Wirtschaftskrise: Fünf Tipps zur Motivation in schlechten Zeiten

Wirtschaftskrise: Fünf Tipps zur Motivation in schlechten Zeiten

Die Wirtschaftskrise schlägt auf die Stimmung am Arbeitsplatz durch: Unsicherheit und Angst um den Job können lähmen. Fünf Tipps, mit denen Sie sich und ihre Kollegen in schlechten Zeiten motivieren.

1. Sorgen aussprechen

Dem Kollegen ist gekündigt worden, die neuen Vertriebszahlen sind schlecht – reden Sie darüber! Wer sich mit anderen über Probleme am Arbeitsplatz austauscht, verarbeitet negative Emotionen schneller und besser als der stille Grübler. Das haben Untersuchungen des Psychologen Matthew Lieberman von der Universität von Kalifornien in Los Angeles ergeben.

Grund: Wird Bedrückendes benannt, wird das Gehirn stärker aktiviert, als wenn es bloß beim Nachdenken bleibt.

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2. Jammern stoppen

Wer nur den Pessimisten Gehör schenkt, wird bald auch zu einem. Avanciert die Krise zum Dauerthema im Büro, zieht das alle runter. Da hilft es nur, zu erfreulichen Themen zu wechseln. Denn auch gute Laune steckt an, fanden Forscher an der US-Universität Yale heraus – sogar erheblich stärker als schlechte. Umgibt man sich mit Kollegen, die auf derselben Wellenlänge sind und die ihren Beruf mögen, steigert das automatisch die eigene Motivation.

3. Etappenziele setzen

Nimmt die Arbeitsbelastung immer mehr zu, entsteht bald das lähmende Gefühl der Überforderung. Ein Perspektivwechsel kann aufmuntern und erleichtert es, wieder Fortschritte zu machen: nicht die ganze Strecke betrachten, sondern einzelne Etappen in den Blick nehmen. Jeder erfolgreiche Abschnitt bringt Sie dem Ergebnis näher. Sich auf das Ziel zu konzentrieren statt auf die Anstrengung ist ebenfalls ein bewährter Trick aus dem Profisport.

4. Erfolge betonen

Lassen Sie Ihre Gedanken nicht ständig um den Stress im Job kreisen, sondern fokussieren Sie sich auf jene Dinge, die bei der Arbeit gerade gut laufen und Spaß machen. Mit dem Positiv-Denken-Humbug hat das nichts zu tun, sondern vielmehr mit „Wahrnehmungslenkung“, wie das im Fachjargon heißt.

So zeigte ein Experiment der New Yorker Columbia-Universität, für das sich die Probanden an Ereignisse erinnern sollten, bei denen ihnen kürzlich der Kragen geplatzt war: Wer sich anschließend mit Angenehmem beschäftigte, ärgerte sich nur noch halb so häufig wie jene, die weiter darüber grübelten.

5. Freiräume schaffen

Zugegeben, das ist nicht leicht, wenn viel zu tun ist. Dafür sind Auszeiten enorm wirkungsvoll. Studien belegen, das regelmäßige Pausen belastbarer, zufriedener und kreativer machen. Allein eine längere Mittagspause oder ein Spaziergang im Freien kann jene kognitiven Freiräume schaffen, in denen sich Lösungen für Probleme schneller finden als am tristen Schreibtisch.

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