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Wettbewerb: Die besten Unternehmensberater

Um mehr Transparenz in den deutschen Beratungsmarkt zu bringen, zeichnet die WirtschaftsWoche künftig einmal im Jahr die besten Beratungsleistungen für mittelständische Unternehmen aus.

WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy
WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) schätzt, dass deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr rund 18,2 Milliarden Euro für klassische Management- und Unternehmensberatung mit den Themen Strategie, Organisation, Informationstechnik, Unternehmensführung, Betriebswirtschaft, Logistik und Marketing ausgegeben haben.

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Unübersichtlicher Markt

Der Markt für Unternehmensberatung in Deutschland ist allerdings stark fragmentiert – und für Ratsuchende darum entsprechend unübersichtlich: Rund 13.600 Beratungsunternehmen sind nach Schätzung des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater als Anbieter tätig. Zwar teilen sich die 25 größten Anbieter rund ein Viertel des Marktes – aber die großen Namen der Allround-Berater sind gerade für mittelständische Kunden nicht immer die erste Adresse.

Mit ihren oft auf klar abgegrenzte Problemstellungen – etwa Optimierungen im Einkauf und bei der Logistik oder Hilfe bei der Veränderung bestimmter Arbeitsabläufe – beschränkten Bedürfnissen, wird der Mittelstand bei Beratungsspezialisten häufig besser bedient. Hinzu kommt: Die ebenfalls mittelständischen Beratungsunternehmen können sich besser in die Welt ihrer mittelständischen Klienten hineindenken als die in den großen Konzernen ein- und ausgehenden Beratungshäuser.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 02.07.2009, 01:05 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    ich bin selbst Unternehmensberater, aber wenn ich so was lese dann liegen meine Nerven blank. Solche PR-Aktionen sind leicht durchschaubar und einfach peinlich.

    Für berater die wirklich Know-How-Transfer betreiben sollte ein neuer begriff erfunden werden. Privat habe ich zunehmend eine Hemmschwelle, wenn man mich nach meinem beruf fragt.

  • 01.07.2009, 14:22 UhrAnonymer Benutzer: Der Beobachter

    Ja, auch andere wollen an den beratern verdienen.
    Für die generelle Teilnahme an „best of Consulting 2010“ berechnen wir ihnen eine Gebühr in Höhe von 500,- Euro. Ob Sie sich für das Finale qualifizieren oder nicht.
    Sollten Sie es ins „Halbfinale“ schaffen, erhalten Sie für zusätzlich 2.500,- Euro, einen detaillierten, individuellen Leistungsvergleich, mit einer auf ihre konkrete Situation bezogenen Stärken-Schwächen-Analyse. Sind Sie Finalist können Sie für weitere 4.000,- Euro, ein Jahr ohne jegliche Einschränkung das Finalisten- bzw. Sieger-Siegel „WirtschaftsWoche best of Consulting 2010“ führen. Darüber hinaus werden Sie zu einer exklusiven Preisverleihung eingeladen und erhalten 10 Exemplare des WirtschaftsWoche- Jahrbuchs für ihr individuelles Marketing.

  • 01.07.2009, 11:28 UhrAnonymer Benutzer: hansen et. al

    18,2 Milliarden, die man besser in neue produkte, innovationen, weiterbildung, betriebskindergarten, home office, besseres kantinenessen, etc. hätte investieren könenn... na ja, auch die berater-gilde braucht ja eine daseinsberechtigung...

    aber eine frage bleibt letztlich ungelöst: Wer berät eigentlich berater?

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