Zunahme von Geschäftsreisen: Arbeitnehmer müssen noch mehr für den Job jetten

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Zunahme von Geschäftsreisen: Arbeitnehmer müssen noch mehr für den Job jetten

Geschäftsreisen sind ein Spiegel der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung. Daher erwarten Reisemanager laut einer Analyse des Verbands Deutsches Reisemanagement eine stabile Entwicklung.

Die Dienstreiseaktivität deutscher Unternehmen dürfte leicht ansteigen. Am meisten zunehmen werden vermutlich Geschäftsreisen mit dem Flugzeug und der Bahn. Das zeigen die ersten Schätzungen aus einer Analyse, die der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) heute in Frankfurt vorgestellt hat.

„Die deutsche Wirtschaft ist hoch wettbewerbsfähig und in guter Verfassung. Die Unsicherheit aufgrund der Schuldenkrise im Euroraum und über die künftige Fiskalpolitik der USA dämpft die Ausgabenbereitschaft in deutschen Unternehmen nur minimal“, sagte VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl bei der Präsentation gemeinsam mit dem Deutschen ReiseVerband DRV. Die befragten Geschäftsreiseverantwortlichen von Unternehmen mit mehr als 1500 Mitarbeitern zeigten sich allerdings etwas unsicherer als im vergangenen Jahr. Im vergangenen Jahr konnten die meisten Befragten noch genau sagen, wie sie die Entwicklung einschätzen. „Die Bahn wird wohl von den Großen im kommenden Jahr mehr genutzt werden. Das kann verschiedene Gründe haben, darunter selbstverständlich immer Preis-Effizienz-Überlegungen“, sagte Biehl. „Mehr Gewicht erhält auch zunehmend der Nachhaltigkeitsgedanke bei der Wahl des Verkehrsmittels.“

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Die vorläufigen Ergebnisse:

-Die Bahn wird als Verkehrsmittel 2014 stark aufholen. Das erwarten 33 Prozent der befragten Großunternehmen. Damit ist hier die größte Steigerung zu verzeichnen – um 16 Prozentpunkte im Vergleich zur Prognose aus dem vergangenen Jahr. Zwei von fünf Travel Managern prognostizieren, dass Reisen mit dem Flugzeug am meisten zunehmen werden. Damit bestätigt sich die Erwartung der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2012, dass Reisen in Zukunft wieder entferntere Ziele haben und damit auch länger dauern werden.
-An Übernachtungen könne noch gespart werden, sagen 67 Prozent der Befragten. Bei der Verpflegung scheint das Kostensenkungspotenzial ausgereizt zu sein, nur jeder Fünfte (19 Prozent) sieht hier noch Möglichkeiten, Ausgaben zu senken.
-Die Kategorien bei inländischen Übernachtungen haben sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Auch 2012 blieb mit 53 Prozent der Trend hin zur goldenen Mitte (3-Sterne) bestehen. Der 5-Sterne-Bereich hat im Gegensatz zum Jahr davor (2011: 3 Prozent) allerdings etwas aufgeholt (2012: 6 Prozent). Während Business-Gäste bisher vom 4-Sterne in den 3-Sterne-Bereich abgewandert sind, konnte die Luxusklasse 2012 wieder Gäste zurückgewinnen.

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Die Verteilung der Übernachtungskategorien ist seit Jahren gleichbleibend. Allerdings zeigt sich, dass die Bedeutung der traditionellen Klassifizierung des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) abnimmt. „Schon lange reichen die alten Sternekategorien für die unterschiedlichen Nutzerbedürfnisse nicht mehr aus“, sagte Biehl. „Die persönliche Massenempfehlung von Online-Bewertungssystemen gewinnt immer mehr an Bedeutung.“

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