Umgangsformen: Mit Small Talk zum Erfolg

Umgangsformen: Mit Small Talk zum Erfolg

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Telekom-Chef René Obermann beim Small-Talk: Das "kleine Gespräch" bringt große Verbindungen

Ohne die Fähigkeit zum guten Small Talk ist man in der modernen Arbeitswelt verloren. Denn was viele nicht wissen: Der gute Small Talk ist fundamental für die Karriere.

Heute ist Karriere ohne Small Talk Fähigkeiten nicht mehr möglich. Denn intelligenter Small Talk ist der Türöffner Nummer eins. Mit ihm beginnt jeder Kontakt. Das „kleine Gespräch“ schafft große Verbindungen. Wer die richtigen Themen kennt und weiß, wie intelligente Gesprächsführung geht, wirkt souverän und hat Erfolg. Ob als scheinbar belanglose 30-Sekunden-Plauderei im Aufzug oder als mehrstündiges Gespräch beim offiziellen Business Dinner: Gekonnter Small Talk ist für die Beziehungspflege von unschätzbarem Wert und für die Karriere fundamental.

Positive Einstellung zu sich selbst und zu Ihrem Gegenüber. Ein gesundes Selbstbewusstsein – ohne arrogant aufzutreten – wirkt sympathisch. Wer mit sich selbst gut Freund ist, hat Ausstrahlung und ist ein angenehmer Zeitgenosse. Gehen Sie auf Ihren Gesprächspartner offen zu. Zeigen Sie ihm Ihre Wertschätzung und seien Sie neugierig darauf, ihn als Menschen kennen zu lernen.

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Freundlicher Blickkontakt und offene, entgegenkommende Körperhaltung. „Ein Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen“, sagt ein bekanntes Sprichwort. Begegnen Sie Ihrem Gegenüber wohlwollend, so wird sich dies sowohl in Ihrer Mimik als auch in der Körperhaltung positiv ausdrücken. Verstecken Sie Ihre Hände nicht hinter dem Rücken oder in den Hosentaschen, sondern wenden Sie sich Ihrem Gesprächspartner mit offener Haltung zu.

Angenehmer Gesprächsabstand. Wer seinem Gegenüber zu dicht „auf die Pelle“ rückt, darf sich nicht wundern, wenn er sich unbeliebt macht. Es ist wichtig, das Distanzbedürfnis anderer Menschen zu respektieren. Der Abstand von ein bis zwei Armlängen ist je nach Temperament und Charakter der Gesprächspartner richtig zu wählen, das heißt, bei einem eher introvertierten Menschen sollten Sie den Abstand lieber etwas größer lassen als bei temperamentvollen Personen.

Zuhören, ohne zu unterbrechen. Zuhören heißt, dem Gesprächspartner die volle Aufmerksamkeit zu schenken und dabei nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Zwischentöne zu achten. Als aktiver Zuhörer versuchen Sie, sich in den anderen hineinzuversetzen und sind ganz bei der Sache, das heißt, Sie schauen weder auf die Uhr noch lassen Sie Ihren Blick durch den Raum schweifen. Durch Blickkontakt signalisieren Sie Ihr Interesse.

Interessiert fragen, ohne auszufragen. Fragen, vor allem offene Fragen, sind im Small Talk gut geeignet, ein Gespräch in Gang zu halten. Allerdings sollte die Plauderei nicht in ein Abfrage- oder Ausfragespiel ausarten. Geben Sie auch immer etwas von sich Preis, ehe Sie Ihr Gegenüber genauer fragen. Ein gelungener Small Talk ist wie ein amüsantes Ping-Pong-Spiel, bei dem die Bälle hin und her gehen.

Vielseitig informiert sein über das aktuelle Geschehen. Denken Sie nicht, im Small Talk ginge es nur um oberflächliche Themen. Durch Ihre Äußerungen prägen Sie Ihr Image. Ein gut informierter Mensch ist ein interessanter Gesprächspartner, denn mit einem breiten Wissen können Sie zu allen möglichen Themen etwas beitragen. Informieren Sie sich regelmäßig in Zeitungen, Zeitschriften und Internet über aktuelle Themen.

Unnötige Fremdwörter und Fachsprache vermeiden. Es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass Sie durch viele Fremdwörter zwangsläufig intelligenter wirken. Ihre Redebeiträge sind einfach nur schwerer verständlich. Es ist allgemein unhöflich, Wörter und Begriffe zu gebrauchen, die Ihre Gesprächspartner nicht kennt. So verscherzen Sie sich Ihre Sympathien.

Humor statt Ideologie

Keine polarisierenden und ideologischen Themen. Small Talk ist keine Diskussion! Grundsätzlich sollten Sie im Small Talk all die Themen vermeiden, die zu sehr unterschiedlichen Meinungen führen können wie beispielsweise Politik und Religion. Denn Ziel des kleinen Gesprächs ist es, Gemeinsamkeiten zu entdecken und so die Beziehungsebene zu pflegen.

Kein Lästern und Angeben. Lästern macht zwar Spaß, gilt aber als unfein und indiskret. Also besser Finger weg vom Tratsch, wenn Sie Ihren guten Ruf und Ihre Glaubwürdigkeit behalten wollen. Genauso wirken Menschen mit einem zu gut ausgepolsterten Ego und Redebeiträgen nach dem Motto „Mein Haus, mein Auto, meine Jacht“ eher abstoßend.

Humor und Esprit zeigen. Ein Witz als Gesprächseinstieg, nach dem Motto „Kennen Sie schon den,“? Eher nicht! Vielleicht finden nur Sie ihn witzig und Ihr Gesprächspartner sortiert Sie in die Schublade „Sprücheklopfer“ ein. Humorvolle, schlagfertige Bemerkungen jedoch, vor allem mit ein wenig Selbstironie und Understatement gewürzt, kommen meistens gut an und wirken souverän.

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