Überleben im Büro: Wie Sie nach dem Aufstehen in Schwung kommen

kolumneÜberleben im Büro: Wie Sie nach dem Aufstehen in Schwung kommen

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Grafik: Frühaufsteher und Langschläfer (für die komplette Grafik bitte auf das Bild klicken)

Kolumne von Jochen Mai

Wer seinen Rhythmus kennt, kommt besser in Schwung. Auch am Arbeitsplatz gibt es Eulen und Lerchen. Aber es gibt auch ein paar Tricks, um auf Touren zu kommen.

Es gibt gute Zeiten. Und es gibt schlechte.

Wer seinen eigenen Chronorhythmus kennt und seinen Alltag danach strukturiert, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern, etwa indem er schwierige Aufgaben in seinen Hochphasen erledigt und den lästigen Kleinkram in den Durchhängerphasen.

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Vielleicht können Sie sich mit Ihrem Chef aber auch so arrangieren, dass Sie – falls Sie eine Eule sind – morgens etwas später erscheinen und dafür abends länger bleiben. Wie sich die einzelnen Zeiten bei beiden Typen über den Tag verteilen, können Sie der Grafik (links) entnehmen.

Das sind natürlich nur Durchschnittswerte, die im Einzelfall variieren können. Als Faustformel für Ihre Leistungskurve können Sie sich aber merken: In der Zeit von zehn bis zwölf Uhr sind beide Typen besonders leistungsfähig, arbeiten konzentriert und können gut Probleme lösen. G

egen Mittag flacht die Leistungskurve bis etwa 15 Uhr ab, bevor sich das nächste Hoch zwischen 16 und 20 Uhr aufbaut. Wer also produktiver sein will, sollte seine Aufgaben an diesen Phasen ausrichten.

Tag an möglichst hellem Ort starten

Aber auch wenn Ihre letzte Nacht viel zu kurz war und Sie sich noch mitten im Wochenendtakt befinden, gibt es ein paar Wege, jetzt in Schwung zu kommen.

Die wichtigste Regel ist zugleich die simpelste: Nachdem der Wecker geschellt hat, sollten Sie zügig aufstehen. Fünf Minuten Dösen nach dem Aufwachen müssen reichen.

Sonst kommt der Kreislauf nicht in die Puschen und Sie werden wieder müde.

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Anschließend sollten Sie für viel Licht sorgen. Sonnenlicht belebt Körper und Geist, ein schummriger Raum nicht. Starten Sie Ihren Tag also an einem möglichst hellen Ort.

Ziehen Sie die Jalousien hoch, und falls der Sonnenschein dann immer noch nicht ausreicht, versuchen Sie es eben mit Tageslichtlampen. Die gibt es in jedem Baumarkt.

Was auch hilft: Reduzieren Sie die Temperatur. Wenn die Luft zu warm ist, bleiben Sie müde. Öffnen Sie also ruhig das Fenster und lassen Sie kühle Frischluft in Ihr Zimmer strömen.

Noch besser: Sie stellen sich ans offene Fenster und inhalieren ein paar Züge. Die Vorstellung, wie Sie im Bademantel am offenen Fenster schnaufen, ist vielleicht nicht sexy, hat aber Sinn: Zum Wachwerden braucht der Organismus Sauerstoff. Der wirkt wie eine kleine Energieinfusion.

Aber auch Gespräche bringen uns auf Touren. Mental wie emotional. Deswegen müssen Sie nicht gleich eine kontroverse Diskussion mit Ihrem Partner im Badezimmer starten, ein anregendes Gespräch über die aktuellen Schlagzeilen oder ein kurzes Geplänkel mit Ihren virtuellen Freunden aus dem Internet reichen genauso. Hauptsache, es ist unterhaltsam und bringt Sie auf ein paar frische Gedanken.

Das alles sind freilich nur Anregungen. Ausreichenden und regelmäßigen Schlaf können sie nicht ersetzen.

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