Euro-Zone: Geldpolitische Hilfe immer noch notwendig

Euro-Zone: Geldpolitische Hilfe immer noch notwendig

, aktualisiert 06. November 2017, 10:00 Uhr
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„Die aufgehellten wirtschaftlichen Perspektiven haben unsere Zuversicht erhöht, dass die Inflation sich allmählich unserem Ziel nähert.“

Quelle:Handelsblatt Online

Laut EZB-Chefvolkswirt Peter Praet ist der Euro-Raum weiterhin auf geldpolitische Hilfe angewiesen. Eine Annährung der Inflation an die Zielmarke scheint jedoch durch die guten konjunkturellen Aussichten erreichbar.

FrankfurtDie Wirtschaft im Euro-Raum ist nach Einschätzung von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet nach wie vor auf eine erhebliche geldpolitische Unterstützung angewiesen. Daher sei die jüngst beschlossene Verlängerung der Anleihenkäufe gerechtfertigt gewesen, sagte der oberste Ökonom der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. Die Hilfe sei weiterhin notwendig, damit sich die Inflation der EZB-Zielmarke nähere. Allerdings hätten sich die konjunkturellen Aussichten inzwischen verbessert. „Die aufgehellten wirtschaftlichen Perspektiven haben unsere Zuversicht erhöht, dass die Inflation sich allmählich unserem Ziel nähert“, sagte der Belgier.

Die Währungshüter hatten auf ihrer Sitzung im Oktober beschlossen, ab Januar das monatliche Kaufvolumen ihres vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkaufprogramms auf 30 Milliarden Euro zu halbieren. Die Transaktionen sollen aber bis mindestens Ende September 2018 fortgesetzt werden. Denn die Inflation liegt mit 1,4 Prozent im Oktober immer noch weit vom EZB-Ziel einer Teuerung von knapp unter zwei Prozent entfernt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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