EU: EZB will Finanzmarkt-Integration forcieren

EU: EZB will Finanzmarkt-Integration forcieren

, aktualisiert 25. April 2016, 14:06 Uhr
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Die Europäische Zentralbank (EZB) will die europäischen Finanzsysteme stärker integrieren. EZB-Vizechef Vitor Constancio fordert unter anderem die in Deutschland umstrittene europäische Einlagensicherung für Bankkunden.

Quelle:Handelsblatt Online

EZB-Vizechef Victor Constancio will die Kapitalmarktunion in Europa vorantreiben. Dazu gehört auch die Forderung nach einer europäischen Einlagensicherung für Bankkunden. Das Vorhaben ist in Deutschland umstritten.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) fordert noch stärkere Anstrengungen zur Integration der Finanzsysteme in Europa. Zwar gleiche sich beispielsweise die Kreditvergabe in den Ländern weiter an, teilte die EZB in einem am Montag veröffentlichten Integrationsbericht mit.

Turbulenzen an den Märkten hätten aber dafür gesorgt, dass sich der Trend seit Frühjahr/Sommer 2015 etwas verlangsamt habe. Für das mehr auf Geldinstitute gestützte Finanzsystem in Europa sei es daher unter anderem wichtig, dass bei den Aktienmärkten eine noch stärkere Integration erzielt werde.

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EZB-Vizechef Vitor Constancio bekräftigte in diesem Zusammenhang unter anderem die in Deutschland umstrittene Forderung nach einer europäischen Einlagensicherung für Bankkunden. Zudem müsse das Problem der faulen Kredite in den Bilanzen der Institute in den nächsten Jahren gelöst werden.

Die Kapitalmarktunion in Europa müsse energisch vorangetrieben werden. „Wir können die wirtschaftlichen Vorteile eines Umbaus des Finanzsystems erzielen, wenn die europäische Kapitalmarktunion ehrgeizig ist“, sagte Constancio.

Quelle:  Handelsblatt Online
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