Europäische Banken: Belgien stößt Anteile an BNP Paribas ab

Europäische Banken: Belgien stößt Anteile an BNP Paribas ab

, aktualisiert 04. Mai 2017, 07:54 Uhr
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Die BNP Paribas zählte bis 2011 zu den größten Banken Europas. Sie ging aus einer Fusion der Banque Nationale de Paris und der Paribas im Jahr 2000 hervor.

Quelle:Handelsblatt Online

2008 kam Belgien in den Besitz seiner Anteile an der BNP Paribas. Nun stößt der belgische Staat einen Teil seiner Anteile an der französischen Bank ab. Seinen strategischen Einfluss auf das Institut will er behalten.

BrüsselBelgien stößt ein Viertel seiner Beteiligung an der französischen Bank BNP Paribas ab. Der belgische BNP-Anteil werde von 10,3 auf 7,8 Prozent reduziert, teilte das Brüsseler Finanzministerium am Mittwoch mit. Die Regierung behalte mit seinen verbliebenen Anteilen strategischen Einfluss auf das Institut, das in Belgien eine wichtige Rolle spiele.

Das Land war 2008 in den Besitz der BNP-Anteile gekommen, als das belgische Geldhaus Fortis vor dem Kollaps gerettet wurde: Zunächst kaufte Belgien für 9,4 Milliarden Euro Fortis, veräußerte dann 75 Prozent des Instituts an BNP Paribas und erhielt im Gegenzug Anteile an der französischen Bank.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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