufhalten und sich verabreden. Aufmachung erinnert allerdings eher an die Seite einer Supply-Chain-Optimierungs-Software und nicht an ein Lifestyle-Produkt. Idee ist ähnlich wie bei Qiro.

Plazes, Berlin, erst viel gehypt, dann umso mehr gescholten: Trotzdem ein Pionier bei ortsbezogenen Diensten. Man gibt an wo man ist und wo man demnächst aufschlagen wird. So können Freunde sehen, dass man in der Stadt ist und ein gemeinsames Bier vorschlagen. War ursprünglich nicht fürs Handy gedacht, läuft aber auch mobil.

Bei diesen, auch "location based services" genannten Angeboten, werden wir in den nächsten Monaten noch einige mehr sehen. Die meisten davon wollen aber noch nicht genannt werden, weil sie erst in einigen Monaten starten werden.

TV/Video

Dailyme, TV-Clips verschiedener Sender auf dem Handy. Im Netz gibt man an, was man sehen will, anschließend schickt Dailyme das Programm aufs Mobiltelefon.

Mobile 3.0, München, gibts schon länger, ist aus Mobiles Fernsehen Deutschland and Neva Media hervorgegangen, Investoren Burda und Holtzbrinck (WiWo, Handelsblatt, Zeit). Das Unternehmen, um das es in den vergangenen Monaten wegen Problemen bei der Lizenzvergabe Wirbel gegeben hatte, will generell Fernsehen auf dem Mobiltelefon etablieren.

Viif, Berlin, ist eine Videoplattform fürs Handy. Über Videoanrufe kann man kleine Filme direkt ins Internet überspielen und zum Beispiel zeitgleich in einem Blog oder einem Sozialen Netzwerk veröffentlichen. Funktioniert und ist meiner Meinung nach ganz gut gelöst.

Sonstiges

Hiogi, Berlin, Fragen stellen: Man schickt eine Frage per SMS an die Nummer 44044. Die Community sucht Zuhause am Bildschirm nach der Antwort. Ich habs probiert und es funktioniert: „Wie lange braucht man mit dem taxi vom flughafen berlin schoenefeld zum prenzlauer berg und wieviel kostet das?“ Die Antwort: „Sind ca. 25km und kostet ca. 36 Euro. Bin ich schon selbst gefahren, hab aber nochmal zur Sicherheit nachgrechnen lassen. Fahrtdauer 40-50min. Gute Fahrt!“ Es hat tatsächlich knapp 36 Euro gekostet. Was leider nicht funktioniert hat: die kostenlose Variante per Email.

Smsguru, Ebenso: Fragen stellen per SMS. Was nicht so toll ist: Schreibt man eine Mail an deren Kontaktadresse, kommt die als unzustellbar zurück.

Mabber, Köln, bringt Instant Messaging aufs Mobiltelefon.

Smaato, Hamburg/USA, entwickelt Software für Mobiltelefone, unter anderem ein Feedreader, in denen man verschiedenen Internet-Nachrichtenportale auf dem Handy lesen kann, ohne immer die ganze Seite laden zu müssen.

Cellity, Hamburg, macht mobiles Telefonieren billiger, SMS fast kostenlos und vereinfacht Konferenzgespräche. Ich nutze Cellity seit einem Jahr und bin ganz zufrieden. Einziges Problem: Verbindungen kommen nicht immer zustande, ansonsten habe ich damit aber meine Handyrechnung reduziert, vor allem, weil Auslandsgespräche billiger sind.

Beam-it-uo-Scotty, konvertiert Daten fürs Handy. Hab ich mir noch nicht angesehen, soll aber ganz gut sein...

Geldfunk, siehe Kommentare.

Kooaba, Schweiz, macht es angeblich möglich, Dinge zu fotografieren und dann direkt Links dazu angezeigt zu bekommen. Das funktioniert schon mit Kinoplakaten. Man schickt ein Foto per SMS und bekommt Kritiken angezeigt. Denkbar ist auch, ein Foto von Restaurant zu verschicken schon gibts Gastro-Kritiken. Der Haken: Das System erkennt nur Motive, die in der eigenen Datenbank gespeichert sind. Als nächstes soll es auch mit touristischen Zielen möglich werden. Habs nicht ausprobiert, wäre an einem Erfahrungsbericht  interessiert.

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